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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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denbrook" hatte das nicht nötig sondern aus einerpersönlichen Neigung zum Superfeinen und Aristo-kratischen ... wie sollte man das ausdrücken, Teufelnoch mal! Und dann diese Citate aus Heine undanderen Dichtern, die er manchmal bei den praktisch-sten Gelegenheiten, bei geschäftlichen oder städtischenFragen in seine Rede einfließen ließ. . . Und nundiese Frau ... Nein, auch an ihm selbst, an Konsul

Buddenbrook warein bißchen was Gewisses"-

was selbstverständlich mit jederlei Respekt bemerktwerden sollte, denn die Familie war hoch achtbar,und die Firma war von höchster Bonität, und derChef war ein gescheuter, liebenswürdiger Mann, derdie Stadt liebte und ihr sicher noch erfolgreich dienenwürde. . . Und es war ja auch eine höllisch feinePartie, man sprach von runden 100000 ThalernCourant . . . Indessen . . . Und unter den Damenbefanden sich manche, die Gerda Arnoldsen ganzeinfachalbern" fanden; wobei daran zu erinnernist, daßalbern" einen sehr harten Ausdruck derVerurteilung bedeutete.

Wer aber, seitdem er sie zum ersten Male aufder Straße erschaut, Thomas Buddenbrooks Brautmit einer ingrimmigen Begeisterung verehrte, daswar der Makler Gosch.Ha!" sagte er im Klub oderin derSchiffergesellschaft", indem er sein Punsch-glas emporhielt und sein Jntrigantengesicht in gräu-licher Mimik verzerrte . . .Welch ein Weib, meineHerren! Here und Aphrodite, Brünnhilde und Me-lusine in einer Person . . . Ha, das Leben ist doch