2 Gaala
barg, bei dem Rheinfall zu Schashauseagedichtet); eine Gedichtsammlung in4Bdn.,Polymnia, 1820; mehrere Uebersetzungenaus dem Ungarischen u. a. m. (11§.)
Gaala (a. Geogr.), Stadt im Nordenvon Medien am Stiaton; jetzt Amal.
Gaana (a. Geogr.), Stadt in Kölesy-rien; jetzt in Ruinen.
Gaar u, Zusammensetzungen, s. unt. Gar.
Gaasch tGaas, a. Oeogr.), ein Theildes Libanon, im Südwesten von Lhimna-serath, der den Stamm Ephraim durchzogLus oder an ihm entsprang der Kanah.
Baba (bibl. Geogr.1, so v. w. Geba.
Gabaath (bibl. Geogr.), Stadt inJudäa im Stamme Beniamin, auf demGebirge Ephraim, wo Elcazar, AaronsSohn, begraben liegt.
Gababa (Geogr.), so v. w. DschebelL).
Gabä (a. Geogr.), I) Stadt derSogdianer in Parakateno an den Gren-zen der Massageten, am Steppenfluß Kres-se! » da, wo die große Wüste anfangt; be-festigt; soll da- heutige Kavos sein. Cur-tius nennt die ganze Gegend Gabaza. 2)Lustschloß der persischen Könige in der Land-schaft Persis und im Südosten von Pasar-gaba; 3) s. unter Davaba.
Gabst (Mylh.), zu EmesaS und He-liopoli« verebrle Gottheit (die Sonne),vvrgestellt als am Haupte mit Strahlenumglanjter Löwe. Helicgabalus (aufdeffenMünzen er sich findet) war trüber ihr Priester.
GLbala (a. Geogr.), 1) Stadtiu Phöni-kien; jetzt, nach Reichard, Dschedail; 2)(Eabale bei Plinius), Stadt in Antiochene,unweit Laodikea.
Gabalene (a. Geogr.), Distrikt indem peiräischen Arabien. Gllbali (Gä-hales), Stamm der Gallier in den Ge-rennen ; stand unter den Arrernern; besaßgute Silberminen. Die Umgegend erhieltvon ihnen im Mittelalter den Namen G e-v oudan.
Gilda li« (Graf), s. unt. Villars (Abbe).
Gabanrti (a. Geogr.), Araberstamm imInnern von Jemen, im Osten des Klimaxu. um die Küste des arabischen Meerbusens.Ihre Häuser glichen denen der Ägypter;Weihrauch war Hauptproductihres Lande«;Hauptstadt Tamna, ein Ort, der 65Tempel besaß.
Gabaniza (türk., Staatsw.), der kost-bare Pelz des Sultans, welcher im Som-mer mir Zobelfellen, km Winter aber mitschwarzen KuchSfellen gefüttert ist, 40 bisS0 Beutel kostet und in der Form vielÄhnliches mit unfern Fracks hat. Niemanddarf, außer dem Sultan, diese Art von Pel-zen tragen. (/^-.)
Gab ans (türk. Gebr.), Regenmäntelvon Filz «der grobem Tuch«, welche in derTürket stark geiragen werden. Die belieb-testen find diejenigen, welche mit einem ro-the» oder gelben Kreuze versehen sind.
Gabe
Gäbaon (Sbeon, bibl. Geogr.), Stadttn Judäa, im Stamme Benjamin- In ihrerNähe wurde Amasa, der Neffe Davids,durch Verrätherei von Joas getbdtet.Ihre Einwohner, Abkömmling« der He-viter, hießen Nathinäer und gehörten zuden Stämmen der Eingebvrnen, die sichden Hebräern unterwarfen und stets in Ge.horiam blieben. (//l.)
Gabäouat, el (Geogr.), Platz aufder Oase von Theben in der Wüste Sa-hara (Afrika); ist angefüllt mir altrömi-seben, koptischen und andern Gräbern mitMalereien.
Gabara (bibl. Geogr.), eine der Haupt-städte des obern Galiläa unweit Plolcmais;nach Josephos eine der wichtigsten Städteder Provinz.
6ab»r« (Schiffb.), franzos. Name ver-schiedener kleiner Fahrzeuge: I) so v. w.k»t->cdo; 2) so v. w. Lichter; 3) Schiff,aut welchem der aus den Kanälen gezogeneSchlamm verführt wird. Gabarit, eineArt kleiner Barken.
Gabärre (Geogr), Fluß im nordame-rikan. Staate Louisiana; mündet bei St.Genevieva in den Mifsisippi.
Gabästi (ind. Myth.), einer der IS.Aditya«, also ein Mann der Sonne in ei-nem der 12. Monate; s. Adityas.
Gabätha (bibl. Geogr.), Stadt inJudäa im Stamme Juda, 12 Milliarienvon Eleutheropolis 'm Südostcn. NachEusebios war hier das Grab des Prophe-ten Habakuk.
Gabäto (Gabotto), so v. w. Cabot.
Gabäzä (a Geogr.), s. unt. Davaba.
Gnbbatha (Bibelk.), ein erhabener,gepflasterter Platz vor oder doch in derNähe des Hauses des römischen Landpsle«gers zu Jerusalem, wo die LandpflegerRecht sprachen (Joh. 19, 13.). Lutherübersetzt eS Hochpflaster. Hier ward auchJesuS vcrurtheilt. losepiius eie L. 1-L. v. 8. 15. spricht von diesem Platze.
Gab de (Aool.), so v. «. Meve.
Gabbiäni (Antonio Domenico), Ma-ler au« Florenz, geb. 1652; bekannt durchden Sturm der Titanen und die Lhatendes Apoll im großherzogl. Palast zu Flo.renz; malte auch viel al Fresco; st. 1726.
Gabbon (bibl. Geogr.), Ortschaft inder Ebene des St. Juda.
Gab Boon (Geogr.), so v. w. Gaboon.
Gabbro (Mineral.), s. unt. Feldstein.Gabbronrt, so v. w. Gabronit.
Gabb« (Geogr-), so v. w. Gabt.
Gäbbula (a. Geogr.), Stadl in Sy-rien, im Osten von Chalkis und im Süd-osten von Chalybon; nach Niebuhr jetztDschebbel Dchobcd.
Gab«, 1) etwas, was gegeben wird;
2) Geschenk, besonders der Mildthätigkeit;
3) (Rechts».), Übergabe; 4) Schenkung;
S)