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lau, und 2Ziz Fuß über der Meeresfläche gelegen. Von kegelförmi-ger Gestalt, ringsum mit einer weiten Ebene umgeben, gewährt s inGipfel die herrlichste Nuchsicht und Uebersicht auf beinahe ganz Schle.sten, und um den Fuß d-.s Borges erheben sich mehrere Berge undHügel, vorzüglich der Geiersdcrg und der Költschenberg. Daß die'«
B rg, auf dessen Gipfel auch eine stark besuchte Wallfahrtskirche sichbefindet, der zugleich mit Fichten, Tannen und andern, Gehölze be-säet, und mit den mannichfaltigsteu Kräutern bedeckt ist, und dessenK r» aus Granit zu bestehen scheint, in den altern Zeiten theilS den ^Räubern zu einm Aufenthalt, thcils aber auch den Mährchendichternzum G gegenständ mancher erbaulichen Erzählungen (z. B. auch voneinem gewissen Johann Beer aus Schweidnitz, der ungefähr um ^570da in einer sich geöffneten Höhle allerhand Erscheinungen will gesehenhaben) gedient habe, ist eben so leicht z» begreifen, als es ausge-macht ist, daß dieser Berg, so wie viele seiner College», auch für dirumlieg nden Gegenden einen sehr guten Wetterpropheten abgibt.
Zodiakus, s. Thierk^eis.
Zörbig, eine köuigl. Sächsische Stadt, Z Meilen von Leipzigauf der Sttaße nach Cöthen mit 450 Häusern und 1500 Einwohnern.
Georg Zoega, einer der ausgrzeichnelste« Alterthumskenncr,war zu Daler in der Grafschaft Schackenborg im Zükländischen Stif-te Ripen 1755 g boren, wo sein Vater Predig« war. Er siudirte seil177z zu Gocrinaen, machte nachher eine Reise in die «Schweitz,durch Süddeukschland und Italien, bekam 17 8 eine Hauslchrersiellezu Ki^rtewüude, hielt sich als Führer eines jungen Edelmanns nochin Göttingen Ein Jahr auf, und kam dann in sein Vaterland zurück.Durch ein Reisestipendium unterstützt, verweilte er in Italien, undhauptsächlich in Rom, wo er sich mit einer Mahlerstochter heimlichverheirathcle, dann auch zur Römischen Kirche üderkrat, und, nach-dem er erst einige Zeit noch in Paris sich aufgehaltrn hatte, seine» le-benslänglichen Aufenthalt zu Rom wählte, wo er, durch die Freund-schaft dcö Cardinals Borgia unterstützt, sich den Wissenschaften undKünst-u widmete, die Aiterrhümer Roms und dcff n Umgebungen stu-dirre, au y sich auSschl-eßend mit Untersuchungen über die Altetthü.mrr Eippkens beschäftigte, besonders aber über die Bilderschrift derObelisken und Poramideu wichtige Entdeckungen machte. Durch deSCirdikials Einfluß rrhielt er auch die Stelle eines Interpreten bei derPropaganda mit einem Jahrg halte von ZOO Scudi. Er hat 958 Hie-roglyphen und Zeichen -nlbrckk und gelehrt, diese Zeichen und Bitder»ach der Seite hin zu lese», wo sie die Köpfe hin richte», bei Obelis-ken hinzeaen müsse mau von oben herunter lesen; ferner, was ein ,Zirkel umschließe, sei eine Periode oder ein Satz u. s. w. Er bestimmt 'übrigens 6 Epochen der Ausbildung dieser Bilderschrift von Sesostrisbis auf Tbevdofius den Großen. Außer Zoegas Schrift: Humwilinpsraiorii prastautes in iVluseo Korgiano Veiitris.,rlo n. >787. ist das berühmteste Werk dieses Gelehrt»» wohl daö: äsr>ri-;ine et usu Obeliscorum, Uomae ,797. (ans Pius Vi. Kostengedruckt) mit 12 Kupf. Jedoch enthält freilich dies Wrrk nur die Obe-lisk«!, welche sich zu Rom befinden. ZoLga fiard zu Rom am 10.