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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
Entstehung
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595
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6 . 3 . 6 .

Stadt im östlichen Theile von Sicili'a inder Nähe von Syracusä, die für das heu-tige Caffaro gehalten wird.

6. ». d. (ft.), Abkürzung für L'ssr adir« (das heißt).

Cädalach (Cadolaus), einer der älte-sten Markgrafen in Friaul unter KaiserLudwig dem Frommen; ward vom HerzogeLudwig in Nieder-Ungarn grausamer Hand-lungen beschuldigt, konnte aber deren nichtüberführt werden; st. 819. Nach seinemTode ward die Markgrasschaft Friaul m4 des. Grafschaften getheilt.

Cadaläus, s. Honorius H-

Cadälso (Don Joseph), ein spanischerOberster und Dichter; gab 1772 unter demNamen Joseph Vasquez und unter demTitel: los Lrudito» L la violeka, eineSatyre heraus, wodurch er sich einen be-deutenden Namen erwarb; auch sehr, ermehrere Trauerspiele; blieb vor Gibraltarbei dessen Belagerung 1782.

Cada Most» (CadaMosto, Aloiso da),geb. zu Venedig 1432; machte in Handels-angelegenheiten einige Seereisen im mittel-ländischen Meere, ward 1454 dem portu-giesischen Jnfanten, Don Heinrich, bekannt,für welchen er im folgenden Jahr eine Ent-deckungsreise längst der Küste Aftika'S un-ternahm. Er kam bis zum Gambia undund kehrte, mit Reichtbümern beladen, nachPortugal zurück. Mit Antonietto Usoschiffte er 1456 wieder nach dem Gambia,entdeckte die Inseln des grünen Borgebür-ges und kam bis zum Flusse Casamansaund dem Rio Grande. Nach dem Todedes Prinzen Heinrich kehrte er in sein Va-terland zurück, wo er eine Reisebeschrci-bung herausgab unter dem Titel: krimsNLviALriorie per 1'ooeano all« tsrrs äs'delia Kassa Lriopia, Bincenza1507, 4., Mailand 1519, 4., lat. u. franz.übersetzt.

Cadäs (Geogr.), s. Sadao.

Cadäster, s. Kadastcr.

LadZver (lat.), 1) Leiche, besondersvon einer zur Zergliederung dienenden ge-bräuchlich; 2) auch vom Vieh so v. w.Aas (s. d).

Cadäv erfliege, C. -gräber (Zool.),so v. w. Aasfliege, Aaskäfer.

Ladavsrinu» (lat), zu Aas gehö-rig oder davon sich nährend, so (Zool.)als Bezeichnung von inusva oadavoriiia,derinestss cadaverinus U. a.

Cadaveros (v. lat.), reichen-, aaS.artig, z. B- cadaveröser Geruch.

Cädbury Castle (Camalet, Geogr.),altrömische Festung im Dorfe Nord - Cad-bury, Grafschaft Sommerset (England),umgeben mit Wällen und Gräben.

Code (Jacob, genannt Jack-Cade),ein Irländer; empörte sich 1450, auf Ri-chards, Herzogs von York, Anstiften, gegen

Oclence Z9Z

Heinrich VI., König von England, fandin der Grafschaft Kent großen Anhang, be-mächtigte sich, da der König nach Killing-word - Castle sich flüchtete, Londons, übteaber dort so viele Grausamkeiten, daß da«Volk gegen ihn aufstand und Heinrich VI.seine Anhänger durch eine allgemeine Am-nestieerklärung abwendig machen konnte.Cade floh nach Süsser, ward für vogelfreierklärt und dort erstochen.

Lad«S8 (fr.), ein kleines Freund-schafts- oder Gelegenheitsgeschenk, Ange-binde; 2) Gastmahl, Frauenzimmern, zuEhren veranstaltet; 3) Schnörkel, an einemBuchstaben zur Verzierung angebracht.

Ladvs (1i§»s do), so v. w. Gotte«,hausdund, s. Bündten.

Luden as (fr., Hdlgsw.), Vorlege-oder Hängeschloß.

Cädenat (Geogr.), Dorf in der Rajah-schaft Cochin der Provinz Malabar (Vor-der.-Jndien); ist Sitz des syrischen Metro-politen.

Ludenoe (fr., Ladonra ital., Cadenz),1) (Tonschluß, Schlußfall, Mus.), Cadencein der Harmonie, der förmliche Schlußeiner Harmoniefolge, oder doch ein Ruhe-punkt in derselben. Erstcre heißt eine voll-kommene C., letztere eine Halbca-dence. Die vollkommene C. muß durchden Dreiklang auf der Dominante, mitwelchem man gern die kleine Septime ver-bindet, vorbereitet sein, aus diesem in denGrundton fallen u. im harmonischen Drei-klang schließen. Wird auf der Dominantelänger ausgehaltcn und durch mehrere Ac-cbrde der Schlußtvn verzögert; so heißtdies ein Orgel Punkt, der. des. bei Fu-gen «»gewendet wird. Erfolgt derSchluß-accord nach dcn Borbereitungsaccorden nicht,sondern statt dessen ein andrer, und gehtdas Stück sodann weiter; so heißt die C.eine trügerische (abgebrochene, un-terbrochene C., Betrugschluß, La-dsnos roinpu, LsdonLa d'Ln-

anno, 6. IirAittL, clausula,

alsa). 2) (figurirte Cadenz), zu-weilen auch die Figur, die der Sän-ger oder Concertspieler vor dem Haupt-schluß des Musikstücks nach Belieben «n-bringt. Es wird ihm hierzu mittelst einerFermate (s. d.) Anlaß gegeben; er bringtLäufer, Triller, Springer u. dgl. nachseinem Geschmack an und wiederholt indenselben den Hauptgedanken des Musik-stücks. Solche C. sollen zwischen den I.1710 und 1716 ihren Ursprung genom-men haben, da man früher die Schlüssenur so ausführte, wie sie dem Takte ge-mäß geschrieben waren, und höchstens einenTriller oder eine andere Verzierung an-brachte. 3) (Lanzk.), das Lanzen genaunach dem Takt, eins der ersten Erforder-nisse der Tanzkunst; 4) (Rcitk.), das Zeit-P p 2 maß,