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Cactus
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nißmäßig dicker Form, und o. evrei,Fackeldisteln, die sich wieder in solchemit aufrecht stellendem Stamme (ercvri),und mit kriechendem Stamme (repontoo)theilen. Eine dritte und. vierte Elaste,oxuntiss, mit dicken, blattartigen Glie-dern, und xeresci», mit deutlichen Blät-tern, bilden nach neuern Botanikern, alsOpuntia und Perescia (s. b.). eigne Gat-tungen. Zu den Melonendisteln gehörenc. inainrnillaris und rnotacacens, kleineund große Melonendistel. Jene, Warzentragend, bildet eine auf der Erde (in Ame-rika auf Felsen) platt aussitzende Kugel,die im Alter etwas länglich wird, von 2—6 Zoll Höhe, mit einem weißen wolligenÜberzug der Spitzen der Warzen und ei-ner Menge röthlich brauner Stacheln,die von einer Warze zur andern reichen;erst nach mehrern Jahren treibt das Ge-wächs zwischen den Warzen ähnliche rund-liche Körper, welche Blumen und Früchtetragen; von diesen löst sich nie eine fürflchab, sondern alle wachsen fort, bisdaSalteGewächs unter ihnen vertrocknet. Die blut-rothe, saftige Frucht von süßem Geschmackwird in Amerika gegessen. Diese (die grö-ßere) hat Melonenform, ähnelt vorigersehr, ist aber statt der Warzen mit Fur-chen versehen; die Stacheln bedecken eben-falls die ganze Pflanze; die Blumen ent-springen auf dem Gipfel derselben aus ei-nem dichten wolligen Wesen u. liefern länglichrunde, rothe Früchte. Unter den Fackeldi-steln (so benannt, weil man in Amerikadie trocknen Stengel, in Öl getränkt, alsFackeln benutzt) sind die bekanntesten, mitaufrechtem Stamme: o. reri-»§onu-, pou-ta§onu8, siexs^onirg, Ilepra^nnus, 4—8Ellen hoch, von sich gleich bleibender Stärke,letztere beide aus Surinam, unabgestutzt ohneÄste; die Ecken sind der Länge nach mit Sta-cheln in Sternform versehen; die Blüthenerscheinen zu unbestimmten Zeiten überden stachligen Sternen; sie blühen nurnach Sonnenuntergang auf, schließen sichwieder gegen Morgen u. verwelken dann;riechen nicht angenehm; o. i-span-Zus, ausSüd-Amerika, gewöhnlich mit 8 Ecken, u.v. lannAinosus aus Cura<;ao, gewöhnlichmit S, doch kaum merklichen Ecken, diegleichfalls mit Stacheln, doch kürzer», alsdie sie umgebende Wolle, besetzt sind. 6.xoruvianus, meist mit stumpfen Ecken,zeichnet sich durch seine Höhe von 20—SOFuß aus. Von den Cactusartcn mit krie-chendem Stamme ist die gewöhnlichste: o.klageliikorirlis, Rankendistel, aus Süd-Amerika, in viele lange, fast walzenförmigeZweige sich.theilend, di« dicht mit borsten-artigen Stacheln besetzt sind, von weiß-grauer, im Alter aber brauner Farbe; vomMärz bis Junius erscheinen zwischen ihnenrosenrothe vielfach gerheilte Blumen; läßt
Cacyrum
sich leicht, gegen Most bewahrt, überwin-tern. Am beliebtesten..ist o. xranäiiloi'usaus West-Indien, im Außer» vorigem ähn-lich, doch größer, schwieriger und nur inRuhe gehalten u. durch viel Sonnenwärmezur Blüthe zu bringen. Die Blume ent-wickelt sich aber dann schnell und zu unge-wöhnlicher Größe und Schönheit (im In.nern goldfarben, nach außen schyeeweiß),verbreitet einen der Vanille gleichen Geruch,erblüht meist nur des Abends und dauertnicht leicht bis nach Anbruch des Tages.6. trisnAularia aus Jamaika steht, nochjung, aufrecht, aber seine Zweige senkensich und kriechen, werden viele Ellen langund bestehen aus lauter Zeckigen, spannen-langen, durch Gelenke verbundenen Glie-dern; an den Ecken sitzen sternförmig aus-gebreitete Stacheln; häufiger als an andernArten gehen vom Stamme und von denZweigen mit braunrothcr Rinde bedeckteWurzeln ab, die, sobald sie mit den Spitzendie Erde berühren oder als abgefchnitteneZweige in die Erde gelegt werden, anwurzeln.Nur selten blüht er, aber dann ansehnlichund nur des Abends. (2V.)
6»on1» (röm. Ant.), Soldaten- oderOfsiciersaufwärter im Felde.
Euoüinsi, (lat.), 1) eigentlich derGipfel; 2) (Gramm.), nach Martian. dasAcccntzeichen über den Sylben; vgl. ^xex;3) (bot. Nomencl.), Spitze; 4) oder auchmehrere Spitzen zusammen.
Cacus (lat., gr. Kakos, Mythol.)macht eine italische, vielleicht ursprünglichgriechische (x°e«s;, Bösewicht) Sage zu ei-nem Sohne Vulcans, einem flammenspeien-den Riesen und mächtigen Straßenränderin Italien, der aus dem aventinischenBerge, an dem Orte, welcher zur ZeitRoms Salinä hieß, hart an der nachmali-gen Uorta trixeirlin», in einer.Höhlewohnte, deren Eingang er mit einem von10 Paar Stieren nicht zu bewegenden Fels-stück schloß. Er stahl dem vom Geryonzurückkehrenden, eben schlummernden Her-cules einige Rinder, die er» um den Be-raubten in der Spur zu täuschen, rück-wärts an den Schwänzen in seinen Wohn-sitz zog, und ward von demselben, demdas Brüllen der Verlornen ihren Aufent-halt entdeckte, nach Sprengung der Deckeder Höhle und nach fürchterlichem Kampfe,mit der Keule erlegt. Evandcr und dieübrigen Umwohnenden frohlockten über desUngeheuers Fall und brachten dem BefreierDankopfer; Hercules aber widmete wegendes Sieges die ^ra iriaxirna (s. d.). (>^ä.)
Cacyparis (a. Geogr.), Lstl. Küsten-fluß Siciliens, südl. von Syrakus; mün-dete bei Naustathmus ins mittlere Meer;jetzt Cassibile, zunächst südwestlich unterCapo Lungo.
Cacyrum (Cacyron, a. Geogr.),
Stadt