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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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schön!" fügte er unvermittelt hinzu; und keiner derBürger, die um ihn her auf den schweren, geschnitztenHolzbänken des alten Schifferhauses unter den Seg-ler-Modellen und großen Fischen, die von der Deckeherabhingen, saßen, und ihren Schoppen tranken,keiner verstand, welches Ereignis das ErscheinenGerda Arnoldsens in dem bescheidenen und nachAußerordentlichem sehnsüchtigen Leben des MaklersGosch bedeutete. . .

Nicht verpflichtet, wie gesagt, zu größeren Fest-lichkeiten, hatte die kleine Gesellschaft in der Meng-straße desto bessere Muße, vertraut mit einanderzu werden. Sievert Tiburtius erzählte, Claras Handin der seinen, von seinen Eltern, seiner Jugend undseinen Znkunftsplänen; die Arnoldsens erzählten vonihrem Stammbaum, der in Dresden zu Hause war,und von dem nur dieser eine Zweig in die Niederlandeverpflanzt worden sei; und dann verlangte MadameGrünlich nach dem Schlüssel zum Sekretär im Land-schaftszimmer und schleppte ernsthaft die Mappe mitden Familienpapieren herbei, in denen Thomas auchdie neuesten Daten bereits vermerkt hatte. Sie kün-dete mit Wichtigkeit von der Geschichte der Budden-brooks, von dem Gewandschneider zu Rostock an, dersich bereits so sehr gut gestanden, sie las alte Fest-gedichte vor:

Tüchtigkeit und zücht'ge SchöneSich vor unsrem Blick verband:

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Und Vulcani fleiß'ge Hand . .