6 Gadda
2) Hauptstadt in Peräa, östlich vom SeeGenezareth, sehr beträchtlich und gut be-festigt; von dem Jarmuk bewässert, ent-hielt ein« der 5 großen Synedrien der Ju-den. Die Umgegend hieß Gädaris. IhreBäder wurden häufig besucht. Bei dersel-ben geschah das Wunder an den beiden Ra-senden (Math. 8, 28.). Augustu« schenktesie dem König Herodes, nach dessen Todesie zur Provinz Syrien geschlagen wurden.Die Christen errichteten hier in der Folgeein Bisthum. Nach Sectzen ist es dasheutige Mkes. (///.)
Gadda (bibl. Geogr-), 1) so v. w. Ga«dara; L) so v. w. Hazar Gadda.
Gab de (Aool.), so v. w. Wittling.
Gabdi, 1) (Geogr.), so v. w. Leuteaus dem Stamme Gad; 2) (bibl. Gesch.),«in Mann aus dem Stamme Manaffe,von M«ses auf Kundschaft nach Kanaangesendet.
Gaddir (a. Geogr ), alter Name vonCadix (s. d. 8).
Gäbedusch (Geogr.), 1) Dominial-rieb Rilteramt im Großherzogthum Meck-lenburg-Schwerin; hat 1 Stadt, 87 Ort-schaften. 2) Stadt daselbst an der Rade-gasi, Amtssitz, hat 1400 Ew. Hier Ge-fecht 1712, glücklich für die Schweden ge-gen die Dänen. Bei G. blieb auch Theo-dor Körner (s. d.) 1813 in einem unbedeu-tenden Gefecht und liegt daselbst unter ei-ner Eiche begraben.
-Gädeir (a. Geogr.), so v. w. Cadir.
Gädel-busch (Zool.), so v. w. Eisente.
Gaden, in den alten teutfchen Rechts,büchern 1) die Grenzen eines Gutes; 2) dieStockwerke eines Gebäudes; 3) Gehülfe»Gesellschafter; daher Ehegaden, so v.w. Ehegatten, Gadeling, ein Verwand-ter, Gademer, ein Beifass«.
Gader (a. Geogr.), so v. w. Geber-Gadera, so v. w. Gedera.
Gaden er (a. Geogr.) wohnten, nebstden Otadenern, längs der OstseiteScotlands, bis nördlich an den Frilh ofForth; beide mit den Städten Curia undBremenium.
Gaderiöl-Horn (Geogr.), Spitze derbüiidlner Alpen in der Schweiz; hat 8775F.
G adersleben (Geogr.), so v. w.Gatersleben.
Gad cs (a. Geogr.), alter Name für
Eadix (s. d. 3),
Gadiel (bibl. Gesch.), ein Sebulonit,von Moses nach Kanaan abgesendeterKundschafter.
Gadgar (bibl. Geogr.), Ort in Pa-lästina, im Stamme Ephraim.
Gabis (a. Geogr.), so v- w. Gä-be«. Gädilon, Ort in Pontus, wo-von die umliegende, höchst fruchtbare Ge-gend, die sich dis zur Mündung de« Ha-lys erstreckt, Gqdilpnttiö hieß. Ga»
Gäa
dirtha, 1) Stadt in Syrien am Eu-phrates» vielleicht das heutige Etder oderRebabeh; 2) »ach Ptolcmäo« Stadt imwüsten Arabien. 6r>ciir»nirin kr«-rum, die Straße von Gibraltar, benanntnach GadeS, das die Meerenge beherrschte.
Gaditänus (Myth.1, Beiname desHerakles von seinem berühmten Tempel zuGades, zuerst von den Pbönikiern gestiftet,später nach griechischer Weise eingerichtet;vgl. Cadix 3).
Gaditsch (Geogr.), so v. w.Gadätsch.
Lrilliuna (tat., Rechtsw.), ein Testa-ment, welches der Erblasser zum Nieder-schreiben dictirte.
Saäöich«, (Zool), so v.w. Schellfische.
Gadolin-erde (Chem.), s. Pttererde.
Gadolinst (prismatischer G., Mi-neral.), Gattung aus der Gruppe Uttriui»bei Leonhard, bei Oken Sippschaft der Erz-kiese, bei Mobs unter den Gemmen» nacheinem schwäbischen Mineralogen Gad olinbenannt; hat zum Krystallkern eine schief«rhombische Säule, besteht aus6Yttcr, mehrals 2 Kiesel» fast 2 Eisenoxyd, ritzt Quarz,wiegt 3, hat grünlichen oder grauen Strich,muscheligen Bruch, Fettglanz, schwarzvon außen, von innen braun; findet sichderb, nierenförmig, als Körner, im Gra-nit in Schweden. (^e>.)
Gadou (Geogr.), afrikanisches Reich,zwischen Bambuk und Fuladu an den Se.negalquellen.
Gadrkaberg (Geogr.), Alpenspitze imBinzgau; hat S0ZS Fuß Höhe.
6Ȋron- (Bauk.), s. Beule 7).
G äd sch id e r(Geogr.), so v. w. Ovidiopol.
6»8sroel (engl., Waarenk.), zäheSorte Stahl, die den Rhein hinunter überDortrecht nach England geht und daselbstzu den Batels gebraucht wird, womit mandie Feilen haut; werden auch rismislr-»rso 1 genannt.
6.<iu» (Zool.), s. Schellfisch. 6.»eglekinirs, s. Aiglesin. 6. lots»s. Aalraupe.
6»«!«»» (6a»rroärrs, Olanis,6r»mrn?nir» , 6 r ^ p u »
Eerm,, Zvol.), Gattungen, aus dem Ge-schlecht curculio neuerdings gebildet.
Gäa (lat. lei Irr», Myth.), die Erde.Zuerst ward das Chaos (s. d.), nach diesementstand die Erde, als Fläche gedacht. Siegebar aus sich selbst den Uranos (Himmel),die Berge und den Pontos (Meer); als-dann, von Uranos befruchtet» den Okcanos,Köos, Kreios, Japetos, Hyperion, dieThcia, Rheia, Mnemosyne, Themis, Phöbe,Tethys, den Kronos, die Kyklopen undHekaloncheiren, sämmtlich Titanen zs. d.)genannt. Da Uranos mißtrauisch sedesdieser Kinder sogleich einkerkerle, gav sieihrem Sohn Kronos eine Hippe («x^y),womit dieser den Vater entmannte. Gä»
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