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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
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trennt von einem schmalen Salon mit grüngestreiftenRips-Fauteuils und einem Erker. Ein Viertel desganzen Stockwerkes aber nahm ein Saal von dreiFenstern ein. Dann gingen sie ins Schlafzimmerhinüber.

Es lag zur rechten Hand am Korridor, mit ge-blümten Gardinen und mächtigen Mahagoni-Betten.Tony aber ging zu der kleinen, durchbrochenen Pfortedort hinten, drückte die Klinke und legte den Zu-gang zu einer Wendeltreppe frei, deren Windungenins Souterrain hinabführten: ins Badezimmer unddie Müdchenkammern.

Hier ist es hübsch. Hier will ich bleiben," sagteGerda und sank aufatmend in den Lehnsessel aneinem der Betten.

Der Konsul beugte sich zu ihr und küßte ihr dieStirne.Müde? Aber es ist wahr, ich habe auchLust, mich ein bißchen zu säubern..."

Und ich werde nach dem Theewasser sehen,"sagte Frau Grünlich;ich erwarte euch im Eß-zimmer . . ." Und sie ging dorthin.

Ter Thee stand dampfend in Meißener Tassenbereit, als Thomas herüberkam.Da bin ich,"sagte er,Gerda möchte noch eine halbe Stunderuhen. Sie hat Kopfschmerzen. Wir wollen nach-her in die Mengstraße. . . Alles wohlauf, meineliebe Tony? Mutter, Erika, Christian? . . . Abernun," fuhr er mit seiner liebenswürdigsten Bewegungfort,unseren herzlichsten Dank, auch Gerdas, fürall deine Mühen, du Gute! Wie hübsch du das

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