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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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beweglicher, witziger Mann am Ende der Fünfzigermit grauem Spitzbart und einem liebenswürdigenklnn in jeder Bewegung, seine ältere Tochter, eineleidend aussehende Tame, sein Schwiegersohn, eineleganter Lebemann, der sich von Christian in derStadt umher und in den Klub führen ließ, undGerda verteilten sich in den überflüssigen Räumenzu ebener Erde, bei der Säulenhalle, im erstenStock. . .

Antonie Grünlich war froh, daß Sievert Ti-burtius zur Zeit der einzige Geistliche im elterlichenHause war. .. sie war mehr als froh! Tie Ver-lobung ihres verehrten Bruders, die Thatsache, daßausgemacht ihre Freundin Gerda die Erwählte war,das Glänzende dieser Partie, die den Familiennamenund die Firma mit neuem Schimmer bestrahlte, die300000 Conrantmark Mitgift, von der sie hattemunkeln hören, der Gedanke, was die Stadt, was)ie anderen Familien, was im Besonderen Hagen-ströms dazu sagen würden. . . das alles trug dazubei, sie in einen Zustand beständiger Entzückung zuversetzen. Dreimal stündlia) zum Wenigsten um-armte sie ihre zukünftige Schwägerin mit Leiden-schaft . . .

Oh, Gerda!" rief sie.Ich liebe dich, weißtdu, ich habe dich immer geliebt! Ich weiß ja, dukannst mich nicht leiden, du hast mich immer ge-haßt, aber ..."

Aber ich bitte dich, Tony!" sagte Fräulein Ar-noldsen.Wie sollte ich wohl dazu gekommen sein,