Unterhaltendes.
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Wie groß war die dem Erfinder des Schach-spiels zugedachte Belohnung?
Das Schachspiel soll zur Unterhaltung eines indischenKönigs von einem seiner Unterthanen ersonnen worden sein.Der König soll sehr erfreut über das geistreiche Spiel gewesensein und dem Erfinder freigestellt haben, welche Belohnunger sich wählen wolle. Derselbe erbat sich nur so viel Weizen-körner, als herauskommen würden, wenn man auf das ersteFeld des Schachbretts 1 Weizenkorn, auf das zweite 2, aufdas dritte 4, auf das vierte 8 und so weiter immer auf jedesFeld doppelt so viel Weizenkörner als auf das vorhergehendelegte. Dem König erschien diese Forderung eine über alleMaßen bescheidene; indessen wurde er sehr bald einesBesseren belehrt, als er die sofortige Auslieferung des ver-langten Getreides befahl. Denn die Gesamtzahl dergewünschten Weizenkörner betrug nicht weniger als
18 446 744 073 709 551 615.
Dieser Zahl von Weizenkörnern entspricht ein Gewicht vonetwa 17'/r Billionen Zentnern, wenn man annimmt, daß21 000 Körner ein Kilogramm wiegen; dieser Weizenvorratwürde also hinreichen, um jedem der jetzt lebenden Menschenmehr als 10 000 Zentner zukommen zu lassen. Wenn mandamit die ganze Erdoberfläche, letztere durchweg aus festemLand bestehend gedacht, gleichmäßig bedeckte, so würde dieHöhe der Schicht etwa 7 Millimeter betragen. 58 000 Jahrewären erforderlich, wenn man in Bayern, das ganze Landals bebaut vorausgesetzt, so viel Weizen ernten wollte, undimmer noch fast 9 Jahre, wenn man die ganze Erdoberflächemit Weizen bebauen könnte.
Jene interessante zwanzigstellige Zahl, deren Bedeutungwir kaum zu fassen vermögen, läßt sich (vergl. Fr. 55) sehr