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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
Entstehung
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C

Nüancen durch; er gehört daher nicht derRaturlprache an, sondern ist ein blvs kon-ventionelles Sprachciement. Die Lateinersprachen ihn wie K aus, aber die sremden,Italien überschwemmenden Völker zischend,welche Aussprache später beibehalten ward,wiewohl jede Ration nach ihrer Organisa»tion dieselbe modisicirte (vgl. Aussprache).Einige haben das C als unteutsch ganzaus unserm Alphabet verbannt und nurdas K gebraucht wissen wollen; mit Un-recht, denn die südlichen und westlichenteutschen Völkerschaften kannten in den äl-ter» Zeiten kein K, sondern blos das C(schrieben z. B. Cinne, das Kinn, cosan,kiesen); die östlichen und nördlichen hinge-gen, zu denen die Römer nicht kamen, u.die, des. die Normänner, mehr mit denGriechen verkehrten, wandten K weit häu-figer als C an. Schwankend verfahrendie Teutschen bei vielen Wörtern im Ge-brauche des C und K, indem Einige z. B.Carl, Ciavicr; Andere Karl, Klavier ic.schreiben. (Uber unsere Grundsätze s. dieBemerkung oben.) Die Art der Aussprachedes C richtet sich in den meisten lebenden Spra-chen nach dem folgenden Vocal; die Teut-schen sprechen cs vor a, o, u, ai, au undvor Consonanten stärker und etwas hart(wie k), vor ä, e, ö, i und y leiser undmit etwas Zischen (wie z oder ts) aus.In den ältesten Zeilen der Römer ward6 bald wie ein griechisches Gamma (C)geschrieben, vertrat auch, ehe die Römerdas 6 kannten, also bis nach dem erstenpunischen Kriege, die Stelle dieses Buch-stabens, bald wie ein lateinisches I,; spa-ter mit 2 Ecken (L), noch später mannig,fach gerundet; 2) als Zahlzeichen: 6 (ccu-r»»i), so v. w. 160, 66 ZOO u. i. f.10 (woraus I) entstand) 500, 610 (wor-aus !Vl entstand) 1000, 100 5000, 6610010 000, 1000 50,060, 6661000100,000,10000 500,000, 666610000 1.000,000.Die Hälfte von 100 (50) ward durch dieuntere Hälfte des 6 (nach der allen Gestalt6) bezeichnet (l,), woraus später ein I.ward; Z) als Abkürzung: a) in römischenCnminalgerichten 6 (constoirino, ich ver-damme) , von den stimmenden Richtern aufein Täfelchen geschrieben (daher von Ciceroliter» tiwris genannt; vgl...) ; k>) inrömischen Inschriften u. Handschriften undauf Münzen: 6aeoilins, Caeear, 6ajiis(dagegen umgekehrt so) 6->j» u. auch dasGewicht Licilicis), 6 s 1 s^urris, 6assius,6--piroIii>s, ('spur (Capitel, als Bezeich-nung des Anfang« eines neuen Abschnittsin einer Schrift; daher die Uncial sAn-fangs-) Buchstaben auch lirorso ospiralasheißen), 6ustrs, 6eusor, 6snruria»6artIlSA0, Licilis, Linopo (doch indiesen beiden Wörtern eigentlich nicht 6,

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sondern bas später aufgekommene Zeichenfür den griechischen Buchstaben Sigma s»s)6irconsis, 6ivis, 6ivitss, 6Isrissiiiis,Claudius, 6i^psu8 , 6e>1Ioginin, 6c>-Iior», 6c>lc>i>is, 6oir>icis, 6orniris1i»(stier), 6oncorstia, 6onsoriprus, 6on-jux, Conservstor, 6c>nsu1, 6orons,6ursvic, 6anstistaru»; o) auf dem Re-vers neuerer Münzen: ->s) auf französischen:die (ehemalige, jetzt dafür Caen) MüuzstadtSt. Los, bt>) auf Lstreichischen: Prag, ec)anch preußischen Cleve; st) in Handelsbü-chcrn und Ähnlichen: Capital, Courant,Conto; e) beim Huthandel: Castorhut;1) (Juwelier), so v. w. Krystall; g)(Med.), auf Recepten: cslx (Kalk);vgl. 66; i) (Math), so v. w. BeständigeGröße; Z) (Mus.), a) in der modernenMusik der erste (tiefste) Ton der 4 Okta-ven, aus welchen das jetzt gewöhnlicheTonsystem besteht. In der Solmisaticnwird er mit o sol nr, c sol ks uc oderur bezeichnet. Man beginnt mit ihm jetztdie Reihe der sogenannten ursprünglichen(ganzen) Töne (o, st, s, 1, a, Ii),und berechnet die mathematische Größe derTöne oder das Verhältniß der Intervallennach ihm; vgl. 6 stur, 6inc>II, 6is; b)6 ist Zeichen des Viervierteltakts, und miteinem Striche der Länge, mit dreien derBreite nach durchstrichen, des Allabreve-lakls; c) s. 6schlüffel. (.5-/,.)

C (Jool.), der Name einiger Schmet-terlinge. 1) das weiße (silberne, xapilionz-mplralis plie.Ieistus 6 slssuru ,

vaueosa 6 <ild. (.--er.), Art aus der Tag-faltergaltnna Eckflügelfalter; hat rothe,schwarzgefleckce, unien braune, gelb undgrüne Flügel mit einem weißen 6; Raupeau? Nesseln, Johannis- und Stachelbeer-sträuchern, Hasel» u. A.; rolh, h'ntenweiß, an den Seiten braun: 2) bas schwar-ze (plialsena »ocrus 6 uiAiuiie /.),

mit braungrauen Flügeln, cinem sehr schwar-zen, außen weißen Fleck und weißer Lliiican der Spitze. (((',.)

Caa (Dot.), in der Landessprache vonBrasilien und den benachbarten südaweri,kanischen Landen so v. w. Baum oder auchsonst eine ausgezeichnete Pflanze, daherPis» und spätere Botaniker mehrere dasigeBaume und Pflanzen mit Namen bezeich-nen, welche mit dieser Sylbe anfangen,wie: Caa-Apie, Caa-Ataya, Caa-Chiria u. s. w., die größtenlheils nachneuerer Uniersnchiülg, nach Gattung unsArt systcmaissch bestimmt und anders be-nennt werden. (D-.)

Caaigora(Zool.), so v. w. Pccari(s.d.).

Caatc (Caatjes, Waarenk.), feineweiße, baumwollene, vstindische Gewebe,die durch die Holländer in den Handel kom-men. Sorten: feine Ponnicail, feine

Man-