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oder Zobel,"mit Goldstoff überzogen; ist ergeringerer Art, so heißt er Best Kärk,noch geringer-^ Karske.
Kaparetäa (a. Geogr.), Ort in Sa-»naria, MenanLerS, des Schülers Simonsdes AaubererS, Geburtsort. Kaparke-lie, Stadt ln der asiatischen LandschaftKappadokien. Kapllrsabe, Flecken inder asiatischen Landschaft Palästina am dst-lichen Gebirge. HerodeS der Große erwei-terte und erhob ihn zu einer Stadt, dieer seinem Baker zu Ehren AntipatriS»anyte. (Li.)
KapäsioN (Kapellos, Kirchenw.), Kopf-bedeckung des griechischen Patriarchen, istwie rin Hut ohne Krempen, violetfarbig,mit darüber gehendem lichtblauem Kreuzund mit zu beiden Seiten herabhängendenBändern.
Kapatiäna (a. Geogr.), so v. w. Pa»katiana. Kapatuada, Hafen in Afri-kas Provinz Byzakene, 5 Tagereisen vonCarthagv. Hier landete Belisar mit derbyzantinischen Flotte, um die Bandaken zubekämpfen.
Kapaun, K.-feder, K.-laus, K.«stopfen (Landw.), s. unt. Huhn.
Kap-decke (Bauk.), eine Decke, welchesich in pyramidalischer Gestalt erhebt; wirdnur bei großen Zimmern und Sälen ange-bracht.
Kapechäghi (Geogr.), so v. w. Ka«putaghi.
Kaprlla (Geogr.), Gebirg in Kroq.tien, zieht sich parallel mit dem adriati-schen Meere nach Dalmatien hin.
»Kapelle (Geogr.), 1) Dorfim BezirkGoes der niederländischen Provinz Seeland;hat lvSO Ew. und 3 Kastelle. 2) Dorfim Kreise Koblenz, des preuß. Regierungs-bezirks Koblenz, am Rhein; hat 670 Ew.und in der Nähe die Burgruinen Stolzen-fels. »K. opder Vssel (Geogr.), Dorfin dem Districte Rotterdam des niederlän-dischen Gouvernements Sübholland; hat125» Ew. »K. op den Bosch, Dorf mit1000 Ew. in der Provinz Süd-Brabant.
»Kapklle (Jool.), so v. w. ääsu» 6»I-lu«, s. unt. Meerhahn.
»Kapellenberg (Geogr.), Berg imKreise Glah des preuß. RegierungsbezirksBreslau; gehört zum Habelschwerdter Ge,birge und trägt auf seinem Gipfel eineEinsiedelei.
Kapern (Nahrungsmittelk.), die nochunentfalteten olivengrünen Blüthenknoipendes Kapernstrauchs (oapporls «piuo-,a, s. unt. Capparls). in Essig, oder, wie-wohl ungewöhnlicher» ln trockne« Salz ein-gelegt. Die meisten kommen vom südlichenFrankreich aus in den Handel. Die klein-sten, von der Größe kleiner Erbsen, zu-gleich harte« und gestielte», sind die be-
Kapekeron
sten, obgleich die größern einen fast gleichguten Geschmack haben. In Marseille ver-sendet man sie in Fäßchen, die besten aber(als NonpareilS) in ein Pfund hal-tenden Flaschen, wovon 12 in ein Kistchengehen. Die schlechter», französischen Sor-ten führen den Namen: Kaputkapern.Die majorcaischen, größer und stiellos, sindum die Hälfte weniger werth. — Dic K. gel-ten mit Recht, alSIuthat zu andern Spei-sen, die ohnedies zu fett, oder von zu fa-dem Geschmack sein würden, für gesund, u.sind wegen ihres säuerlichen, nur wenigbitterlichen und scharfen Geschmacks als einleichtes Gewürz zu betrachten. Ungewöbn-licher ist der Kapernsalat, der aus ih-nen mit Rosinen, etwas Mandeln und Ci-ternat, mit Essig und Oel bereitet wird;eben so Kapernsuppe. Ihr gemein-ster Gebrauch ist zu Kapernbrühe»in verschiedener Art, mit und ohne Rosinen.Stellvertreter der Kn sind die Bohnen-,oder wilden K. von ka-
gewöhnlicher aber als deutscheK., die Ginsterkapern (s. d.), die auchin Handel kommen, in Haushaltungen auchdie BlumcnknoSpen von troprsolum m»'jus, als Kapuzinerkapern, von cal-tlra palustris, und, minder genügend, vonnoch andern einheimischen Pflanzen. («>-.)
Kap?r»aum (nach den bessern Hand-schriften Kapharnaum, a. Geogr.), blü-hende Stadt in der Provinz Galiläa derasiatischen Landschaft Palästina, auf derGrenze des St. Sebulon und Naphtali,am See Genezarcth, unweit Bethsaida, woder Jordan cintritt, bekannt dadurch, daßJesus in der dasigen Synagoge oft lehrteund durch die daselbst von ihm verrichtetenWunder; dabei der Ort» wo er die Berg-predigt hielt. Jetzt ist keine Spur davonweiter vorhanden, nach Büsching Ruinenbei Tethume. 2) Stadt am Kifchon, 6,St. von Cäsarea. 3) ein kleiner Fluß»der sich im NO. der vorigen Stadt in denSee Genezareth ergießt. (Ll.)
Kapern-öl (oleum copparillis.Pharm-), aus der Kaperwurzel (voncsppsris »pinosa) bereitet; war sonst,wie auch das aus letzterer bereitete Ex-trakt, in Apotheken ausgenommen. K.«rinden (lat. eorrices caxxeriäis), dickerundlöcherige Schalen von der Wurzel desKaperstrauchS, von scharfem, etwas bitteremGeschmacke.
KaperiSva (a. Geogr.), so v. w.Porsica. K. - strauch, s. unt. Kapern u.Eupparis. K.-wurzel, s. unt. Kaperöl.
»Kapeschiren (v. fr., Färber), leine-nes Zeug nach dem Färbe« auSringen, da-mit eS Glanz bekomme.
Kaprteron (a. Geogr.), Festung inThrakien nahe bei Ttzeodofiopolis.
Kape-