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12 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 12 / Kreatos bis Lyttos
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1t)S l-. »-

II«». Zeile , B. I. L., auf der 2. Zeilel.ic«nri»tu» tk.; e) (Hdlgsw.), anfranz. Hüten Q-ino, d. i. blos ausWolle gemacht; auf Coursiekteln let-tre-, Wechselbriefe; — Lolh; Ließpfund;Lübifch; <i) (Münzt ), I,ivre; auf denRevers französischer Münze», die MünzstadtBayonne; e) auf holländischen Tüchern be-zeichnet es den Fabrikort, L.yden. (.6--A.)

I,. ». (Med.), Lbbrevialur auf Rccep-ten: legi »rrie. nach Bcrschrist der (phar-maceutischen) Kunst.

Q. <ü. IVl., Abkürzung für I-iro-r»ruro »rtiumqus Zlsgister.

I,». 1) (Musik), s. unter Solmisatkon.2) (Hdlgsw.), bengalisch so v. w. Gum-milgck.

La (Geogr.), 1) Fluß in China, hateinen Lauf von 80 Meilen, fällt dem Jant-seklang zu. 2) Die Namen, denen der(französische) Artikel I» vorgesetzk ist, sucheunter dem Hauptnamen, z. B. la Calle,unter Calle.

Laa (Geogr.), Stadt im Kreis unterdem Manhartsberg« im LstreichHchen Landeunter der Ens; liegt auf einer Tbayainsel,hat Bilterbrunn, 1300 Ew.; Schlacht1273 zwischen Rudolf von Habsburg undOttokar von Böhmen.

Laab (Land» ), s. Lab.

Laach, 1) (Li>b»ri»1,scen-i», Geogr.),»srmatige Benedictinermönchiabtei im Erz-stift Trier, am laacher See, 1093 vomPfalzgras Heinrich gestiftet, 1802 auf-gehoben, seitdem ein Gat im KreiseMay-n des preuß. Regierungsbezirks Ko,btcnz. 2) zL. am Jaucrling), Markt-flecken im Kreise ob dem Manhardsbergeim östreichifchen Lande unter der En«, hatWallfahrtskirche, gehört zur HerrschaftSoitz.

Laacher See (Geogr.), See im KreiseMayen de« preuß. Regierungsbezirks Ko-blenz, ß Stunde von dem Dorfe Brohlund Meile von Andernach, wahrschein-lich der mit Wasser' angefüllte Krater ei-nes erloschenen Vulkan«, indem auch nochan seinen Ufern sich die Ucbcrresie eine«Ecdbrandcs ze'gcn und die umliegendenFellen au« löcheriger Lava und Haufenvon Schlacken bestehen, welche die sichtbar-sten Spuren der Feuereinwirkung undSchmelzung an sich kragen. Er ist 8422Fuß lang, 7643 Fuß breit und 214 Fußtief. Das Wasser desselben ist hell, bläu-lich und sehr kalt, widerlich vom Ge-schmack und wirft, vom Winde bewegt, ei,nen Sand aus, der vom Magnet angezo-aen wird. Dieser See hat blos einen Ab-fluß durch einen, j Stunde langen, künst-lichen Kanal, der bei der Oeffnung gewölbtund durch den Hügel gehauen ist. Am ist-kichen Ufer des Sees ist ein tiefe« Loch inder Srde, wo eine, zum Alhmen untaug«

Laasan

liche kohlensaure Luft sich entwickelt, welchedie in ihre Atmosphäre kommenden Thiereerstickt. Daher mag wohl die Sage entstan-den sein, daß kein Vogel über den Seehinweg fliegen könne. Nur wenige Schrittevom See kommt eine Mineralquelle her-vor, die etwas säuerlich schmeckt und sehrangenehm zu trinken ist, und wahrschein-lich sind die meisten der vielen Quellen de«Sees selbst mineralisch. (0>L.)

Laag Barsac (Weinh.), «ine Sorteweißer Bourdeaurweine, welche vorzüglichnach Holland ausgeführt wird.

Laai (Geogr.), f. unt. Savu. Laak,s. Bischofslaak.

Laake (Deichb.), so v. w. Lake.

Laal Geläli mojtni (Num), ost-indische Gelbmünze, unter dem GroßmogulAkbar geprägt; viereckig, etwas über 9Thlr. werth.

Laal and (Geogr.), 1) Stift im Kö-nigreich Dänemark; enthält die 2 InselnL. und Finster, 80^ QM., 58 000 Ew.2> Insel, westlicher Theil deS Stifts, liegtin d>r Ostsee, durch den Guldborgsund vonFalster getrennt, hat 2lz^ QM., niedri-ges, ebenes, zum Theil morastiges, zumTheil fruchtbares, mir mehrern Bächen unddem Marienböersee bewässertes Land, ei-nige Busen (von Nakskow und Rödöye);bringt reichlich Getreide, Hülsenfrüchte,Kartoffeln und anderes Gemüse, Obst (laa-landcr Aepkel), Torf, Schweine, Geflügelu. s. w. L. treibt mit seinen Erzeugnis-sen beträchtlichen Handel (160 000 Lonne»Korn jährliche Aus'uhr), hat 40 — 42,000(33,000) Ew. und einen eignen Srifts-amtmann, so wie einen eignen Bischof.Hauptstädte Maxienböe u. Nakskow. Ein-thctlung: 4 Herreder. Hierbei See-schlacht am 13. Oct. 1544, wo die Dä-nen von der schwedisch - niederländischenFlotte geschlagen worden. (75>.)

Laaotong (Geogr.), s- unter Gelbe«Meer.

Laar (Peter von), s. Peter von Laar.

Laara (Geogr.), Stadt am mittellän-dischen Meere im Sandschak T-kka de»Ejalets Anatoli (osmanifch Asien); ist jetztganz verödet, hat Ruinen, wabrscheinlichvom alten Aktalia. Laa rat, Intel ausder Gruppe der Molucken (Asien); hat ge-gen 10 QM , ist gut bewohnt und frucht-bar; hat niederlandi che Besatzung.

Laas, 1> (a. Geogr.), s. Las. 2) (n.Geogr.), Stadt im Kreise Adelsberg de«tllyrischen GonvernemenlS Laibach (Oest-reich); hat Schwß, Handel mit Secsalz,Pferden, Leder. Dabei eine Berghöhle nurfischreichem See.

Laasan (Geogr.), Dorf im Kreise Strie-gau des preuß. Regierungsbezirks Bres-lau, dem Grafen von Bnrghaus gehörig»am striganer Wasser, worüber eine, 929

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