570 Butterblume
wird im Februar gut, gehört zu den,besten. S) Grüne Winterbuttcr-birn (großer Jscnbar), hat Ähnlichkeitvon dar grauen B., eine kleine, tief sitzendeBlume, etwa- starken Stiel, grünlichgraue Schale, wird reif im Ocrobcr,hält sich bis Februar und ist eine guteWinterrafelbirn. 4) Graue B. (graue,grüne W., Jsambert), Tafelbirn vom er-sten Range, ist nach der Blume zu bau-chig, «ndigt in eine kegelförmige, oft et-was gebogene Spitze; hat die kleineBlumeflach eingesenkt, eine hellgrüne, dann gelb-grün«, graurvstigc Schale; zeirigt EndeSeptembers oder Anfangs Oktobers,dauert nicht lang. S) RömischeB. (Nenettcnbirn), Herbsttafelbirn vomersten Mange; gleicht der weißen Herbstb.,hat ihre Blume in einer engen, tiefen Ein-senkung, höckerige, grüne, weißröthlichpunktircke, späterhin gelb werdende Schale;reift Anfangs Septembers, dauert einigeWochen. 6) Rothe B. < gute Herbstbirn;ist meistentheils schief, in der Mitte dick,hat eine flach eingesenkte, offene Blume, gelbe,auf der Sonnenseite hellrolhe, gelb undbraun punklirte Schale; reift Mitte Okto-bers , dauert bis Mitte Novembers.7) Roth>e B. von Anjou; hat hell-grüne, an. der Sonnenseite rothe, starkeSchale, weißes, wohlschmeckendes, nichtsehr saftiges Fleisch; zeirigt Anfang No-vembers, teigt bald. 8) Weiße Herbstb.(Beurue blank, Kaiserbirn), gute Herbst-birn von länglicher Bauart, oben sehr ge-wölbt hat die Blume nicht tief eingefenkt,oft mit Falten oder Buckeln umgeben, denStiel in einer tiefen Höhle, eine blaß zi-tronengelbe, auf der Sonnenseite biswei-len röryliche, gelbgrau punktirte Schale.Frucht wird im Oktober gut. S) Ver-goldete weiße B. (Beurre dore),ähnlich der weißen B.; hat eine bronce-arlige, hochgelb gestreifte und gefleckte, aufder Sonnenseite besond. glänzende Schale.10) Weiße Sommer-B. ist mehr rundals june, reift im September, verdirbtbald. 11) Platte B.,s. Crasannberga-motre unter Bergamotte 2,'. 12) Win-
ter b. , s. Wildling von Chaumontel-
Bu iter-blume, Benennung mehrerertniFrüfling gelb blühenden WsesenpflanzcN,denen inan die gelbe Farbe der Butter ausMilch von Kühen zuschreibt, die solcheunter dur übrigen Grasfütterung erhalten,bes. von rallunculu» aorrs, repens, po!^-»nriiemos, calrlra palustris, Isontoäontaraxaovuri, olrr/sospleniuin altorniko-liuin , a nch von oaleuäula vsiioinalis u. a.
Butr«r-bohrer (Technol.), s. But-tcrstecher^ B.-bretzel (Bäckerei), Gebäckin Bretzcttorm auS seinem Mehl, Milch,Butter, «Adotter, mit Zusatz von etwasHefen; wenn sie gar gebacken, werden sie
Buttermaschine
noch mit geschmolzner Butter bestrichen.B.-brief, Urkunde von einem röm. kalh.Geistlichen, bes. vom Papste, worin di«Erlaubnis, in den Fasten Butter zu essen,enthalten ist. Vgl. Butterpfcnntge. B. -b rod (Burkcrschnitt), Stück Brodmit frischer Butter bestrichen, gewöhnli-ches Nahrungsmittel und als solches zuFrühstück oder Avendbrod auch eine dergesündesten Speise». B.-büchse, einkleines, rundes, ovales oder eckiges Gefäß,gewöhnlich mit einem Deckel versehen, vonHolz, Porzellan, Steingut, Glas oder ge-wöhnlichem Lopfthon, in welches die But-ter gedrückt wird, welche zum Verspeisenauf den Lisch gesetzt werden soll. B.-faß(Rührs., Karne, Landw.), ein rundes j—Z Elle hohes, aus Dauben zusammengesetz-tes, oben offenes Gefäß, in welchem dieButter geschlagen wird; in die Öffnungwird ein hölzerner Aufsatz gesteckt, welchermit einem Boden versehen ist, in dessenMitte sich ein Loch befindet, durch welchesder Buttcrsterl auf und ab bewegt wird;dieser Aufsatz bildet den Deckel und verhin-dert das Verspritzen des Rahms. (^>/-.)
Butt er-fisch (oeirkrononrsivursvnoickesZool.), Gattung ausder Familie der dickköpfigen Brustflvsser;hat ganz kleine Bauchflossen, platt ge-drückten, langen Leib; die gleich hohe Rü-ckenflosse geht über den ganzen Rücken undhat stachelige Strahlen und mehrere Rei-hen Zähne. Bei Linne unter bleiiniü».Arten: der gewöhnliche B. (Schmork, o.gunsliu» blsnniiis g. -r^.); hat in
der Rückenflosse 10 schwarze, weiß einge-faßte Augen, gelben, schwarz gefleckten,unten weißen Körper; wohnt in den curop.Meeren, frißt kleinere Lhiere. (1^>.)
Butter-gebacknes (Bäcker.), Back-werk in verschiedener Art, wozu der Teigmit heißer Butter eingemacht oder reicht,mit Butter vermengt wird. B.-Hose(Landw.), ein kleines Faß, in welches diezum Verkauf bestimmte Butter gedrücktwird; man hat ganze und halbe Butterho-scn, doch in verschiedenen Gegenden vonverschiedener Größe. Butter-kästen, s.unter Butterpfcnnige. B.-klumpen, 1)die noch nicht in einzelne Stücken getheilteund geformte Butter; 2) s. Butterwecken.B.-kneter (Zool.), so v. w. Fcttschabe,s. unter ^glossa.
Butter-kraut, gcm. Name vonPin-guicula (s. d.), bes. v. x. vulgaris undalpiiia, als lang - und kurzgesporntes.
Butter-kuchen (Bäckerei), Kuchenaus Weizenmehl, Butter, Eiern, Gewür-zen und Rosinen bereitet; dem fest gekne-teten Leige werden beim Einrühren Bier-hefen zugegossen und, nachdem er gegohrenhat, wird er in einem Ofen gebacken.
Butter«m a s ch i n e (Buttermühle,
Landw.),