Cacha
Cacha (Cas, Casse, Casske,(HdlgSw.), in Indien, besonders in China,eine kleine Scheidemünze, ungefähr einenDenier werth.
C-ichalot (Zool.), s. Pottfisch.
Cach an (Geogr.), s. Kaschan.
C ach äo (Geogr ), 1)(Cach au), s.Bac-kinh. 2) (Cacheu), Hauptort der portu-giesischen Niederlassung in Bissago; hatGouverneur, 15.000 Ew., welche mitGold, (Sklaven), Elfenbein, Wachs u. an-dern Produkten Afrika's handeln.
Cachapäyos (Geogr.), Stadt imsüdamerikanischen Reiche Peru; hat 3Klöster; der Distr. gleichen Namens hat16,000 Ew.
Cachapoyas (Geogr.), Bolksstammin Peru am Ucayale.
Cachar (Geogr.), Fürstenthum imLande der Garrows (Hintcr-Jndien), un-ter britischer Hoheit, bewohnt von denCa-charins (Aikobah von den Hindus, Bangain ihrer Sprache genannt), die sich zurbrahmanischen Religion bekennen und derenRaja, einen Sohn der Sonne sich nennend,der Sonne opfert. Haupt- und Residenz-stadt: Cospoor.
Lnotr« (fr.), 1) geheim, verborgen;2) heimtückisch, versteckt; 3) l.'ar,e cnclies,im Kartenspiel verdeckt gehaltene Karte.
Cächelot (Zool.), 1) der Pottsisch (s. d.);2) vgl. Lenis.
Cächemir, s. Kaschemir.
Cacherdlluß, im Mittelalter in Eng-land einer der untersten Bailli (s. d.).
Caches (Münzw.), so v. w. Kasch.
Lackier (fr.), 1) Petschaft; 2) Sie-gel» Abdruck; 3) Gepräge; daher Cache-tiren, zusiegeln.
6aelrer,<1«ttres «Is» s. I.errresüsvaoliet.
Cacheu (Geogr.), s. Cachao 2).
daoirsxiil (Med.), s. Kachexie. 6.v-r^inum, s. Chlorose.
Cachimllyo (Geogr.), Fluß, welcherin Charta» entspringt» bei la Plata vor-beigeht und im Gebiete von St. Cruzde la Sierra in den Pilcomayo mündet,in den Staaten von Süd-Amerika.
Cacho (Geogr.), so v. w. Back-kinh.
Cachonde (Diät.), Katechu (s. d.)mit Zucker und Gewürz versetzt, der inIndien so als Kaumittel benutzt wird.'
CachöpoS (Geogr.), Felsen im FlusseTejo, bei Lissabon (Portugal); theilt denFluß in 2 Theile, nördlich den Corredor(kleine Fahrt), südlich den Carreira deAlcazova (große Fahrt).
Oaoiror (fr.), 1) ein Gefängniß ohneLicht; 2) so v. w. strenger Arrest (s. d.).
Laolrotteriv (ft.), Geheimkrämereibei Geringfügigkeiten.
Caoirou (fr.), so v. w. Katechu (s.d.),
Sncyclopäd. Wörterb. Vierte» Band.
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C.-essenz, C.-zellchen, s. unter Ka-tecku.
Cachrys (caciir. L., Nußdolde), Pflan-zengattung auS der nat. Fam. der Dol-dengewächse, Ordnung der Smyrniccn,5. Kl. 2. Ordn. d. Linn. Syst.; Char.:Früchte mit schwammiger dicker Rinde um-geben. Die meisten Arten sind im südlichenEuropa zu Hause, als: c. vrstica, laevi-ALts, t^szanoifles, iriicrocnrpn, sicilln:kommen auch bei uns in Gartenbeeten fort.
Esoir/Iirin, nach Lheophr. Paracel-sus ein unreifer mineralischer Körper, dersich aber mehr zu metallischer Natur hin-nffgt; Par. unterscheidet schwefelarlige (wieMarkasit u. Kobalt), mercurialisch« (wieAuripigment unb Arsenik), salzhafte (wiedie Talkarten); nach der neuen Chemieunstatthaft.
Eseicrrs (Zool.), so V. W. Oassicms,s. Stirnvogel.
Caeique» s. Kazike.
Lsooolrülia und alle mit Eacosgebildete Namen, die eine krankhafte Be-schaffenheit des Körpers andcuten, s. un-ter Kakocholie u. s. w.
Cacoensii (a. Geogr.), Volk vonPtolemäos unter den 12 dacischen Natio-nen aufgczählt.
Cacöngo (Melimbe, Malimbe, Geogr.),Negerreich auf der Küste Guinea am Zaire;Hauptstadt Kinghele.
Ca<;vrla (Geogr.), so v. w. Cazorla.
Cacrlstus, Märtyrer, im 3. Jahrh.zu Korinth ins Meer geworfen. Lag d. 16.April.
Cacronianus (Geogr.), Ortschaft inEtrurien im Osten von Luna, jetztCampvrgiano in der Landsch. Garfagnano.
Cactus (o. L.), Pflanzengattung dernat. Fam. der Ccreen eingerciht, zur Zco-sandrie, Monogynic des Linn. Syst. geh.Char.: röhriger Kelch mit den zahlreichenCorollenblättern verwachsen, sehr vieleStaubfäden, unter sich und mit dem corol-llnischen Überzug zusammenfließend; einfa-cher Stempel mit vielfach gethcilter Narbe;einfächerige, untere, vielsamige Beere; dieknochenartkgcn Samen in dem Fleische ein-gebettet. Alle Arten sind in -sehr heißenLändern heimisch und zeichnen sich dadurchaus, daß der vielartig gebildete Stammoder Stengel der Blätter entrathet. Dieserabweichenden Form wegen u. bei der Leich-tigkeit der Fortpflanzung durch die jungenSprossen, die man von Stamm und Zwei-gen der Muttersproffcn abnimmt, zumTheil aber .auch wegen der Schönheit derB'.üthen, die dann mit dem meist ungefäl-ligen Stamme ein«/, auffallenden Contrastbilden, Herden sie häufig in Treibhäuserncultivirt. Man theilt sie in e-cri melo-cacri (eoliinonaesooncri), Melonen-disteln, von niedriger aber unverhält-P p »ch-