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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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und beharrlich mit dem zusammengefalteteu Zei-tungsblatt leicht auf den Tisch schlug. Die Konsulinihrerseits beendete langsam und mit graziösen Be-wegungen ihr Frühstück und lehnte sich dann insSofa zurück.

Thilda ist schon in der Küche thätig," fuhr derKonsul bedeutsam fort,und ich wäre ebenfalls beimeiner Arbeit, wenn deine Mutter und ich nicht ineiner ernsthaften Angelegenheit mit unserem Töchter-chen zu sprechen hätten."

Tony, den Mund voll Butterbrot, blickte ihremVater und dann ihrer Mutter mit einem Gemischvon Neugier und Erschrockenheit ins Gesicht.

^ - nur zuvor, mein Kind," sagte die Konsulin,

^ und als Tony trotzdem ihr Messer niederlegte und

rief:Nur gleich heraus damit, bitte, Papa!" wieder-

holte der Konsul, der durchaus nicht aufhörte, mitder Zeitung zu spielen: nur."

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Während Tony unter Stillschweigen und appetit-los ihren Kaffee trank, ihr Ei und ihren grünenKäse zum Brote verzehrte, fing sie zu ahnen an,

um was es sich handelte. Die Morgenfrische ver-schwand von ihrem Gesicht, sie ward ein wenig bleich,sie dankte für Honig und erklärte bald mit leiserStimme, daß sie fertig sei ...

Mein liebes Kind," sagte der Konsul, nachdemer noch einen Augenblick geschwiegen hatte,dieFrage, über die wir mit dir zu reden haben, ist indiesem Briewe enthalten." Und er pochte nun, stattmit derZeitnng, mit einem großen, bläulichen Couvert