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das rötliche Haar aufs beste frisierst streckte, einwenig bleich noch, aber mit einem glücklichen Lächelnihrem Gatten die schöne Hand entgegen, an derenGelenk auch jetzt ein goldenes Armband leise klirrte.Sie wandte dabei, nach ihrer Gewohnheit, die Hand-fläche so weit als möglich herum, was die Herzlich-keit der Bewegung zu erhöhen schien ...
„Nun, Bethsy, wie geht es?"
„Vortrefflich, vortrefflich, mein lieber Jean!"
Ihre Hand in der feinen, näherte er, den Elterngegenüber, sein Gesicht dem Kinde, das rasch undgeräuschvoll Luft holte, und atmete während einerMinute den warmen, gutmütigen und rührendenTust ein, der von ihm ausging. „Gott segne dich,"sagte er leise, indem er die Stirn des kleinen Wesensküßte, dessen gelbe, runzlige Fingerchen eine ver-zweifelte Ähnlichkeit mit Hühnerklauen besaßen.
„Sie hat prächtig getrunken," bemerkte MadameAntoinette. „Sieh nur, sie hat stupende zugenom-men ..."
„Wollt ihr mir glauben, daß sie Netten ähnlichsieht?" Johann Buddenbrooks Gesicht strahlte heutegeradezu vor Glück und Stolz. „Blitzschwarze Augenhat sie, hole mich der Teufel ..."
Tie alte Tarne wehrte bescheiden ab. „Ach, wiekann man schon jetzt von einer Ähnlichkeit sprechen... Tu willst zur Kirche, Jean?"
„Ja, es ist 10, — hohe Zeit also, ich warteauf die Kinder ..."