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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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teten auf den Konsul, der sich unten noch ankleidete.Man hatte mit der Familie Kistenmaker ein Fest-tagsunternehmen, einen Spaziergang zu einem Ver-gnügungsgarten vorm Thore verabredet. Ausge-nommen Clara und Klothilde, die jeden Sonntag-Abend im Hause einer Freundin für kleine Neger-kinder Strümpfe strickten, wollte man dort Kaffeetrinken und vielleicht, wenn das Wetter es erlaubte,eine Ruderpartie auf dem Flusse unternehmen. . .

Mit Papa ist es zum Heulen," sagte Tony,indem sie nach ihrer Gewohnheit starke Worte wählte.Kann er jemals zur festgesetzten Zeit fertig sein?Er sitzt an seinem Pult und sitzt ... und sitzt ...dies und das muß noch fertig werden ... großerGott, vielleicht ist es wirklich notwendig, ich willnichts gesagt haben ... obgleich ich nicht glaube,daß wir geradezu Bankerott ansagen müßten, wenner die Feder eine Viertelstunde früher weggelegt hätte.Gut ... wenn es schon zehn Minuten zu spät ist,fällt ihm sein Versprechen ein, und er kommt dieTreppen herauf, indem er immer zwei Stufen über-springt, obgleich er weiß, daß er oben Kongestionenund Herzklopfen bekommt ... So ist es vor jederGesellschaft, vor jedem Ausgang! Kann er sich nichtZeit lassen? Kann er nicht rechtzeitig aufbrechenund langsam gehen? Es ist unverantwortlich. Ichwürde meinem Manne einmal ernstlich ins Gewissenreden, Mama ..."

Sie saß, nach der Mode in changierende Seidegekleidet, ans dem Sofa bei der Konsulin, die ihrer-