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Dasselbe sagt man von seine» SchwesterGyrtöne.
Gyrtöna (a. Geogr.), Stadt in derthessalischen Landschaft Pelasgiotis, amFlusse Pcneus, zwischen Pharsalos undLarissa; nach Reichard Kirsoli.
vyrur (bot. Nomencl.), der Ring beiFarrenkräutern..
Gytau, so v. w. Geitau.
GYthäne (a. Geogr.), Stadt derThes-protier, am Thyamis in EpiroS; vielleichtdas heutige Deloria.
Gythion (a. Geogr.), Stadt in derpeloponnesischen Landschaft Lakonika, 30Stadien vom Meere; diente Sparta zumHafen und Arsenale, weil ihr künstlich ge-grabener und befestigter Hafen Lrinas-so- einer der besten an der ganzen Küstewar und der Hauptstadt am nächsten lag;ein kleiner Fluß mündete bei demselben. G.hatte eine Akropolis, Tempel, worunterein dem ammonitischen Zeus geheiligterwar, viele PrachtgcbLude und eine zahl« ei.che Bevölkerung, die 202 v. Chr. eine Be-lagerung der Römer vereitelte. Die Ew.schrieben die Erbauung ihrer Stadt demApollon und Herakles zu ; jetzt Kolochina;aber die Volksmenge ist verschwunden, derHafen steht leer. <///.)
Gytbilis (a. Geogr., richtiger viel-leicht Gypsithis sGeierinsel)), Insel indem arad. Mecrbu'en, unter Aegypten, beiAethiopien; nach Oerkel jetzt Genainani.
Gythönes (a. Geogr.), so v. w. Golhini.
Gytte (a. Geogr.), Niederlassung imNorden von Afrika, zwischen dem Vorge-birge Solve und der Mündung des Lyffos,von Hanno gegründet.
Gyüla (Geogr), Marktflecken u. Con-gregationsort im Bezirke u. Gespa»nscba*tBakes, im Kreise jenseits der Thc'S (Un-garn); hat Schloß, 6 Kirchen, 4300 Ew.Theilt sich in Nemet- und Magyar-G.
GyüIar (Geogr.), Dorf iu der Ge-
H
spannschaft Weißenburg (Siebenbürgen), mit8 Kirchen und den Hauptelsenwerken Sie-benbürgens.
Gyülay (Ignaz G., Graf von MaroS-Nemetb u. NadaSka), jetzt wirklicher k. k.östreichischer Geheimcrrath und Banus derKönigreiche Dalmatien, Kroatien undSla-vonien, Feldzeugmeistcr u. Inhaber des Re-giments Nro. 60, geb. in Kroatien oderSlavonien; zeichnete sich schon in dem fran-zösischen Revolutionskriege aus, ward Gene-ralmajor, Feldmarschall-Lieukenant und Ge-neralquartiermeister bei dem Erzherzog Fer-dinand, Unterzeichnete 1805 den Friedenvon Preßburg mit dem Fürsten Lich-tenstein und dem Grafen Stadion, erhielthierauf das Commando in Kroatien u. be-fehligte 1809 die Observationsarmee in Kärn-then und Friaul, drang mit dieser unterdem Erzherzog Johann nach Italien vorund ward hier in einem Gefecht verwundet.1812 erhielt er den Befehl über die Ar-mee, die das Banat, Galizien und Trans-sylvanien deckle. 1813 befehligte er alsFeldzeugmeister ein Corps der großen Ar-mee, zeichnete sich mit demselben bei Leip,zig und, nachdem der Rhein überichrittenworden war, bei Bar sur-Aube u. la Ferteaus, befedligte 1815 das 3. östreichifcheCorps u. führt jetzt das Generalkommandoin Böhmen. (^.)
Gyzäntes (a. Geogr.), Volk in Awi-ka» welches den Wcsten von Lybien be-wohnte u. Ueberfluß an Honig u. Wachs hatte,
Gyzcn (Petrus), Maler zu Antwerpenund Schüler des Joh. Brcughel, zu An.fang des 17. Jabrh.; folgte ganz der Ma-nier seines Meircrs, welchen er erreichthaben würde, wenn er die Mischung derFarben besser verstanden Hütte. Seine klei-nen Landschaften sind wie die des Kreughelausgearbeilet und die Figuren geistreich.Oft sind seine Gemälde für Werke seinesMeisters^lusgegeben worden. (O,,.)
H.
ZA, h, in der lat. und andern SprachenII. 1i. hebräisch 71 (He, s. d.), 1) alsBuchstabe, der 8. Buchstabe (Cvn'onanr, odervielmehr besondere Modifikation des Sprach,laut«), in den meisten LIvbabeten (in demhebräischen der 5.), bloßer Hauchlaut, be-besonders am An-ange eines Mortes vernehm-bar, zugleich als Dehnungszeichen des vor.hergehenden Vvcals dienend, Kehlbuchstabe,doch von.den übrigen Kehlbuchstaben da-durch unterschieden, daß die Hintere Gau-menöffnung selbst noch etwas mehr erwei-tert wird, als beim Aussprcchen des A,wogegen eine größere Verengung des Gau-
mens als bei den Vokalen der gemeinscha't-liche Charakter aller Eonfonanten ist. Da-her wird H im Lateinischen, wie im Alt-griechischen (wo er durch keinen Buchstaben,sondern durch ein bloßes Zeichen, den Spi-ritus asper s') über oder vor dem An-fangsworte bezeichnet wird) nur als Spi-ritus betrachtet und nicht unter die Conio-nanten gezählt. Daher in der Prosodik dieRegel 11 non e»r Iirrer»(H gilt nicht alsBuchstabe). Mit C, P u. T zusammenge-setzt, bildet H, diele mildernd, neue Con-sonanren (s. CH, PH u. Th). Als früh i»Rom die falsche Asspirakion einriß (worü-ber