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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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schwerem, dunkelrotem Haar, nahe bei einanderliegenden braunen Augen und einem weißen, schönen,ein wenig hochmütigen Gesicht. Ihr gegenüber plap-perte die Französin, die aussah wie eine Negerinund ungeheure goldene Ohrringe trug. Am unterenTischende saß mit säuerlichem Lächeln die hagereEngländerin Miß Brown, die gleichfalls im Hausewohnte.

Man befreundete sich rasch mit Hilfe von Sese-mis Bischof. Nllo. Popinet hatte in der letzten Nachtwieder Alpdrücken gehabt, erzählte sie ... ^.ll, guelllorronr! Sie pflegte dannUlfen, Ulfen! Tieben,Dieben!" zu rufen, daß Alles aus dem Bette sprang.Ferner stellte sich heraus, daß Gerda Arnoldseu nichtKlavier spielte, wie die anderen, sondern Geige, unddaß Papa ihre Mutter war nicht mehr am Leben ihr eine echte Stradivari versprochen habe. Tonywar unmusikalisch; die meisten Buddenbrooks undalle Krögers waren es. Sie konnte nicht einmaldie Choräle erkennen, die in der Marienkirche ge-spielt wurden ... Oh, die Orgel in der Nieuwe Kerkzu Amsterdam hatte eine vox llunmnn, eine Men-schenstimme, die prachtvoll klang! Armgard vonLchilling erzählte von den Kühen zu Hause.

Diese Armgard hatte vom ersten Augenblicke anden größten Eindruck ans Tony gemacht und zwarals das erste adelige Mädchen, mit dem sie in Be-rührung kam. Voll Schilling zu heißen, welch einGlück! Die Eltern hatten das schönste alte Hausder Stadt, und die Großeltern waren vornehme