Gahets
der» welcher Größe und Glück gibt.(7?. D.)
Gahets, so v. w. CagotS.
Gahlen und Bühl (Geogr.), Herr-lichkeit im preuß- Regierungsbezirk Kleve;hat 2 Kirchspiele und 1200 Ew.
Gähnia (g. Pflanzcngattung,
nach einem schwedischen Arzt §. Gähn be-nannt, aus der natürl. Familie der Cype-roiden, Ocd.i. Silerinen. Arten: austra-lische Gräser.
Gahnit (Miner.), so v. w. Automo«litb (s. d.).
Gahr u. f. w., war hier nicht gefundenwird, s. unter Gar u. s. w.
Gahr-bottich (Brauw.), so v. w.Gährbottich.
Gahre, 1) der Zustand, in dem ein Kör-per gähct, bes. 2) bei den Bäckern vom Lei-ge, das durch Gährcn bewirkte Aufgehen des-selben; 3) der gehörige Grad, welchen eingährcnder Körper zu einer gewissen Be-stimmung erlangen muß; auch bes. vomTeige 4) (Bäcker), vom Brode, die G. be-kommen, wenn man cs im Ofen aufgehenläßt, dann herausnimmt und mit Wasserbestreicht und nachher bäckt; 5) (Tabaksf.),die Eigenschaft, welche der Tabak Lurcheine Art Gährung bekommt, wenn er langeliegt, u. welche man Lurch seine» Geruch er-kennt (vgl. Carotlen); 6) so v. w. Gäh-rungSmitkel, bes. Hefe»; 7) in einem en-gern Sinne die Ober- und Spundhefen.Vgl. Währung and Gare. (L-ä.)
Gahren (Bäcker), so v. w. Nähren.
Gahr.kästen (Bäcker), ein SchrankM>t vielen niedrigen Fächern, welche blosvon Leisten gebildet werden; auf diese wer-den Bleche oder Breter mit Teigwaarengeschoben, damit dieselben gähren; um dieWärme in dem Schranke zu vermehren,wird unten hinein ein Kohlenbecken gesetzt.
Gai (a. Geogr.), in der Septuagintaso v. w. Giach.
Gaia (gr.), so v. w. Gäa (s. d.).
Gaiäochos (gr.), s. AsphaliäoS.
Gaiathcddin, so v. w. Barak Khan.
Gail (Geogr.), Nebenfluß der Dravein Jllyrien; entspringt in Lyrol, bildet da»Gaillhal.
Gail (Jean Baptist«), geb. 1755 zuParis, seit 1791 Professor der griechischenSprache am OolleAv de Trance. Manhat von ihm franz. Uebcrsetzungen der Idyl-len Thevkrits. Pari« 1792, 8., 1794, 2Bde.» 4.; die Todtengespräche Lucian«,ebend. 1780—84, 12.; Auszüge au« Lu-cian und-kenophon, 2 Bde., ebend. 1786,12.; Disvoccrs ßrecs clcoisis de divers,orateur«, ebend. 1788; eine Ausgabe desLheokrit, Bion, Moschus, Anakreon,ebend. 1788, 12.; Divers trsirs» de Dci-vien, Xenoplion, klscon et klcctsrgic«,ebend. 1738, 12.; eine Ausgabe des Lhu-kydideS, 12 Bde., 4.; chloccvelle eraoa-
Gaillarde 15
rnoirs Ardecgu» ä 1'ciSLAS de« Coolerventrales, ebend. 1799; üoinore, b-ss,irsnhai» et latin» sveo Io viel U'llo-rnero, 7 Bde.; Lsssi »ui 1'skker, lo»ens, la Valeur des desinences ßrsv-yues, latines, trsn^aises et »ur diverspoincs de Arammairo, ebend. 1803; blssaisurles Präposition» Areogues, vonride-räos son» 1s rapport esoLrspl-iqne»ebend. 1821. (Le.)
Gaildorf (Geogr.), 1) Oberamt imJartkreife (Würtemberg); hat 6^ QM. u.20,500 Ew. mit ansehnlicher Viehzucht u.großem Holzbau; begreift die GrafschaftLimpurg (s. d.); 2) Hauptstadt darin, amKocher; hat 2 Schlösser u. 1400 Ew.
Gailen (Anat.), s. Geilen.
Gailenr?üth(Geogr.), Dorf im Land-gerichte Ebermannstadt, Ober-Mainkreis(Baiern); berühmt wegen 3 Höhlen mitPetrefakten. Vgl. Müggendorf.
Gailer Montag, in alten Urkundender Montag nach Estomihi.
Gaileewintha, so v. w. Galswinde.
Gaill (Andreas), geb. zu Köln 1525;studirie zu Löwen unb Padua die Rechte,ward Kammergecichtsassessor, Reichshofrathund kur-kölnischer Kanzler und st. 1587 zuRom. Seine Abhandlungen über Rechts-gegenstände, z. B. Decisiones eswisrsoimperislis, Franks. 1603, Fol., verschaff-ten ihm den Ehrentitel des lettischen Papinian.
Gaillac (Geogr.), I) Bezirk im De«parrem. Tarn (Frankreich); hat 23? QM.,8 Cantone und 63 400 Ew.; 2) Hauplst.darin, am Tarn (hier schiffbar); hat großeVorstädte, 6650 Ew., guten Weinbau undgroßen Weinhandel, daher eine Sorte.wei-ßer und rother Franzwein Gaillac heißt.
Gaillard, 1) (6.-de), eine fran-zösische Druckschriftforte, ungefähr unsererBorgois entsprechend. 2) (Schiffb-), so v.w. Castell 4;; 3) ein scharfer Wind.
Gaillard (Gabriel Henri), geb. 1726zu Ostel bei Soiffons; st. 1805 als Mit-glied der französischen Akademie zu St.Firmin bei Ehantilli; als Schriftsteller be-kannt durch seine lliscoir« ds Otcarls-roagne, L Bde., Paris 1782; ?oeriyuofranhsiss » 1'ussAv dos Dame«, 2 Bde.,Paris 1749; Nisroire de IVlsrie de Lour-eoFne, ebend. 1757, 12.; Disroiro dsrrsn^oi» I., 7 Bde», ebend. 1769, 12.;teutsch, Braunschw. 1767 — 69, 4 Bde.;
Iliscoiro ds I» rivalite ds 1a k'rsnce etde 1'Aiixftetorre, 11 Bde , Paris 1771—1802, 12.; Iliscoiro de la rivalitö ds laI'rancs et de 1'LspsAuo, 8 Bde., Paris1801, u- a. m. (L>F.)
Gaillarde (Musik u. Tanzk.), veralte-ter italienischer Tanz von heiterem Charak-ter und schneller Bewegung im H Takt;stammt ursprünglich aut Rom (deshalbauch Romaneske).
Gail-