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8 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 8 / G bis Hältiges Gestein
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Gaberk

Gaberk (Geogr^, felsige Gegend inJllyrien (Kaiserth. Ostreich); ist 2 Meilenlana und bei Stürmen sehr gefährlich.

Gab eis, so v. >v. Cagots.

GS bi an (Geogr.), Marktflecken im Be-zirk Bezieres, Dep. Herault (Frankreich);hat 1000 E»v.,, 2 Mineralquellen- dereneine Stcinöl (L> l von Gabis n) gibt;in der Nahe der Dkam antenberg mitglasschneidenden Krystallcn.

6» bis (fr., Sees.), im mittelländi-schen Meere so v. w. Mastkorb; daher6->diöi, Mastwächter.

Gabie (Myth>), ein Gott bei den Lief,ländern, der in nassen und kurzen Som-mern, wenn man das Getreide im Hausetrocknen mußte, angerufen wurde, daß erdie Flamnie anfachen und die Funken nichtsenken u. verlöschen lassen möge. Mone hältihn für einen Begleiter, Diener und Hel-fer des großen Sonnengottes Tharapyhha.

Gabis (a. Geogr.), eine der vornehm-sten Städte Latiums am nördlichen Flussedes Albanergebirgs. Hier gründeten Pe-lasger den Dienst der Juno, die daher denBeinamen Gab Ina hatte. Sie gehörte zumlatein. Stäotebund und stritt Anfangs mitRom um die Herrschaft von Rom. AufAnstifter» der Volsker erklärte G- 5L3 v.Chr. den Römern den Krieg. Diese be-lagerten die Stadt, lieferten einige un-wichtige Gefechte, verheerten das Gebiet,und Belagerte und Belagerer litten Man-gel. Da warf sich des Königs TarquiniusSohn, Sert. Tarquinius, im Einverständnißmit seinem Vater, doch angeblich von die-sem beleidigt, den Gablern in die Arme.Bald ward er ihr Feldherr und gewann,mehrmals siegreich und alle Strapazen mitden Soldaten theilend, Aller Zutrauen.Nachdem er aber die wichtigsten Bürgerau« dem Wege geschafft, öffnete er seinemVater die Thore. (Wohl der Erzählungvon Aopyros und Darcios I. nachgebildet.)Au Augusts Zeiten standen nur noch einigeHäuser, aber die Umgegend war durchihre Steinbrüch« bekannt; jetzt nichts mehrdavon übrig und der Platz, wo sie stand,zweifelhaft. (3cä.)

Gabindc (Geogr.), so v. w. Cabende.

6 » l> I n i a I sx (römisches Recht),von GabiniuS gethaner Gesetzvorschlag.Solcher cZabiiiiao Iegesgak>es4. 1) BonA. Gabiniu« (s. d. 2) 3, 68 v. Chr. ge«thanc, die alle durchgingen: ») daß dergegen die Seeräuber zu wählende Feldherr(nach des Gabinius Absicht, Poinpejus)unumschränkte Gewalt über alle Meeredisseits der Herkulesiäulen und überalle Länder a»f 400 Stadien vom Meerehaben, willkührlich Sec - und Landtruppenwerben, ohne spätere RechenschaftsablegungGeld aus btin Ärarium nehmen und diese

Gabler 5

Gewalt 3 Jahre behalten sollt«; l>) st- le-xxtis; daß der Senat den ganzen Februarhindurch fremden Gesandten Audienz er-theilc; o) (lls koenore), daß ein Ein-wohner einer Provinz nicht in Rom bor-gen dürfe, um einen Gläubiger zu bezah,len, oder Laß er, wenn es geschehe, nichtauf den Wechsel verklagt werden könne.2) Die von Gabiniu« (s. d. 1) gegebenelex tsdellsri». (3-7,.)

6»dliiis via, der Weg nach Gabik(s. d.). Auf ihr holte 388 v. Chr. Camil-luS die fliehenden Gallier ein; es kam zueiner 2. regelmäßigen Schlacht, in der derLetzter» Lager erbeutet und sie selbst fastvernichtet wurden.

Gabinius (A., röm. Gesch.), 1) 147v. Chr., nebst Cn. Pavirius und Ael. La-mia, von Metellus Makedoniens an dieAchäer zur Verhütung des Fricdenbruchsabgefchickt, aber von denselben beschimpftund fvrtgcjagt. Derselbe oder ein Anderergl. R. setzte 140 eine tsiiellnria lex (s. d. unt.I-egss) durch u. kämpfte als Legat glücklichgegen die Lucaner, bis er siel. 2) Thalals Volkstrihun 3 Gesctzvorschläge (s. 6a-lririia lex), für deren ersten ihn Poinpe-jus 59 mit dem Consulate lohnte, währenddessen Cicero, dem er evtgegenstrebte, durchClodius ins Exil getrieben ward. AlsProconsul (vom Volk erwählt, der I.Falldieser Art) in Syrien setzte der schmuzighabsüchtige G. für Geld den Hyrkanus II.,statt des Lristvbulos, den er gefangen nachRom schickte, zum König von Judäa, jaden Ptolemävs Auietes für 10,000 Talente(gegen 5 Will. Thaler), statt des Arckc-laos (s. d. S), wieder in sein Reich ein u.saugte seine Provinz fast ganz aus. NachRom zurückgekehrt u»d wegen Erpressun-gen angeklagt strafte ihn ein immerwäh-rendes Exil, aus dem jedoch Cäsar ibn zu»rückcicf, unter dem er bald im Bürger-kriege siel. 3) (P. G. Capito), Calili-na's Mitverschworner; hiiigerichtet. 4)(P. G. Secundus), Feldherr des Kai-sers Claudius; siegreich gegen die Ger-manen. (3-7,.)

6»blnu> oinoru» (röm. Ant.), s.6l»ot>»3 OalrinuS.

Gab io (Giambattista), geb. zu Veronazu Anfang des 16. Jahrh.; lehrte mit gro-ßem Beiiall zu Rom griechische Literatur,Mathematik und Astronomie, übersetzle dieTragödien des Sophokles ins Lateinische,Venedig 1343, 8. ? gab Thcodorcts Com.mentar über den Propheten Daniel, Rom1562, Fol, heraus, u. a m., u. st. 4590.

6i>bion (fr.), Gchanzkorb (s. d.).

KSbtus Bassus (a. Lit.), so v. w.Gavius Bassus.

Gabler (Joh. Phil-pp), geb. zu Frank-furt a. M 1753; studiere zu Jena Theo-logie, ging 1730 als" Privatdocent nach

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