4 Gabelform
s. Oialioroniu». G.-form, 1) die Formeiner Gabel habend, also in 2 Enden aus-gehend; 2) (Her.), so v. w. Gabelschnilt.G.-frühstück, ein Frühstück, das manum lieber 12 Uhr nimmt, u. das aus kaltemFleisch oder 1—2 warmen Schüsseln besteht.G.-ge hörn (ZLgerspr.), s. unt.Gabel4).G.-geier (Zool), so v. w. Milan. G. -Hirsch (JLgerspr.), s. unt. Gabel 4).G.-Hol; (Schiffb.), ein gabelförmigesStück Holz, welches in den Ecken ange-bracht wird, um 2 Theile fester dadurchzu vereinigen.
Gadelig (bot. Nomencl.), s. I?uro->t»s.
Gabel-kreuz (Her.), ein schwebendesKreuz, dessen Enden wie eine Gabel gestal-tet sind. Das ungebogene G. hat di«Gabeln unter sich einwärts gebogen,
V a b e II» (6. e na i A r a ti ö ii i s, 6-
koreäitLri» yuinrikii», Rechtsw.),
s. unter Lbzugsgeld.
6»beI1o, (fr, Staatsw.), I) allerleiindirekte Steuern (Accife und Zoll, Eon-sumtionsabgaben) in Frankreich, vorzüglich2) Abgabe für Salz; ward in der Revolu-tion aufgehoben, unter Napoleon wiedereingeführt.
Gabkllus (a. Gcogr.) Fluß in Ober-Italien; fällt in den Padus; jetzt Secchia.
Gabel-mast (Schiffb.), ein Mastbaum,welcher in der Mitte der Höhe einen Quer-stock hat, der nach dem Hintertheil zugehtund woran das Segel hängt.
Gabel-motte (Zool.), so v. w. ga-belschwänzige Perlfliege; s. unt. Perlfliege.G.-mucke (»noglielesGattungau« der Zweiflüglerfamilie Mücken, mit«>rlex nahe verwandt, doch unterschieden,daß die Taster kürzer sind als die Fühler.Art: »«»eulipennis, kikiircsr»».
Gabeln, 1) mit der Gabel anspicßen;2) (Jäzerspr.), so v. w. Aufspleßen 4); 3)(Bergb.), s. unt. Gabel 14).
Gabel-nadel, so v. w. Hornnadel.G. - pflug (Landw.), s. unt. Pflug. G. -rad (Maschinen»,.), ein Rad. in dessenStirn hölzerne oder eiserne Gabeln befe-stigt sind, um Seile, Ketten, Paternoster-und Kastenwerke damit aufzuwinden oderim Kreise herumzudrehc». Sdüch Erforder-niß bildet die Höhlung der Gabel ein Drei-eck, Viereck oder einen halben Zirkel. G.-richter (Mefferschm ), ei» kleiner Ambos,auf welchem die zweizinkigen Gabeln ge-schmiedet werden; er hat unter der Bahneine Röhre, in welche die eine Zinke ge-steckt wird, während man die andere aus-schmiedet. G.-röhre (Maschine«»«.), beidoppelten Druckwerken eine Röhre, in wel-cher sich zwei einzelne Röhren vereinigen,und welche das Wasser der gemeinschaftli-chen Ausgußröhre zuführt.
Gabel-schnilt (Her.), in Form einesSchächerkreuze« getheilt. Gabelform,
Gabenherr
kn die Ecke dreifach zertheilt; entsteht,wenn 3 Linien in der oben angegebenenForm der Gabel den Schild in 3 Theiletheilen.
Gabel-s ch w ä n z i g e r Drongo(Zool), s. Drongo. G.-schwänz, 1) sov< >r> rother Milan; 2) s. unter Cerura;vgl. Bandweidenspinner. G.-schwanz-thier (kurcocoic-i tia,,,.), Gattung ausder Familie der Monaden (Ordnung dsrJnfusionsthicrchen); kleines, durchsichtiges,bisweilen gewimperteS Thier mit einemGabelschwanze.Art: grünes G. (t- viii-ilisl, in Gräben.
Gabel-seil (Kupferh.), s. unt. Ga-bel 13). G.-stange, bei den Dampfma-schinen eine eiserne, am Ende gespalteneStange, welche den Regulator und Jnjec-tionshahn in Bewegung setzt und «inenTheil der Steuerung ausmacht. G.-streif(Her), die Verkleinerung der Gabel. G.-strich, so v. w. Gabelschnilt. G.-stück,I) (Schiffb.), so v. w. Gabelhvlz; 2) einkleines Kammergeschütz, das auf dem Ober-verdeck der Schiffe mit seinem Schildzap-fen in einer eisernen Gabel befestigt ist u.sich nach allen Seiten richten läßt. Vgl.Drehbaffen.
Gabel-thier (Zool.), sov.w. Räder-thicr.
Gabelung, 1) (Handlgsw.), so v. w.Cavelin 2); 2) so v. w. Bifurkation.
Kabel, wagen, ein Wagen mit einerGabeldeichsel.
Gabel-weihe (Zool.), 1) so v. w.rother Milan; 2) (schwarze G.), so v.w. schwarzer Milan.
Gabel-werk (Mühlenb.), in den Wind-mühlen eine Vorrichtung, durch welche derBeutel horizontal geschüttelt wird es kann,wenn der Wind stärker geht, auch schärfergestellt werden. G.,zug (Gärtner), dieArt, einen Baum zu beschneiden und zuziehen, wo man dem Stamme nur 2 Haupl-oder Mutteräste läßt, aus welchen die Ne-bcuäke Hervorkommen.
Ga bene (Gabiana, a. Gcogr.),Distrikt in Sustana, der Landschaft Medien,im Westen des Gebirgs Zagrvs. In dem-selben fielen mehrere Schlachten vor:») Nach Alexanders d. Gr. Tode, 316 v.Chr., zwischen Eumenes (s. d. 1) und An-tlgonos (s. d. 1); unentschieden; b) in dem-selben Jahre zwischen denselben. Eumeneserlag der Übermacht (22,000 Fußvolk, 9000Reiter, 65 Elephantcn), obgleich die Ar-gyraspiden Wunder der Tapferkeit gcthan,die endlich, als sie beim Rückzug Weiber,Kinder und Gepäck von Antigonos wäh-rend der Schlacht entführt sahen, den Eu-mencs an Antigonus auslieferten und zudessen Heere übergingen. (3>/-.)
Gab en-herr (Salzw.), so v. w.Bornmelstcr.
Ga.