sah. Aber sie legte in einer Weise den Kopf zurückund das Kinn auf die Brust, daß er jede Bemerkungüber ihre Gegenwart unterdrückte.
„Also man darf noch nicht ,Herr Konsul' sagen?"fragte Justus Kröger ... „Die Niederlande hoffenvergebens auf deine Vertretung, alter Tom?"
„Ja, Oncle Justus; ich habe es für besser ge-halten ... sieh mal, ich hätte das Konsulat sofortübernehmen können, mit so manch' anderer Ver-pflichtung; aber erstens bin ich noch ein bißchenjung ... und dann habe ich mit Oncle Gotthold ge-sprochen; er freute sich und acceptierte."
„Sehr vernünftig, mein Junge. Sehr politisch... Vollkommen Zentlsinun lills."
„Herr Marcus," sagte die Konsulin, „mein lieberHerr Marcus!" Und sie reichte ihm die Hand, derenFläche sie ganz weit herumdrehte, und die er lang-sam, mit einem bedächtigen und verbindlichen Seiten-blick entgegennahm. „Ich habe Sie heraufgebeten... Sie wissen, um was es sich handelt, und ichweiß, daß daß Sie einig mit uns sind. Mein seligerMann hat in seinen letztwilligen Verfügungen denWunsch ausgesprochen, Sie möchten nach seinemHeimgang Ihre treue, bewährte Kraft nicht längerals fremder Mitarbeiter, sondern als Teilhaber inden Dienst der Firma stellen ..."
„Gewiß, allerdings Frau Konsulin," sprach HerrMarcus. „Ich bitte ergebenst, überzeugt zu sein,daß ich die Ehrung meiner Person, welche in diesemAnerbieten liegt, mit Dankbarkeit zu schätzen weiß,