814 Jablurira Jacaranda
Ernst)/ Sohn von I. I), geh. zu Berlin den Jordan gehl.
16S3; wurde Prof, der Theologie u. Pre- Jabolenus (r. Rechtsgesch.), s. Javo-biger zu Franks, a. d. O., st. das. 1757 u. lenus.
schrieb: Disguisilio «io linAua I^cao-niea, Berlin 1714, n. Ausl. 1724; 7lx«r-cirstio «io iiesrorisnisino , cbend. 1724,teulsch von Jmmermann, Magdeb. 1752;
Heinxlealr -leA^ptioruin fleu« a -siae-litis in «ieserr. cultus, Franks. 1731;Dissertariones VIII äo terra 6oson,ebend. 1715, 1735, 4.; ?a»tlieontiorurn, sivs «io chiis eoruiri ooininen-tsrius, 3 Bde., cbend. 1750—52; DoiVüomnorio Draecoriirn er ^o8^prrc>-riim, edend. 1753 , 4 , mit Kupf. u. m.Opusoula eä. 7- lr. Waler erschienin 4 Bänden, Leyden 1804 —1813. 4)
(Karl Gustav), Naturforscher, geb.1756; st. als Secretäc der Königin vonPreußen zu Berlin 1787; besonders be-kannt durch das von ihm angefangeneWerk: Natursystem aller bekannter in-ländischen und ausländischen Jnsecken, alsFortsetzung der Büffvnschen Naturgeschich-te, mit illum.' Kupfern, wovon er abernur den I.LHl., Käfer, Berlin 1783, undSchmetterlinge, 1. u. 2. Thl., ebend. 1783,84, bearbeitete und das von I. F. W.Herbst (s. d.) fortgesührt und vollendetwurde. (IV, IV, 7.e. u. ,I/ck.)
Jablünka (I.-au, Geogr.), Stadtan der Elsa im Kreise und HerzoglhumTeschen der östreichischen MarkgrafschaftMähren; hat 1700 Ew., meist Leineweber.In derNähe berühmter Paß, der von Te-schen, südwärts das Thal der Oelse hinaus,über I. bis Csacza an der Kiszucza führt.Er ist eine lange Gebirgsschlucht ohne Sei-tcnverbindungen und wird durch 2 Forts(die alte u. neue jablunkaer Schanzefletzkre ist ein bastionirtes Biereck mit Ra-velinsf) vertheidigt. Durch ihn führt dieStraße von Oberschlesten nach Ungarn.Hier die Quellen der Oder und Weichsel.
Jadme-Akka (Mylh.), bei den Lappendie Mutter des Todes, die in Jabme Ai-mo, dem Aufenthalt« der Abgeschiedenen,wohnt. Man opferte ihr sonst Menschen,um Leben und Gesundheit eines Menschenzu erhalten. Eben da wohnte auch Jab-mek oder Jabmerekal, einer der mäch-tigsten Geister im Innern der Erde, alsBeherrscher dieses Orts.
Jabnael (bibl. Geogr.), 1)Ort in Ga-liläa im St. Naphthali, in der Nähe desSee Genezareth (Jos. IS, 33.). 2) Stadtim St. Juda (Jos. 15, 11.).
Ja bne (a. Geogr.), so v. w. Jamnia.
Iabock (a. Geogr.), Fluß, welcher in derBibel häufig vorkommt und zum Theil dieGrenz e zwischen den Amoritern u. Ammoni-tern inachte. Sein Lauf ist auf der altenChart e höchst willkührlich gelegt; nach Seetzcnist es der heutige Nähr el Serks, der in
*Jaboo (spr. Dsch..., Geogr.), Reichauf der Sklavenküste (Westafrika), abhän-gig von dem Reiche Benin, an Dahomeygrenzend. Die Einwohner (Iaboo «,Djabous, Djoos) sind groß, kräftig,treiben Viehzucht, etwas Ackerbau, Baum-wollenweberei, Sklavenhandel. HauptvrtFreetown.
7»döc (fr.), 1) eigentlich Kropf derVögel; dann; 2) Busenstreif.
Jabotapita-baum (gompIiiL sehe-mals ocsina) fsbotspita), Baum in Süd-amerika bes. Brasilien, mit Früchten, die denHeidelbeeren ähneln und zur Hemmung vonDiarrhöen im Lande gebraucht werden. Ausden Saamen wird ein Oel gepreßt, das zuSpeisen benutzt wird.
*Jaböva (spr. Dich..., Geogr.), an-geblich ein Land im Innern von Soudan;soll d'e Queller, des Niger und des Sene-gal enthalten. *Jabris (Jabrim, spr.Dsch...), Stadt in der arabischen Land-schaft Jemen. Iadrüda, Stadt in derasiatischen Landschaft Kölesyrien. Vielleichtder Ort Hebud. * Iabu (spr- Dsch...),so v. w. Jaboo.
*Jabrinäry(spr.Dsch..., Muhammed.Relig ), Muhammed. Secte, welche die freieThätigkeit des Menschen leugnet u. alle Hand,lungen Gott zuschreibt, so daß der Menschnach Gottes unabänderlichem Rathschluffehandeln müsse. Diese Secte theille sich inmehrere und ist verwandt mit Len Jahmia-nern.
Jaca (Geogr.), 1) Corregimiento inder spanischen Provinz Aragon; 2) Haupt-stadt desselben am Aragon, mit fester Ci-tadelle, Kathedrale, Bischof, ökonomischeGesellschaft; Ew. 2000 (4000), Etaminwe-berei.
Jacaibamba (Geogr.), ein bedeuten-der See in dem Peru - Districte Cauta,vom Flusse Carabaillo durchströmt.
Jacacoliuhqui, so v. w. Jaca- 'teuctli.
Jacal (Zool.), so v. w. Schackal-Jäcamar, so v. w. Glanzvogel. 7 a-cainerops, nach Baillant die Gat-tung Glanzvögel, welche dickern, kürzerngebogenen Schnabel und weniger verwach-sene Zehen hat. Art: 7. Araixlis (A-I-dula Ar.) gelbgrün < auf dem Rücken ku«pferglänzig. 7 so »na«, s. Spornflügel.Jacaranda (7- 7-"--, Bot ), Pflan-zengattung aus der natürlichen Familie derBignonieen, zur Didynamie, Angiospermiedes Lina. Syst, gehörig. Arten: 7- acu-tilolia, odlusilolia, hohe an Wuchs undForm der Blätter den Acacien gleichendeBäume mit großen glockenförmigen Blumen