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medieinischc, chemische und andere Artikel, welche mit einer lateinischen Endesylbe geschrieben und nur mir dieser gewöhnlich sind.
3) Mit dem E werden geschrieben: alle lateinische, italienische, englische,spanische und portugiesische Wörter, und solche die aus diesen Sprachen stam-men, ohne noch im Tcutschen eingebürgert zu sein. Bei letzteren ist die Schwie-rigkeit, ob sie mit dem E oder R zu schreiben sind, am auffallendsten undJneonsequcnzcn unvermeidlich. Wir haben uns meist hier nach dem Sprach,gebrauch gerichtet, und schreiben daher Cabinct, Cacao, während vielleichtKammer, Kaffee, Kansn mit demselben Recht mit dein <L geschrieben würden.
4) Geographische Namen werden nach der Sprache, auS der sie stammen,geschrieben, also: r>) teutsche, dänische, schwedische und holländische Städte,Flüsse u. s. w. durchgängig, selbst wenn sie im Lateinischen ihren Ursprung ha,ben, mit dem A, so: Köln, Koblenz , Köslin, Kopenhagen, Kalmar, Klun-dert; d) griechische Ortsnamen alter und neuer Zeit ebenfalls mit dem A, so:Kyrene, statt: Cyrene, Kallaon, Koron u. s. w.; e) römische, englische,französische, italienische, spamsche u. s. w. geographische Namen hingegenmit dem (L, so: Conflucnza, Caen, Cattaro; ck) indische, chinesische, aincri,kanische und andere fernlicgendc Orte haben wir nicht nach der ursprünglichenBeugung der Landessprache (welche auch größtcntheils unbekannt sein dürfte),sondern nach den englischen, spanischen u. s. w. Formen, aus denen sie ins Teut,sche übcrgcgangen sind anfgenommcn, so: Caleutta, Cacao n. s. w.
5) Namen von Personen sind ebenfalls so geschrieben, wie sich dieselbenselbst schreiben oder geschrieben haben.
6) Aus slavischen Sprachen stammende Wörter sind nach Umständen mitdem L oder A geschrieben, je nachdem sic in der Sprache, aus der sic stam,men, Liefen oder jenen Buchstaben führen.
7) Nur selten und nur bann, wenn das Wort völlig im Teutschcn ein,gebürgert ist, haben wir LaS E mit dem Z vertauscht, so: Zirkel, Zither u. s. w.
8) Es versteht sich von selbst, daß bei dem El) keine Veränderung invorgeht, sondern dasselbe stets bcibehalten worden ist. Nur in einzelnen selt-nen Fällen ist bei orientalischen Worten Al) gesetzt, jedoch hier stets eineVerweisung zugrfügt worden.
9) Zur Ersparung des Raums haben wir die ungeheuere Menge Ver,Weisungen von <L auf R und von A auf C weggclassen, und bitten dengeneigten Leser, welcher etwas in E nicht finden sollte, es inIA zu suchen und umgekehrt, wenn er ein Wort in 2F vermis,sen sollte, es in <L n a chz u sch lag en.
10) Nur bei Wörtern, die in ihrer ursprüngliche» griechischen Form an-ders ausgesprochen werden, als in der gewöhnlichen lateinischen, oder wo mannicht leicht an die andere Schreibart Lenkt, haben wir eine Rückweisung ge,geben (so Cyrene, s. Kyrene, Curos, s. Kyros), und eben so bei wissen,schaftlichcn, lateinisch fleetirren Ausdrücken auf die griechische Schreibartverwiesen, so: Oaclcoxia, s. Kachexie.
11) Bei Personal- und geographischen Namen ist dagegen die Verän-derung der Endung n» in »», des ai in ao, oi in i vernachlässigt, und insolchen Fällen nicht eine eigne Verweisung gemacht worden.
Man vergleiche übrigens noch die Vorbemerkung zu A.
^ / I) als Buchstabe. Der an die Stelle durch auch aller lebenden europäischendes griechischen Kappa und zum Theil des Sprachen. Sein Laut ist kein bestimmter,Gamma getretene, den Griechen fremde sondern geht nach Verschiedenheit der Spra-S. Buchstabe, Gaumen- und stummer Con- chen oder der Zusammensetzung mit Vocalensonant de- lateinischen Alphabets und da- und andern Consonanten von K bis Z alle
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