ernsthaft hinzu. „Ja, ihr sollt sehn, das werde ichschon machen."
Gerda hatte ihre Schlaffrisur beendet und putzteihre breiten, weißen Zähne, wobei sie sich ihreselfenbeinernen Handspiegels bediente.
„Ich werde wahrscheinlich gar nicht heiraten,"sagte sie ein wenig mühsam, denn das Pfefsermünz-Pulver behinderte sie. „Ich sehe nicht ein, warum.Ich habe gar keine Lust dazu. Ich gehe nach Amster-dam und spiele Tuos mit Papa und lebe später beimeiner verheirateten Schwester ..."
„Wie schade!" rief Tony lebhaft. „Nein, wieschade, Gerda! Tu solltest dich hier verheiraten undimmer hier bleiben ... Höre mal, du solltest zumBeispiel einen von meinen Brüdern heiraten ..."
„Ten mit der großen Nase?" fragte Gerda undgähnte mit einem kleinen zierlichen und nachlässigenSeufzer, wobei sie den .Handspiegel vor den Mundhielt.
„Oder den anderen, das ist ja gleichgültig . . .Gott, wie ihr euch einrichten würdet! Jakobs müßtees machen, Tapezierer Jakobs in der Fischstraße,er hat einen vornehmen Geschmack. Ich würde täg-lich zu Besuch kommen ..."
Aber dann ließ sich LIIIs. Popinets Stimmevernehmen:
„^.ll! vo^ons, mssänmss! zu Bette, s'il vousxlnit! Sie werden sich heute Abend nicht mehr ver-heiraten!"
Die Sonntage aber und die Ferien verlebte Tony