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10 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 10 / Huß bis Karkos
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Mese, jetzt unter dem Namen St. Chtr«giank-Klippen bekannt sind. (/!(.)

Zva (iv. L.), Pflanzengattung aus dernatürl. Fam. der Zusammengesetzten, Ordn..Rabiaten, zur 4. Ordn. der Syngenesie deSLin». Syst. gehörig. Arten: i. annus, fru-rsioen, u. a., amerikanische strauch- undkrautartige Gewächse.

Jv ahas (Schiffsw.), 2 Fuß breite, je,doch bis 72 Fuß lange Fahrzeuge der Ota-heiter.

Jvald (nord. Myth.), Vater künstleri-scher, zu den Schwarzelfen gehörender Zwer,ge, die nach ihm J.s Söhne hießen undfür Loki Sifs goldenes Haar, das SchiffEkidbladner (s. d.) und den Spieß Gungnir(s. d.) verfertigten. Ueber I. als JdunsVater s. d.

Ivan chrcz a (Geogr.), Ast der julischenAlpen in Kroatien.

Ivan?, 1) J.I., Georgischer Fürst vomStamm der Orrelkaner u. Beherrscher vonSübgeorgien; erhielt 1057, nach der Er-mordung seines Vaters, von Isaak Kom-nenos die Regierung über die ProvinzenHaschdean und Arschamuni am östlichen Uferdes Euvhrat, empörte sich später gegen dasgriechische Kaiserreich, vermochte aber denTürken nicht zu widerstehen und zog sichnach Georgien zurück. 2) I. II., des Vo-rigen Enkel, 1120Z0, Obergencral dergeorgischen Truppen unter David II.; lei-stete demselben wichtige Dienste gegen dieSeldschuchen. Ihm folgte sein SohnSem-pad. 3) I. II., Sohn von Sempad, warauch Obergeneral von Georgien, und KönigDavid III. ernannte ihn, vor seinem Tode,zum Vormunde seines Sohnes und Nach-folgers Tomna. Mit großer Tapferkeitvertheidigre er die Rechte feines Mündels;aber von Allen, sogar von Tomna selbstverlassen unterwarf er sich endlich DavidsBruder, Georg, unter der Bedingung derSicherheit 5üc sech« Perlon und sein Ver-mögen. Allein Georg ließ ihm die Augenausstechen u. alle orrelianische Fürsten nie-dermetz-ln. 4) I., Armenischer Fürst, imDienst des Königs ron Georgien, erster Mi-nister Georgs III. und nach dem Tode sei-nes Bruders Zacharias auch Obergeneral.Er schlug 1224 die Hunnen, erlitt spätereine Niederlage durch Tschelat Eddin, er-oberte Georgien 1231 wieder und st. balddarauf. (/.,.)

Ivan ich (Geogr.), Stadt im KreuzerRegiment« der kroatischen Militärgrcnze(Oestreich); hat Festungswerk-, Kloster nnd700 Ew. Jvanosero, so v. w. Jwa-nowskoe.

Jvar Vidfämne, nach der Sage im16 Glied von väterlicher Seite von Odin,aus dem Geschlecht der Skioldungen stam-mend, anfangs König von Schoonen, dann

Ivo

von Upsal, Jngiald Jlrada'S Nachfolger;breitete seine Herrschaft über Dänemark,Sachsen und im Osten bis Rußland undüber Northumberland au«, erschlug seinenSchwiegersohn Hrörik, König von Seeland,durch einen Traum von dessen GemahlinOeda mißtrauisch geworden, in der Schlacht,Oeda floh zum König Radbiart nach Ruß-land. I. segelte mit gewaltigem Heere da-hin. Er hatte einen Traum von einemDrachen und befragte seinen PflegevaterHör der darüber. Dieser wetßagte ihm denTod und sagte, daß er nicht unter die Äsen,wie andere Helden, ausgenommen werdenwürde, sondern der Äsen Feind sein undMidgardschlange heißen würde. Erzürntforderte I. ihn heraus, mit ihm als Mid-gardschlange, d. h. im Wasser, zu kämpfen.I. sprang über Bord in oie See, Horderihm nach, und beide wurden vom Heerenicht wieder gesehen. Ihm folgte sein Bru,derssohn Harald Hilderand. (lt'A.)

Ivel (nord.Myth.), bei den alten Teut-schen die Sonne.

Jvenack (Geogr.), 1) ritterfchaftlichetAmt im mecklenburger Kreise, des Großher-zogthums Mecklenburg-Schwerin; hat 1300Ew.; 2) Hauptort desselben, Marktfleckenmit 7S0 Ew.; hat Gestüte. Iverdun,so v. w. Pverdun.

Jvörni (a. Geogr.), Volksstamm inIrland, von dem die Insel den spätemNamen erhielt. Ihr Hauptort, Jvrrnis,soll nach Männert am Lough Derry gele-gen haben; der Fluß Jvdrnus ist derShannon. Die Hellenen nannten den FlußIernis, das Land Ierne.

Zves, 1) (a. Geogr.), Stadt in Hispa-nien. 2) (St., n. Geogr.), Stadt in derGrafschaft Cornwall (England); liegt amCanale von Bristol, hat eine Bai, Schiff-fahrt, Handel. 2700 Ew. 3) Stadt inder Grafschaft Huntingdon (England); liegtan der Ouse, hat 2200 Ew., große Vieh-märkte.

I v i a (a. Geogr.), Fluß in lliexaniatarraconensis; jetzt die Juvia, die beiFerrol den Ocean erreicht.

Iviza (Jv><;a, Geogr.), 1) eine derpithyustschen Inseln, in der Provinz Mal-lorca (Spanien); hat 8j QM- gebirgiges,waldiges, gut bewässertes, fruchtbares Land,mit gesundem Klima, bringt Oel (zu dembesten spanischen Oel gerechnet), Wein,Südfrüchte; die Ew. (15,500) stnd gelb-lich, hager, tapfer, rauh, sprechen eineneigenen Dialect, treiben Fischerei, Schiff-fahrt, bereiten viel Seefalz; 2) Hauptstadtdarauf, auf der Südostküste, ist befestigt;hat Kathedrale, guten Hafen, 2700 Ew. (^--)

Ivo, Bischof von Chartres, SchülerLanfranc's; st. 1115; hinterlicß: vsorsrum»ivv oollsokiones csnoniiin, lib- XVII.»eck. ff. iVloliiraeu»» Löwen 1561, Fol.;

Oper»