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maß, in welchem ein wohl dressirtcS Pferdseine Bewegungen abtheilen muß, um seineSchulen gehörig richtig zu vollsühren; 5)(Rhetor.), so v. w. Rhythmus.
Caäsnöllos, in der Provence dieWachholderbeeren.
EaäNnss (fr., Waarenk.), eine Artgeringer levantischer Teppiche.
Caäsnörre (fr.), geflochtener Haar-zopf.
6.aä«ns (lat.), 1) (Astron.), von ei-einem Stern, der seinem Untergehen sichnaht; 2) (Astrol.), Bezeichnung eine« Pla-neten, der sich im 3., 6., S. oder 12. Hause(s. d. Astrol.) befindet, wo (vermeintlich)dessen Kraft geschwächt ist.
Oaä suts (ital., Hdlgsw.), so v. w.verflossen, vergangen; ein veralteter Aus-druck, dessen man sich in Handlungsbriefenbediente, z. B. Ihre Zuschrift vom 14ten
caäents, U. s. w.
(lsäsnaa, Cadenz, s. Osäence.
Cade-öl (englisch saäe-»ii, latein.oleum caäas, Waarcnkunde), ein harzi-ges, sehr pikantes Öl aus den Beeren unddem ganzen Strauch des Wachholders (7u-uiperus liacca rufosoenre) durch Bren-nen gewonnen. ES kömmt von Languedocund der Provence. Frisch ist cs gelblich,verdickt sich aber bald und wird dunkler;dann heißt es auch Cadesalbe (franz.onAueut äs caäe); dient in der Vieh-arzneikunst.
Cadeoldus (Edaldus, St.), Bischofzu Vienne in Frankreich, wahrscheinlich inder zweiten Hälfte des 7. Jahrh. Tagder 14. Jan.
Cadeolu«, s. Honorius II.
6»äore causa (lat., Rechtsw.), ei-nen Proceß verlieren. 6. lurmul»,das Ungültigsein einer Klage bei den rö-mischen Gerichten, wenn für dieselbe einefalsche Formel gebraucht oder an ders. nurirgend etwas mangelhaft war. 6. iu ca-«um, von den Gütern eines ohne Erbenverstorbenen Delinquenten dem Fiscus Zu-fällen, 6. in comm Issum, wegeneines begangenen und überführt«» Verbre-chens dem FiscuS anheim fallen. 6. i n«äictum, mit der im ELick angedroh-tcn Strafe belegt werden. 6. iu iu-cummoäum, durch den Übeln AuSgangeiner Sache einen Schaden erleiden.
Cadereita (Geogr.), Villa im mexi-kanischen Staate Qucretaro am Flusse derSierra Gorda im Lhale S. Juan; hat1 Franciscanerkloster und 760 Familien,und unterhält starke Pferde- und Maul-thierzucht.
Cade-salbe, s. unter Cadeöl.
Cadet (fr.), 1 ) eigen«, der jüngste,dann jeder jüngere Sohn des. adeliger Fa-milien; sonst nahmen diese wegen derbestehenden Majorate meist Militärdien-
Cadettencorps
ste, oder traten in katholischen Län-dern in den geistlichen Stand; dah. 2) einjunger Mensch, der freiwillig in den milit.Dienst tritt, um diesen zu lernen und alsOfsicier fortzudienen; 3) ein Zögling eine»militärischen Erziehungshauscs.
Cadet-bergamötte (Pomol.), s.Bergamotte 1).
Cadet de Gassicourt, 1) (Lud-wig Claude), geboren zu Parts 1731;Pharmaceut, dann 1757 Oberaufseher derfranzösischen Hospitäler in Leutschland,nachmals Oberapotheker der Armee inSpanien; erlangte als Chemiker undPhar-maceut hohen Ruf; st. 1799; hinterließ:Kua!)-ss cinmiqus äss esux äs kass)-,Paris 1757, u. a. m. 2) (Carl Lud-wig), geb. zu Paris 1769; war Advocatbis 1791, dann kais. Hofapotheker bis 1814,ist gegenwärtig Secrctär der pharmaceut.Seclion der könkgl. Akademie der Medicin;bekannt durch: la Cliiinis äoinsstiqice,3 Bde., Paris 1801, 12; Dictionairsäs cliimie, 4 Bde., Paris 1803; in-,mirlsire rnsAisnal er inemorial pliar-maceutiqus, ebend. 1812, u. öfter, zu-letzt 1819; klrsrinasie äomesrique, das.1815,. u> a. m.
Cadet de Vaux (Anton Alexis), geb.1743 zu Paris; Mitglied des pharmaceut.Collegiums, ehemals königl. Censor; Vers,von: Obseovarions snr iss kosses ä'ai-saiice, Par. 1778; ^tvis sur Iss ino^en»äs lliniinuoi linsslubrits äss lrakira-tions aprös Iss inonäatioiis, Par. 1784 u.1802; »ur la Aelarins^äes os
ec son applicarioi, a l'öconomie ali-luentairs, ebend. 1803, übers. Frankfurt1805, u. mehrerer zur Land - u. Hauswirth-schaft u. zum allg. Gesundheitswohl gehör,nützlichen Schriften.
Cadetes (a. Geogr.), so v. w. Caletes.^
Caäets äs mar! ns (fr., Kriegsw.),junge Leute, welche auf Kosten eines Staa-tes für den Seedienst gebildet werden, da-für aber in keine andern Dienste gehendürfen.
Cadetten-corps (Kriegsw.), einCorps junger Leute (meist Knaben von 10bis 17 Jahren), welche militärisch in Com-pagnien formirt sind, zusammen wohnen u.sich zu künftigen Ofsicierstellen vorbereitensollen. Die Caserne, wo sie wohnen, unddie ganze Anstalt wird zusammen Cadet-tenhauS genannt. Sie erhalten in dem-selben Unterricht in der Mathematik, Ge-schichte, Geographie, in Kriegswiffenschaftenund überhaupt in Allem, was einem Offi-cicr zu wissen nöthig ist, werden praktischin den Waffen geübt und an Subordina-tion gewöhnt. Sonst wurden nur Jüng-linge von Adel in das C. ausgenommen;jetzt sind sie aber fast allenthalben für Söhneverdienter, besonders vor dem Feinde ge-