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2 (1835) Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch : . 2 / Ap bis Barret
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5Z2 Lnccne Isuri

j unip eri. s. Wachholderbeeren. 8. I»u-rl, s. Lorbeer«». 8 . mori, s. Maul-beeren. 8 . invrti, s. Myrtenbeeren. 8 .invrlilll, s. Heidelbeeren. 8 . nor-iLnäieas, s. Norlandische Beeren. 8 .oxz-aeünrliss, s. Weißdornbeeren. 8 .oxpoöcci, s. Moosbeeren. 8 . xa 3 i.s Elsebeeren. 8 . Vüriäis, Einbeeren,s. unter Paris. 8 . xixeris, s. Pfeffer.8. riüesiorurn, o.rniriurnrubr«-ruin und nißrörurn, s. Johannisbee-ren. 8 . rukl cü«sii, iäLei, ui-§ri, s. Brombeeren und Himbeeren. 8 .s ainbü oi, s. Hollunderbeercn. 8 . sorbralpiriae, aieoupüri»«, rorini-iiSlis, s. unter Svrbus auch Vogelbee-ren. 8 . SPin ae csrvtn LS, s. äo-inesrieae, s. Kreuzbeeren. 8 . r»xi,s. Taxusbeeren. 8 . nvas orispae, s.unter Stachelbeeren. 8 . vrtisiäLeae»s. Prcuselbeeren. ( 8 --)

Bäccalan (Geogr.), Insel im rothenMeere, auf dem Wege von Loheia in Ara-bien nach Masuah in Abysiinien, sonstmit gutem Perlenfang, ohne Süßwasserund Hafen, von einigen Fischern bewohnt.

Baccalar y Sanna, s. Bacallar.

BaccaläriuS (Bacal aureus), imMittelalter 1) Krieger eines gewissen Ran-ges; 2) ein Kanonikus niedern Grades; 3)auf Universitäten die geringste akademischeWürde. Gregor IX. stiftete sie im 13.Jahrh., und sie ward zuerst auf der pa-riser Akademie cingeführt, wo der Titel8aooalL>lrsu» dlblicns die Ausle-gung der Bibel »erstattete, und 8 . senrsn-riarius denen gegeben wurde, die über8. )üomiiar3i libr. senteutiaruin lasen.Manche leiten das Wort ab von l-aacalaures, Lorbeer, Andere von irsculus,richtiger Andere von üaclielisi (das cbe-vaiisr), ein angehender Ritter. Späterward diese akademische. Würde auch auf al-len Universitäten in der philosophischen u.theologischen Fakultät, und auf einigenSchulen als Titel des Lehrers, der demRector beigesetzt ist, eingeführt. InEngland besteht die Würde noch; es gibtdort auch B. der Musik, s. Doktor (derMusik), (ttck.) Bakkalaureat, das Amteines Bakkalaureus. Baccalanrsren,sich um die Würde eines Bakkalaureus be-werben.

Baccäna (a. Geogr.), Stadt in Etru-rien, nordwärts von Wejo; das heutige Wa-ran o.

Baccankllus, s. Bacchanelli.

Baccäno (Geogr), 1) Flüßchen; 2)See und 3) Flecken im Kirchenstaat an derTiber unter Rom.

Bllccarat (Geogr.), Stadt mit 1500Ew., Glashütte und Holzhandel, an derMeurthe, im Bezirk Lünev.lle des franz.Dep. Meurthe.

Bacchanalien

Baccarell (Baccharell i, Ägidkus), Land-schaftsmaler zu Antwerpen, der, wie seinBruder Wilhelm und mehrere dieses Ge-schlechts, theils zu Rom, tbeils in ebcnge-nannter Stadt bedeutende Kunstwerke hin-terließen.

8 »ocütiis (bot. Nom.), beerenartig,ein Pflanzentheil, entweder von Form ei-ner Beere, oder markige, saftige Masse,auch wohl Beeren enthaltend.

Baccäürea (baeo. Lour.), Pflanzen-gattung aus der natürl. Familie der Lri-cocke», zur Diöcie Hexanderie des Linn.Systems gehörig. 3 bekannte Arten: t>.ramiklora, cauliilora, sylvestris, mitgelben angenehm-säuerlichen Beeren, Bäumein Eochinchina; werden auch in Gärten ge-zogen.

Baccelli (Girolamo), geb. zu Florenzum 1514, gest. das. 1561; ein geschickterpraktischer Arzt und Kenner der schönenLiteratur. Seine Übersetzung der Odysseeerschien zu Florenz 1532, 8 .

Baccrtti (Baccetius, Niccolo), geb.zu Florenz um 1567; st. daselbst als Abtdes Cistercienser - Klosters St. Lucas,1647; durch mehrere Schriften bekannt,besonders öeptiinlanae üistorias svpteni,Rom 1724, Fol.

Bacch-, was sich hier nicht findet, s.unter Bakch-.

820080 (Zool.), s. Hagerfliege.

Bacchä (Bacchäntes, Bacchan-tin n e n, Bakchä, Mänades, Bakchantinnen,Mänaden, Thyadcs, Mimallonides, Lenä,Bassarides, Myth.), 1) die orgiastischenBegleiterinnen oder Priesterinnen des Bac-chus auf seinem Juge nach Indien. Sietrugen Weinlaub - oder Epheukränze, mitWeinreben umwundene Stäbe (Thyrsi),auf den Schultern Rehfelle. Sie konntenSchlangen in ihr Haar flechten, wildeThiere mit bloßer Hand leiten, Wein,Milch und Honig mit einem Schlag desLhyrsus der Erde entströmen lassen. AufKunstwerken erscheinen sie häufig, vorzüg-lich auf Vasengemälden, im Gefolge desBacchus. 2) Priesterinnen des Bacchus beiden ihm später gefeierten Festen. Sie reiz-ten sich durch Wein und narkotische Mittelzu der Raserei ähnlicher Begeisterung, vgl.Bacchanalien. Ihre Tracht war die obenbeschrieb»«; doch zeichneten sie sich auchdurch Armbänder und durch Bänder umden Knöchel (Periskelides) aus. Statt derRehfelle trugen sie auch Tigerfelle; 3)hiervon übergetragen heißt Bacchantin einüppiges, den sinnlichen Lüsten, besondersdem Genuß des Weins ergebnes Weib.

Bacchanalien, 1) ( 8 » o clr» n Lli->lat., gr. Bakcheia, Dionysia, Orgiaj, allge-meine Benennung der vielfachen Bacchusfeste;von diesen die wichtigsten s. unter Agrionia,

Aloa,.