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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
Seite
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der Kellen erwähnen, dem ich mit Freude entnahm,daß Tu auch privatim in seinem Familienkreise eingern gesehener Gast bist. Tu bist nun, mein Sohn,in dem Alter, wo Tu die Früchte der Erziehung zuernten beginnst, die Deine Eltern Dir zu Teil wer-den ließen. Es möge Dir als Ratschlag dienen, daßich in Deinem Alter, sowohl in Bergen als in Ant-werpen, es mir immer angelegen sein ließ, michmeinen Prinzipalinnen dienstlich und angenehmzu machen, was mir zum höchsten Vorteil gereichthat. Abgesehen selbst von der ehrenden Annehm-lichkeit eines näheren Verkehrs mit der Vorstands-Familie, schafft man sich in der Prinzipalin einefördernde Fürsprecherin, wenn der allerdings mög-lichst zu vermeidende, nichtsdestoweniger möglicheFall eintreten sollte, daß ein Versehen im Geschäftsich ereignete oder die Zufriedenheit des Prinzipalshie oder da zu wünschen übrig ließe.

Was Teine geschäftlichen Zukunftspläne angeht,mein Sohn, so erfreuen sie mich durch das lebhafteInteresse, das sich in ihnen ausspricht, ohne zwar,daß ich ihnen vollkommen beizustimmen vermöchte.Tu gehst von der Ansicht aus, daß der Absatz der-jenigen Produkte, welche die Umgegend unserer Vater-stadt hervorbringe, als: Getreide, Rappsaat, Häuteund Felle, Wolle, Ol, Ölkuchen, Knochen rc. dasnatürlichste, nachhaltigste Geschäft Deiner Vaterstadtsei und denkst Dich neben dem Kommissionshandelvorzugsweise jener Branche zuzuwenden. Ich habemich zu einer Zeit, als die Konkurrenz in diesem