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4 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 4 / Boa bis Cardimelech
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7., soxioava pli. flz-ssiscra

hat rauhe, quer gerunzelte, hin-ten abgestumpfte Schale; lebt in der Nordsee.

N/ssus (Zool.), s. Bart 8).

Byssn« (Antiqu.), die feinste, weißeBaumwolle der Ägypter, die'von mehrernGattungen des Ooss^-pinin , wie auch demkornlmx Aoss^pinm gewonnen ward, unddas daraus verfertigte Zeug (s. Baumwol-le). Schon in den ältesten Bächcru desA.T. kommt Byffus vor (1. Mos. 4t, 4L;2. Mos. 26, I; L7, <1, 15; 23, 39); je.doch immer unterden Namen S ch esch, wasdie griechischen und lateinischen Übersetzerdurch ft^ssos wiedergcbc», Luther

durch weiße Seide; noch jetzt nennen dieAraber das große feine Nesseltuch, das sieals Tulband um den Kopf winden, Sasch.Erst in den später» Büchern de« A. L.kommt das Wort vor (l. Chrcn. 15,27; Esth.1, 6; 8) 15; Ezcch.27, 7) wasoffenbar mit /Sv'vvo? verwandt ist, und 1.Cbron. 15, 27 1I-. 3»> N. T. kommt

vor (Luc. 16, 19), wo Luther köst-liche Leinwand übersetzt, und Offenb. 18,12 19, 8, 14 mit dem Zusatz

weiß, wo Luther es Seide nennt. Wenndie Alten den Byffus als Leinwand beschrei-be», so wird dies nicht befremde», da dieWörter für Flachs und Baumwolle in de»morgenländischen Sprachen durchgehende ineinander fließen, und nie streng geschiedensind. Daß aber die Baumwolle bei denAlten einen hohen Werth batte, sagt Pli-nius (1-ist. I>ar. 12, 11; 19, 1); man ach-tete sie vielleicht höher als die Seide, weilsie noch nicht so häufig wie jetzt gebautward. Immer bedeutet Byffus etwasKostbares. So wird Joseph vom Pharao1. Mos. 41, 42, damit bekleidet. Der rei-che Mann kn der Parabel, Luc. 16, 19,brüstet sich damit; die Geschenke zur Stifts-Hütte, 2. Mos. 25, 4, bestehen in Byffus.Die Byssusstaude zeichnet Pausanios(V, 5) als Gewächs in Griechenland, dochblvS als in Elis erzeugt, aus und als anFeinheit, aber nicht an reiner gelblicherFarbe, der hebräischen ähnlich. Man un.terscheidet weißen und gelben B., letztererwar vielleicht dem Stoff ähnlich, den wirals Nankin kennen. Das aus Byffus ver-fertigte Kleid hieß bei den Griechen u. Rö-mern Sindon (s. d.). Vgl. Förster (derdas Wort aus dem Koptischen ableitet) 8«V^5SN vor., London 1776; Delo <1«I Lisso lle-;1i Kiiticlri, tli -äffamc»l -ldbroni, Pcrrugio 1782; IXIicbsei. Or.vivl. , rorn. 10. p. 183; Eoisii Ilie-roliot. II., p. 176 etc.; ff. 11. Voss undUovns zu Vir-;. vooiA. II.. 120. (<--..)

Byssus (b)'ss. Staubaftermoos),gehört zu den niedrigsten aller Pflanzcnor-ganlsnicn; war ursprünglich als letzte Gat-tung der Algen unter derEryptogamie auf-

Byzaiitincr

gestellt. ES sind darunter staubartige aberauch haarformige Bildungen befaßt, dieleicht sich in Staub verwandeln. Der Eha-rakter war: dünne Wolle (luonxo) oderStaub (pirlvis simpsicjssinius), statt desBlüthenlhcils. Bätsch bildete eine eigeneFamilie daraus. Neuere Botaniker habenaber dies Geschlecht sehr beschränkt, oderauch ganz verworfen und die meisten Artenunter neu gebildete Geschlechter (Eonferva,Racsbium, Dematium, Lepraria, Oscilla-toria, Collema, Ulceolaria, Hypha, Cla-dosporium) u. a. gebracht.

Bystos (Myth.) , Lapithe, Vater derHippodameia, der Braut des Pcirithoos.

Bystrozvgon (k>)-sc. 7/.///.), Pflan-iengatlung aus der nat. Familie der Labia-len, Ordn. Nepeteen, 1. Ordn. derDidy-namie des Linn. Systems. Char.: Kelchmit 5 pfriemenf. Zähnen, innen zottig. Co-rolle: Oberlippe 2-, Unterlippe Zspaltig.Arten : bäum-, strauch- u. kcautartige Ge-wächse, 1>. canariense, auf den kanari-schen Inseln; andere in Süd-Amerika. (3u.)

Bytänä (a. Geogr.), s. v. w. Bonchä.

Bytho mctrld (v. gr.), Messung vonTiefen, entweder unmikiclbar z. B. durchdas Senkblei, oder durch Berechnung, z.B. aus der Zeit, die verfließt che der Schallvon einem in einen tiefen Brunnen gewvr-ftncn Stein, wenn solcher zur Wasserflächegelangt, gehört wird.

Bythos (gr.), die Tiefe; einer derÄonen des Balentinin.

Byton (Geogr.), s. Beuthen 2).

Byte sch ewsk und Liubochonsk(Geogr.), große Eisenhütten im KreiseBriänsk, der europäisch-russischen Statt-halterschaft Orel; liefern jährlich gegen17.000 Ccntner Eisen.

Bytschwünda (Ggr.), s. Bit schwünda.

Byttneria (Bot.), sov. w.Büttneria.

ffj > rurus (Zool.), bei Latreille Gattungaus der Familie der Schab -(Glanz-) käfcr;hat das dritte und vierte Glied der Fühlerlänger, mit ovaler Kolbe, daS Halsschildhinten breiter u. spitzwinkelig. Art: haa-riger Glanzkäfer hk>. ton>e»tosns, üermo-rres t., nitillrila t.), schwarz, mit rörhli-cher oder grünlicher Wolle; auf Ranunkcl-blüthen.

Byzackncsa. Geogr.), I) Landschaft inder Provinz Kffrica proprio, im O. andas Meer, im N. an Zeugitanien, im W.an Numidien, ft» S. an Getulien grenzend.Sie hatte Mangel an Wasser und war da-her in ihren südlichen Lheilen gar nicht an-gcbaut, aber ein Aufenthalt von wildenLhiercn und Schlangen. Eine Unterabthei-lung machte der District Byzäcium (v.Tacapc bis zum Flusse Lusca) aus; 2) (Bh-zacium), Hauptst. der ganzen Landschaft,an der kleinen Syrte.

Byzantiner, 1) so v. w. Byzanti-nische