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meine Augen im Kopfe. Ich bin eine geschiedeneFrau und bekomme es zu fühlen, das ist sehr klar.Tu kannst mir glauben, Tom, daß es mir immerschwer auf dem Herzen liegt, unseren Namen, wennauch ohne eigene Schuld, so befleckt zu haben. Tukannst thun, was du willst, du kannst Geld verdienenund der erste Mann in der Stadt werden, — dieLeute werden immer noch sagen: „Ja. . . seineSchwester ist übrigens eine geschiedene Frau." Jul-chen Möllendorpf, geborene Hagenström, grüßt michnicht. . . nun, sie ist eine Gans! Aber so geht esbei allen Familien. . . Und doch, ich kann dieHoffnung nicht aufgeben, Tom, daß Alles noch wiedergut zu machen ist! Ich bin noch jung . . . Bin ichnicht noch ziemlich hübsch? Mama kann mir nichtmehr viel mitgeben, aber es ist immerhin ein an-nehmbares Stück Geld. Wenn ich mich wieder ver-heiratete? Offen gestanden, Tom, es ist mein leb-haftester Wunsch! Damit wäre Alles in Ordnung,der Fleck wäre ausgelöscht ... O Gott, wenn icheine unseres Namens würdige Partie machen, michwieder einrichten könnte —! Glaubst du, daß esso völlig ausgeschlossen ist?"
„Bewahre, Tony! LH, keineswegs! Ich habeniemals aufgehört, damit zu rechnen. Aber vorAllem scheint es mir nötig, daß du mal ein bißchenhinaus kommst, dich ein wenig aufmunterst, Ab-wechslung hast. . ."
„Das ist es eben!" sagte sie eifrig. „Nun mußich dir mal eine Geschichte erzählen."