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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
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586
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586 Cabaco

Mannapaar und ordinäre Manna-paar.

Cabäco (Geogr.), Insel an den Kü-sten der mexikanischen Provinz Guatimala(Mittel-Amerika); hat ansehnliche Perlen-fischer".

Caba»S, s- Cabeus.

CabäileS (Cabeili, Geogr.)/ so v. w.Kabylen-

Cabal, f. Cabale.

Labalcära ( - <1 a , Lavalcata, neu lat.von caballii,, Pferd), Roßdienst, Ver-bindlichkeit der Vasallen, dem LehnsherrnHeercsfolgc zu Pferde zu leisten; vgl. Ca.ballaria.

Cabale, 1) ein« geheime Verbindungmehrerer Personen zu einer unerlaubtenund durch hinterlistige Handlungen zumNachtheil eines Andern zu erreichenden Ab-sicht; kommt nach Hume, von den Anfangs-buchstaben der Glieder dcS berüchtigten eng-lische» Ministeriums im I. 1670, Clifford,Ashley, Buckingham, Arlington und Lau-Lerdate, welches unter dem Namen Ca-bal bekannt ist; nach Andern von xs-Lustigmacher, Wortverdreher; odervon dem indischen Kapila, dem Erfinderder Zahlenphilosophie, wovon die hebräi-sche Kabbala (s. d.); 2) die geheimen

arglistigen Handlungen zu einem unerlaub.ten Zweck verbundener Menschen, Ränke,Umtriebe, schlechte Kunstgriffe überhaupt;vgl. Jntrigue; daher C a ba liren, Ränkeschmieden, geheime Verbindungen anzetteln.

Caballst, 1) (Cabale »mach er),der geheime Ränke und Umtriebe anstjf,tet; 2) (Hdlgsw.), derjenige, der an ei-ner Handlung stillen Antbeil nimmt.

Laball aria (Lavalleria, neu lat.),in Frankreich und in Aragonien, 1) eineBesitzung, aut der die Cabalcaka (f. d.)liegt; 2) dir Sold eines gemeinen Reiter«oder die in Grundstücken ec. bestehendeVlrgükung eines Ritter«; daher wahrschein-lich Laballarinz (s. d.).

L a b a 1 l « r i rr m kouclum ( lat,ReÄtsw.). s. Kleppcrlrhn.

Laballärius (neu lat.), ein Reu-ter, Vasall, Adeliger, Vgl. Laballaria.

Caballdria (cab. et 75-p.),

Pflanzengaliung aus der nar. Familie derSapoter, zur 5. Kl, 1. Ordn. de« Sinn.System gehörig, doch von Chrysophyllnm<s. d.) kaum verschieden; iüre mehrernArten sämmtlich peruanische Pflanzen.

Caballeros ^Cavalleros, span.. Waa-renk.), eine Gattung spanischer Wolle.

Cab «Netto (Numisnr.), s. Caboletto.

Lnbälli mono (Lsbalüims mo»,,rdm. Lopogr.), so v. w. Quiriualischc Hü-gel, s. b1o»s.

Ta ballt »um, s. Cabillonum.

Caballtnus (a. Gclch.), Beiname dcSCvnstanrin Kvpronymos (s. d ) wahrjchein-

Cubarras

lich blos lateinische Übertragung des Bei.namens.

Labsllliiu, koi>» (lat.), so v. w.Hippokrene (s. d.).

Caballio (a. Geogr.), s. Cabellio.

Caballodünum (a. Geogr.), f. Ca-billonum.

Cabakünga (Geogr.), Hauptstadt aufder philippinischen Insel Samar in Asien.

Labans (fr.), 1) Hütte, bes. Bauern-hütte; 2) Vogelbauer, Vogelhecke; 3) sov. w. Koje; 4) kleines bedecktes Fahrzeugmit niedrigem Verdeck» von Beetern zu-sammengesetzt, welches auf der Loire Stromabwärts bis Nantes gebraucht und dannverkauft wird.

Cäbanis, 1) (Jean Baptiste),geb. zu Iffodun bei Brives in Nieder -Limousin 1723; ward wegen feiner Ein-sichten in der Ökonomie vom Minister Tur-got zu Rache gezogen; st. zu Brives 1786,lärsais »ur le, princips» äs la xreike,Bordeaux 1764, mit Noten 178l, neuesteAusgabe Paris 1803, hinterlaffcnd. Erverbreitete in seinem Vaterlande denAnbau der Kartoffeln und verbesserte dieSchafzucht durch spanische Schafe. 2) (P c-tcr Johann Georg), geb. 1757 zuCo-nac; früher der Dichtkunst zugeneigt über-nahm er eine franz. Übersetzung derJliade,bildete sich aber später bes. zum Arzte,lebte eine Zeit lang in Auteuil, ward dannnach und nach Professor der Gesundhciks-lebre, Mitglied de« Nationalinstikuts, Pro-fessor der Klinik an der medictnischen Schulezu Paris, trat als Volksrepräsentank inden Rath der 560 und als Mitglied in denErhalrungssenat; st. 1808; hinterließ: Me-lariAe, tis lirreraturp allemaiifis, Paris1787; Iss elsAie, >Io cerritucle tio lainöstecine, ebend. 1802, übers. Göttingen1794; Loup - ä'oeil sur Is, revolntion»er la rökorms äs la msfiecins, Paris1804, bes. aber Irairö <1s pbz-sigue er<l» moral >le l'liommd, 2 Bde., ebend.1802. auch 1803, übers, von Fr. v. Jacob,Halle 1804. (t'ä.)

Laban, (fr., Maaren?.), 1) wol-lene Regenröcke, die aus Salonichi kom-men und in Asien häufigen Absatz finden.Es gibt deren langhaarige und geschorene;2) zu Marseille Caputröcke für die SchiffS-leute. Ein Lheil derselben, Zagora gen.,ist von schwarzer Wolle und ohne Capuze.Die Halben CabanS sind ohne Ärmel.

Lab arer (fr.), I) Wirthshaus,Schenke; 2) Thee- und Kaffecbrct. La-bore risr, Schenkwirlh.

E a b ii r i t a (Geogr.) , ein kleinerFluß auf der Südküste der Insel Jamaica,vor dessen Mündung ein gleiches Eilandgelegen ist.

CadärraS (Geogr.), .Grafschaft >m

nord-