315
Jacard
in Peru; gibt bas weiß und schwarz geader-te Pockholz, zu Fvurnirungen.
Jacard (Aval.), so v. w. Goldwolf.Jacardly (Geogr.), Villa in der brasil.Capilania San Paulo am rechten Ufer der Pa-rahiba; hak mit ihrem Distrikte 1L6L Häu-ser, 6 300 Ew. I äcari-Kaiman, sov. w. Brillenkrokvdil.
»Jaeätra (spr. Dsch.Geogr.), s.unter Batavia. Vgl. Dschiockiakatra.
Jacatunctli, s. »nt. Mexicanlsche Re-ligion.
Jacca (a. Geogr.), Stadt im Lande derJaccetaner der Hispania Tarraconensis; nochjetzt Jaca. Die I a c c e t ä n c r (bei PliniusLacetaner) waren, als die Römer dieHalbinsel unterjochten, ein mächtiges Volk,das sich vom Jberus bis zu den Pyrenäenausbreitete.
Jacchin (Leon).), geb. zu Ämpurias inKatalonien, Prof, der Medicin zu Pisa im16. Jahrhundert; galt nach Eardan'sZeug-niß für den größten Arzt seiner Zeit; wareifriger Anhänger Galen'- (s. d.), von demer mehrere Werke übersetzte, commentirteauch des Rhazes (s. d.) 9. Buch an Alman-sor, Basel I55Z, 4.; mehrmals erschie-nen, zuletzt Lyon 1622, 4. Seine med.praktischen Werke erschienen als Opusvul»«IeL»ntissims, Basel 1664, 4.: Lyon 1577und 1622, 4. (N-)
Iacchus (j. 6«^ Zool.), Gattung ausder Familie der amerikanischen Affen, mitkurzer Schnauze, vorstehender Nase, vorra-gendem Hinterkopfe; die mitteleren obcrnSchnetdezähne sind breiter als die untern,der Schwanz viel länger als der Leib, kurz-haarig ; sie nähren sich von Pflanzen u. Thie-ren. Arten: Wisti li (j. vulgaris, Ira-xalo ffscolrus), grau, mit braun und asch-grau geringeltem Schwänze und Kreuze,weißem Slirnfleck, graulichweißen Ohrbü-scheln, in Gutana; schreit Wistilt! wei-ßer Wistili (ff. -rxentsrus), mit seiden-artigem, langem Haar, rosenrothen Oh-ren, Handtellern u. Gesichte, selten, schön, u.m. a. Vgl. Seidenaffe. (^5-.)
*Jacco (spr. Dsch..., Cicko, Tschinoder Da-tschünta-, oder Hinn, ind. Myth.),auf Ceylon nach der Budhareligion deroberste der bösen Dämonen, vorgestelltmit feuerspeiendem Munde, funkelnden Au-gen und in die Höhe gehobenen Armen.Die ihm untergeordneten Dämonen habennur ganz kleine Pagoden, die jeder sich selbstauf seinem Hofe bauet, und worin er dieGeister mit allerlei abergläubischer, zauber-hafter Ceremonie verehrt. Ihre Macht istnur local und aus den kleinenDistrict ihrerVerehrung beschränkt. Bei außerordentli-chen Fällen schneiden sich ihre Priester Haa-re und Bart ab u. berauschen sich bis zumWahnsinn, wenn sie als Orakel befragtwerden; Mittwoch und Sonnabend sind diegewöhnlichen Opfertage, am Neumond, En.
Jacht
de Juni) ihr Hauptfest.
ffnoea 1) (Bot.), Art der Pflanzengat-tung Centaurea (s. d.). 2) (Freisamkraut,Stiefmütterchen, Irerb» jacoas s- violsolricoloräs, Med.), Kraut von viola trj-color, gegen Ausschläge, besonders gegenden Ansprung der Kinder sehr wirksam.
ff-ccon» Iisrüäiras (lat. RechtSw.),s. Erbschaft. ffaoänrls aä voiuvs-ru», so v. w. Einlager.
ff'aavxtö (Kartenspr., fr), s. unterlacsrte-
Jächenau (Geogr,), Nebenfl. der Isarin Baiern; entspringt aus dem Walchensee,mündet bei Leimer-^
Jachin 1) (bibl. Geich.), ein Nachkom-me Simeon«, dessen Geschlecht nachher Ja-chiniker genannt wurden (4. Mos. 26. 12.);
2) eine der beiden ehernen Säulen, welchezu beiden Seiten des Tbores der Halle imSalomonischen Jempel standen, von denendie andere Boas (s. d.) hieß. Jede dieserSäulen war 13 Ellen hoch, ohne das Ca-pitäl, 12 Ellen war ihr Umfang, und dieehernen Capikäler waren mit Gilterwerkverziert, an welchem Granatäpfel in dop-pelter Reihe über einander herabbingen.Sie waren überdieß über diesen Capitälernnoch mit Blumenwerk geschmückt, standennur zur Zierde am Eingänge des Tempel«und waren in der Gegend am Jordan inder Erde gegossen worden. Bei Zerstörungdes ersten Tempels wurden sie vernichtetund das Erz mit nach Babel geschafft (2.Könige 25, 13, 17. Jer. 53, 17 ss). Diebeiden Namen I. und Boashält man theils für wirkliche Namen, derenBedeutung wäre: „bevcstiget" und „stark,"theil« für die Anfangschiffern einer ganzenSentenz, deren erstes Wort Jehovah wä-re und die Bestimmung des Tempels andeu-len würde. Verschiedene Deutungen dieserNamen gibt Meinhard Pleskcn, cks oo-luniiris aeneis » Salomous in portatornpli poaitis, Wittenberg 1729. 8)
(Frsim-), symbolische Andeutung in Artwie Boas (s. d. 3). (AL.)
*Jachja Ben Chaled (spr. Dsch...),s. Barmek 3).
Iachowitsch (Stanislaus), polnischerDichter, vorzüglich bekannt durch seine Fa-beln und Erzählungen (Laiki 1 kovrissci),von denen die zweite vermehrte Auflage zuWarschau 1826 erschien. Proben einer teut-schen Uebersetzung liefern die Blätter fürlitcrar. Unterhaltung, Juli 1827, Nr-167. (77§.)
Jachsai (Geogr.), so Y. w. Aksai.
Jacht (engl., Sloop, Seew.), ein Fahr-zeug mit einem Mast und einem Verdeck,das einen sehr langen Bugspriet, ein gro-ßer Gieksegel, ein Tag - und ein Bram-segel führt, leicht wendet und gut beimWinde segelt. Bei der Fahrt vor dem
Winde