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Und die Kinder ließen sich bereits hören. Sielärmten ungebührlich ans der Treppe, während mandas beruhigende Zischen Klothildens vernahm; dannaber traten sie in ihren Pelzmäntelchen — dennin der Marienkirche war es natürlich noch winter-lich — leise und vorsichtig herein, erstens wegen derkleinen Schwester und zweitens, weil es nötig war,sich vor dem Gottesdienste zu sammeln. Ihre Ge-sichter waren rot und erregt. Welch ein Festtagheute! Ter Storch, ein Storch mit braven Muskeln,entschieden, hatte außer dem Schwesterchen noch aller-lei Prachtvolles mitgebracht: eine neue Schulmappemit Seehundsfell für Thomas, eine große Puppemit wirklichem — dies war das Außerordentliche— mit wirklichem Haar für Antonie, ein buntesBilderbuch für die artige Klothilde, die sich aber stillund dankbar fast ausschließlich mit den Zuckerdütenbeschäftigte, die gleichfalls eingetroffen waren, undfür Christian ein komplettes Kasperle-Theater mitSultan, Tod und Teufel ...
Sie küßten ihre Mutter und durften rasch nocheinmal behutsam hinter die grünseidne Gardineblicken, worauf sie mit dem Vater, der seinen Pele-rinen-Mantel übergeworsen und das Gesangbuch zurHand genommen hatte, schweigend und ruhigenSchrittes zur Kirche zogen, gefolgt von dem durch-dringenden Geschrei des neuen Familiengliedes, dasplötzlich erwacht war ...