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2 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 2 / Ap bis Barret
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Babylonischer Thurm

Basis soll nach Strabo 600 Fuß an jederSeite gemessen haben und 600 Fuß hoch ge-wesen sein. Es war in 8 Absätzen übereinander gebaut, und das oberste Stockwerkein Tempel des Baal, wo sich keine Statue,wohl aber ein goldener Lisch und ein präch-tiges Bett, auf dem eine von den Priesternerwählte Jungfrau schlief, befand; zugleichdiente dieser Gipfel zu astronomischen Beob-achtungen. Im untersten Stock stand eine12 Fuß hohe goldene Bildsäule des Gottes,die Lerxes wegnehmen ließ. Die Treppenführten von außen hinauf. Nach Einigenließ Lerxes den Thurm einreißen, nach An-dern verfiel er später. Noch jetzt glaubtman in einem 198 Fuß hohen, 152b Fußim Umfang haltenden Steinhaufen, dessenSeiten genau nach den Himmelsgegendengerichtet sind, und welcher der Wohnsitz vonStachelschweinen und andern Khieren ist,die Reste dieses Gebäude« zu sehen; erliegt indessen westlich des Flusses, währenddie Alten ausdrücklich sagen. daß der Thurmöstlich lag. (Bgl. ^.tli. Hirclieri tnrris8»hsl., Amst. 1679, Fol. undHezel: Ge-danken über den babylonischen Lhurmbau,Hildburghausen 1778.)

Babylonischer Thurm (Numism.).Medaille 1708 vom Prinz Eugen v. Savoyenauf die EroberungLille's durch die Kaiserlichengeprägt, so genannt, weil auf dem Aversder babylonische Thurm zur Anspielung aufdie Uneinigkeit der Franzosen beim Entsatz,geprägt war.

Babylonischer Thurm (ninrex bn-H/Ioniciis L., Zool.), Art aus dem Ge-schlechtc der Stachelschnecken, thurmähnlich,spindelförmig, S Zoll lang mit 10 — 12mit Gürteln umgebenen Windungen, tiefeingeschnirtener äußerer Lippe, grau oderweißlich mit schwarzen Flecken, auS densüdasiatischen Meeren, selten.

Babylonische Zeuge, s. 8ah/Io-

nicuin.

Babyrsa (a. Geogr.), ein festes Schloßkn den Gebirgen Armeniens, nahe bei Ar-taxata, wohin bei einem Kriege oder feind-lichem Einfalle die königlichen Schätze ge-bracht wurden.

Badyrüssa (Zool.), s. Hirscheber.

Babns (Bebon, ägypt. Myth.), einsder schädlichen, gegen die Menschen feind-selig gesinnten Wesen, nach Jabionski unter-irdische, in Höhlen verborgene Luft, demaber Silvestrc de Sacy widerspricht.

Babytäre (a. Geogr.), Sradt amöstlichen Ufer des Tigris, in der Landschaft'Elymais, in deren Nähe auf Gold gcbauetward.

Bac.. s. auch Bak...

Bac (v. fr.), ein kleines Fahrzeug aufFlüssen, besonders zum Übersetzen.

Bac (mittl. Geogr.), der Rabefluß.

Bacäcum (a. Geogr.), s. Bagauim.

ÜAccoe jnjubae

Bise; arm (Geogr.), s. Baffain.

Bacallao (B acalh a o, l'aronnerir),Stockfisch, besonders in Spanien und Por-tugal so genannt, jedoch wird mehr dervon den süd-amerikanischen Küsten kom-mende damit bezeichnet.

Bacalläos (Geogr.), eine Inselgruppe,der Küste von Reu - Foundland gegenüber,und mitten a»f der großen Bank, wojährlich mehr als 400 Schiffe von verschiede-nen Rationen dem Kabliau (Stockfisch)nachjagcn und zum Lbeil auf diese» Ei-landen Trockenplätze haben.

Bacallar y Sana (Don Bicente),Marquis de San Phelipe, aus alter spa-nischer Familie, doch in Sardinien gebo-ren; zeichnete sich als Staatsmann unterKarl II. und Philipp V. aus, und crhiertvon Letzterm wegen guten Benehmens beieiner Empörung in Sardinien den TitelMarquiS; st. zu Madrid 1726, vorzüglichbekannt durch : Lonisiit.rrios äs I-I ANsrrsäs 8spana s Iiistoräa äs SU re/ 8iis-

Ijps V- Genf, 2 Bde. 4.

Bacasia (I)»c. 7tin- ek 7><ru.) siacari»7>er.r.), Pflauzengattung aus der nakürl.Familie der zusammengesetzten, Ordn. Per-dicicen, der Syngenefie, 1. Ordn. des Tinn.Systems. Einzige bekannte Art: b. spi-nosa, mit Stachelblätlecn in Peru.

Bacasis (a. Geogr.), Stadt der La-citaner im tarraconcnsischen Spanien; jetztManresa oder Baga in Catalonien.

Bacässan muschel ( rsllina Aari

, Zool.), Arr aus der Gattung Tellmu-schcl, mit flachen, länglicheirunden, etwaseckigen, mit einer Menge feiner Längen- u.Querlimen gezierten Schalen, verschieden ge-färbt, mit braunen oder bläulichen Strah-le» ; von ihr kommt das Baeassan (Ga-rum), ein in Ost-Indien, besonders aufAmboina beliebtes Gericht und ein Zusatzzu andern Speisen, die dadurch einen pi-kanten Geschmack erhalten. Man hat einweißes von dem Fleisch dieser Muscheln»fit Essig und vielem Gewürz bereitet, undein schwarzes, theureres, besonder» vonden Chinesen geschätzt, wozu zugleich dasschwärzliche Fett jener Muscheln kommt.

Bacäüdü, s. Bagaudä.

Wacüzia (bot.), s- Bacasia.

Laos» (lat., bot. Nom-ncl.), s. Beere.Ilaocas sIlcolrsnAi, s. Judenkir-schen. 8- Ir s 11» ä u u ii a o , s- Bclladon-nabeeren. 8. Iverficlrräir, BcrberiS-beeren. 8. I) erinn äsi« s ss, s. Scisen-beeren. 8. ssrasi rassinusi s/1-vllsrrls, s. Elsebecren. 8. socco-gnläii, s. KellerhalSbecren. 8'. «buli,die Attichhollundcrbeeren, s. unter Hollun-der. 8. ki-iAüri-rs» s. Erdbeeren. 8.Ar c> s u I iir 1 a 6, s. Stachelbeeren. 8.jisäeras arhorese, Beeren d. Ephcu(s. d.). 8. jiljiihas, s. Jujubcn. 8.

Ll2 jwni-

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