Jturblde
den als ckne eigene Landschaft, Jturaa,betrachtet.
Jturblde (Don August!» de), geb.1780 zu Valladolid in Mexico, Sohn einesbiscaischen Landmanns, der jung nach Me-xico kam und dort eine reiche Creolin hei-ralhete; war 1810 Lieutenant in der Pro-vinzialmiliz, stieg aber, da er sich in meh-reren Zügen gegen innere Unruhstifter aus-zeichnete, bald zum Obersten und befehligte1816 die Provinzen Guanaxuato und Val-ladolid und die Nordarmee. Bald zog ersich indessen auf feine großen Güter zurück,stellte sich aber im Februar 1821 an dieSpitze der mexikanischen Revolution u. er-langte durch sein gewandtes Benehmen vonder. spanischen Partei in Mexico im Augusteinen Vertrag, nach welchem Mexico alsKaiserkhum von einem spanischen Prinzenregiert werden sollte. Im Oktober zog erin Mexico ein, erdffnete im Februar 1822den Congreß, in dessen Verlauf ihn, daSpanien die Verhandlungen nicht ratificir-te, die Soldaten im Mai zum Kaiser aus-riefen. Jedoch sah er sich bereiis im Mürz1823 zur Abdankung bewogen. Die Ursacheseines Sturzes war ein Zwist mit dem Ge-neral Santa Anna» den er wegen einesStreites mit dem Generalcapitän Eckiavarisehr unfreundlich behandelte und in Jalapaseines Amtes entsetzte Santa Anna kehrtesogleich, Lag u. Nacht reitend, nach seinemGouvernement Vera-Cruz zurück, versam-melte hier die Truppen und proclamirtedie Republik. Gegen ihn geschickte Trup.pen sielen ihm zu, I mußte daher die Kroneniederlegen und ging mit einem Jahrgehaltvon 25.000 Piastern nach Italien, wo erin der Näh« von Livorno lebte, jedoch sichnoch 1823 nach London begab. Durch einigemißvergnügte Geistliche zur Rückkebr nachMexico veranlaßt wurde er, da indeß diezu seinem Gunsten in Mexico angelegte Ver-schwörung entdeckt worden war, sogleichnach seiner Landung zu Soto la Marina,tm Juli 1824, gefangen und einige Lagenachher zu Padilla, auf Befehl des Con-greffeS, nach kurzem Kriegsgericht erschossen.Die Witwe erhält vom Congreß 8000 Pia-ster Jahrgebalt. (A7-7.)
Jturrssa (a. Geogr.), Stadt in llis-xania rsrr»oonensis, im Lande der Bas-tener > an der Magradg; vielleicht Usta.riz, wogegen Männert sie für einen OrtSü Stefan, an der Bidaffoa, hält.
Iturup (Geogr.) Insel nordstölich vonJesso, zum japanischen Reiche gehörig, durchLi- Straße Pico von Kunaschir, durch dieStraße Vries von Urup getrennt; gehörtzu der Gruppe der Kurilen, hat 68 QM.,mehrere Hobe Bergspitzen/ kaltes Klima, iststürmisch, bringt allerhand Holzarten, Bi-ber und mancherlei Pelzwild, Scethiere,
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reichlich Fische; die Ew. sind den Ainosähnlich, haben den Hund als einziges Haus-thier. Hauptort; Urbitfch, Festung uudHaken. (^>.)
Jtylos (Myth.), Sohn de« thebischenKönig« Zethos und der Addon, des Mile-siers Pandareus Tochter; wurde von seinereigenen Mutter getödtet, indem sie einenSohn ihrer beneideten Schwägerin Niobezu treffen glaubte (s. Addon, Prokne).Jtys (zuweilen mit Jtylos verwechselt),nach Einigen der Sohn des kolovhvnischenKünstlers Polytcchnos u. der Addon. Toch-ter des Epheiers Pendareos, nach Anderndes Tereus und der Prokne. Nach beider-lei Sagen wurde er von seiner Mutter ge-schlachtet, und die Verwandlung der Nachti-gall und der Schwalbe, welche sehr ver-schieden erzählt wird, war Folge davon(s. Addon, Prokne). (71.^.)
Jtz (Geogr.), Fluß, entspringt im mei-ningischen Herzogthum Hildburghausen, beiThoffenthal, auf dem thüringer Walte,nimmt auf die Rodach, Lauter u. a., fälltim,Unter Mainkreise (Baiern) in den Main.
Jtzaer (Geogr), Jndianerstamm indem mittelamerik. Staate Guatemala, Pro-vinz Vera-Paz. Er wohnt zum Theil anund auf einer Intel de« großen BinnenseesPetten od. Jtza in S Dörfern, die 17732555 Individuen enthielten. Sie redeneinen besondern Dicllcct und scheinen nochnickt sämmtlich unterworfen zu sein. (77/.)
Jtzasee (Geogr.), so v. w. Jtza, s. un-ter Jtzaer.
Jtzebos (Numism.), so v. w. Jlssbo.
J tzehvd (Geogr.), Stadt an der E»ör,im Amte Steinburg, des dänischen Herzog-thums Holstein; hat Drehe mit fürstlichenDenkmälern, adelige« Lutherisches Jur-g-frauenstift (gestütet 82Z, nach I. verlegt1280, mit Bezirk von 1QM.), Handel (an-sehnliche Pferdemärkte), Stapelrecht auf derStör und 2700 Ew. (77>.)
Iucära (Jocara, a.Geogr.), Ort imwüsten Arabien, am persischen Golfe.
Juliagördos, Julianöpolis, Ju-liöpolis (a. Geogr.), s. unter j.
Jülo (Ulo, looXal, O'-Xw, Myth.),Beiname der Demeter, von Jiilos (gr.),1) Garbe; 2) (Ulos, Deine triu los),Garbenlied, berühmte Festgetänge an al-len Hauptortcn des Demeterdienstes. EinBeispiel e'ncs solchen Erntefestliedes liegtnoch in dem Hymnos des Kallimachos aufDemeter vor. Z) (a- Geich.), s. Lskanios.
Jurolipaach (a. Geogr.), Bergfestein der Asialandschaft Jberia, nahe an derQuelle des Aragos und an den kaspitchenPforten. Jusagara, eine der 3 Jnsel-chen an der Küste von Kreta, vor dem Ha-fen Phalasarna, welche, mit Myle undU 2 Me-