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8 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 8 / G bis Hältiges Gestein
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701
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Gymnastik (christliche)

den mehr auf die Spur kam, wurden 1819alle Turnplätze in der preußischen Monarchiegeschlossen. Diesem Beispiele folgten andereteutsche Regierungen, aus e'gner Bewegungoder auf Preußens Veranlassung. Noch bisauf die neueste Zeit existirre in Paris eineTurnanstalt für die königlichen Garden, u.einzelne Turnübungen, z. B. das Schwim-men, werden selbst bei dem preußischen Mi-litär noch gelehrt. Vgl. Viech, Encyklo-pädie der Leibesübungen, 2 Bde,, Berlin1794, 95; Guts MuthS, Gymnastlk für dieJugend, Schnepfenihal 1796 und 1804;Ders., Spiele, Schneptenthal 1796, 98 u.1802; Turnbuch für Söhne des Vaterlan-des, Frankfurt a. M. 1818; Bornemann,Lehrbuch der Gymnastik Berlin 1814; Jahnu. Eiselen, die teutsche Turnkunst, Berlin1816; Zeller, Grundlinien der Turnkunst,Königsberg 1817; Die verschiedenen Turn-übungen auf einzelnen Blättern dargeikellt,'Erfurt, Fol.; Kayffler, Würdigung der Turn-kunst nach der Idee, BreSl. 1819 (A-A.)

Gymnilstik (christliche, Tbrol.),die wissenschastliche Erklärung aller Grund-sätze, Mittel und Regeln, durch welchewir nach Anweisung des Christenthums u.der Vernunft zu sittlicher Vollkommenheitgelangen (1. Timoth. 4, 7). G, (mora-lische, ethische), 1) so v. w. christlicheG.; 2) in engerm Sinne, wenn dieAnweisungen nur von der Vernunft gegebensind; Z) Uebungen, durch welche Willens-stärke befördert wird. In den beiden letz-ter» Fällen wurde sie auch von den griechi-schen Moralisten gelehrt. (F-ä.)

Gymnastiken (Mechan.), s. unt. Er-schütterungsmaschinen.

Gymnrma (x. 7?. Tlr.), Pflanzengat-tung aus der natücl. Fam der Contorken,Ordn. Asclepiadeen, zur 5. Kl. 2. Ordn.des Linn. Syst, gehörig. Arten: A. Aemi-nstuirr, lactikerum, «z-Ivostre, neuhol-iäntische Pflanzen.

Gymnksij (a.Geogr.), so v. w. Ba-learische Inseln.

Gymnkten, 1) (a. Geogr), nackt ge-hende Volker; insbes. ») in Indien, die,nach Plintus, über IVO Jahr alt werden;i>) in Hinter Afrika; o> in Äthiopien. 2)(gr Ant), leichtbewaffnete Soldaten.

6z-rr>n«tiiis (Zool.), s. Kablafter.

Gymnias (a Geogr.), nenntLenophonals Hauptstadt der Skythini.

6/ NI II i c u IN oortsrnen (lat. )<Wettschauspiel der Jugend in gymnastischenSpielen.

Gymnische Uebungen (Antiqu.), s.unter Gymnastik 1 ).

6z-inn o böriirii (Zool.), s. unterGruben köpf. 6z-innoi>ri>nc1ii»t»,s. Nocklkiemeuschnccken. 6z-ir> n n cürp j(bot. System?.), nach Perioon 2. Klasseder Pilze, fleischig, ihre Samen auf «men

6):mnork)rnc1iu» 701.

offenen FruchtbehLlter, der Samenhaut, tra-gend; dagegen sri^iocarpi, Pilze mitgeschloffenen Fruchtbehältern. 6z-inno-okplialus (Zool.), s. Nacktkopf.

Gymnoclädus (§. Pflanzen-

gattung aus der natürl. Fam. der Hülsen-pflanzen, mit getrennten Staubfäden undfast regelmäßigen Corollen, zur D'öcle,Dekandrie des Linn. Syst, gehörig. Art:

oannlionsis, kanadischer, zu künsttickenHeizanlagen geeigneter Baum, mit gefle-derten Blättern und blaugrauen Zweigen.

6z-Iv n o ä e rin » t » (Zool.), s. Nackt-würmer. 6.-sserus, s. Nackthals. 6.-äonres, s. Nacktjähne. 6.-A»ster,s. unter Bogmar.

Gymnogrämma (§. D,Pflan-zengattung aus der not. Familie der unge-schleierten Farrenkräuier. Arten: sämmt-lich ausländisch, meist in Amerika heimisch.

6^ rn II om u i-ZUn a (Zool ) , s. Nackt-aal. 6z-mnonötiis, s. Nacktrücken.

Gymnopadia (gr. Ant.), 1) jährli-ches (wohl lOlägiges) Jng.'ndfest, zu Spar-ta, dem Apollon und Dionysos zu Ehrenund (vielleicht erst später) zum Andenkenan die Schlacht bei Lhyrc, die mimischdargestellt wurde, gefeiert, an welchemKnaben und Mädchen nackt tanzten undandere Uebungen anstellten; 2) der damitverbundene Tanz. (5-ä.)

6^rnnöta (Zool.), Familie aus derOrdnung der Kiemenfüße; der Leib ist läng-lich und har kein Schild; die Füße sind bor-stig oder mit blätterigen Kiemen versehen;nach erlichen Häutungen bekommen dieseWafferlh'ere erst die gehörige Fußzahl; sietrogen gewöhnlich Eierbüschel mit sich herum.Dazu werden folgende Gattungen gerechnet:cz-clozr» z>o!z-z)iiernuo, brsnciiiozius, 20 S.

6z-in n o z> eri s cönaii ( bor. Rom.,Kahlmunde), Laubmoose, ohne Büchsenbe-setzung. 6z-iunoplitliälrnn» (Zool), s.Nacktauge. O/iriiroxlZürir-, s. Blö-ßenkäser.

Gymnöpodä (Mönchsw.), so v. w.Bar'üßer. G.-pömcn (ßz-rirnopöniot»,Zool.), bei Dumir. Abcheuung der Fische,aus der Ordnung der Bauchfloffer; habendie Strahlen der Brustflossen vereinigt,glatte, schuppenlose Kicmendeckcl, beinerneStrahlen in den Rückenflossen, keine ver-längerten Kinnladen. Dazu die Häringe,Karpien, Barben u.a.m 6z-i» n ö p r s-ra, Jnseclen mit unbestaubten Flügeln.6--ilöxua (Botan.), s. unter Blätter-schwamm. 6. - n o ril/n c k I> » (Zool.),bei Rudolphi Gattung aus der Familie derBandwürmer; hat einen flachen, langenLeib, bas Behältmß für den Hals ist fastkugelig, am Kopfe sind zwei zweitheiligeGruden, woraus 4 zurückziehbare, »ack-'eRüssel Vorgehen. Art: Rie se » sch l ein, «wurm (g. rextans, ivoiox tzäßs» 6uo. ,