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und dann braucht er mit dem Segelschiff noch un-gefähr zwei Monate. Aber er muß kommen, ichhabe so sehr das Bedürfnis, Justus! Tom sagtezwar, Jean würde es niemals zugegeben haben, daßer seine Stelle in Valparaiso fahren läßt ... aberich bitte dich: acht Jahre beinahe, daß ich ihn nichtgesehen habe! Und dann unter diesen Umständen!Nein, ich will sie Alle um mich haben in dieser schwe-ren Zeit . . . das ist natürlich für eine Mutter . . .
„Sicherlich, sicherlich!" sagte Konsul Kröger, dennihr kamen die Thränen.
„Jetzt ist auch Thomas einverstanden," fuhr siefort, „denn wo ist Christian besser aufgehoben, alsin dem Geschäft seines seligen Vaters, in TomsGeschäft? Er kann hier bleiben, hier arbeiten . . .ach, ich bin auch beständig in Angst, daß ihm dortdrüben das Klima ein Übel thut ..
Nun kam, begleitet von Herrn Marcus, ThomasBuddenbrook in den Saal. Friedrich Wilhelm Mar-cus, des verstorbenen Konsuls langjähriger Prokurist,war ein hochgewachsener Mann in braunem Schoß-rock mit Trauerflor. Er sprach sehr leise, zögernd,ein wenig stotternd, jedes Wort eine Sekunde langüberlegend, und Pflegte mit dem gerade ausgestrecktenZeige- und Mittelfinger seiner Linken langsam undvorsichtig über seinen rotbraunen, ungepflegt denMund bedeckenden Schnurrbart zu streichen oder sichmit Sorgfalt die Hände zu reiben, wobei er seinerunden, braunen Augen so bedächtig zur Seite wan-dern ließ, daß er den Eindruck völliger Konfusion