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Artarerxes II. König von Persien, empörte, io,ano Mann zu Hülfeschickten , ging L'enophon als Volontair mit. Cyrus, den er baldauch als Freund und Führer auf seinem Zuge ins innere Asien b.glei,lere, wurde 401 geschlagen und getödtet, die ersten Griechischen Heer-führer aber durch List gefangen und hingcrichtet. Jetzt trat Leno-phon, bisher im Heere säst gar nicht bekannt, aus, flößte den ver-zweifelnden Griechen Muth und Besinnung ein, ward ihr Führer, undbrachte sie nach einem Marsche von mehr als zoo Deutschen Meilendurch unbekannte Länder, durch wilde und feindselige Nationen, übertiefe und reißende Ströme, über rauhe und unzugängliche Berge, ohneWegweiser, ohne Reiterei, beständig auf allen Seiten von zahlreichenFeinden verfolgt und vom Hunger gepeinigt, glücklich nach Griechen-land. Dieß ist der durch alle Zeiten hindurch gefeierte Rückzug der10,009 Griechen, das größte Meisterstück der Kriegskunst der Al-ten. —
Die Athener vertrieben ihn bald darauf wegen des Verdachteseines geheimen Einverständnisses mit den Persern und Spartanern. Erweihte von nun an sein Leben ungetheill den Wissenschaften , und starbim yosten Lebensjahre, z 6 a vor Ehr. Als philosophischer Schriftstellerhat er uns die getreusten Nachrichten vom Sokrates und dessen Lehrenin mehrern Schriften hinterlassen; als Geschichtschreiber die GeschichteGriechenlands (nur schreibt man ihm oft zu viel Partheilichkeit, beson-ders für Sparta, zu) und seinen berühmten Rückzug mit den 10,000Mann; über dieß noch das Leben des CyruS , was jedoch mehr ein hi-storischer Roman, als treue Geschichte ist; außerdem mehrere kleine Ab-handlungen , politischen und ökonomischen Inhalts. Seine Schreibartgehört zu den besten Mustern; sie ist rein und schön , ruhig und edel,wie die Seele ihres Urhebers , und gefiel wegen des inwohnenden Wohl-lauts, so daß man ihn die Attische Biene oder Muse nannte —Welche Seelenstärke und Geistesgröße diesen großen Mann beiwohnte,steht man aus folgendem: Als man ihm den Tod eines seiner Söhnemeldete, antwortete er: Ich weiß, daß ich einen Sterblichengezeugt habe.
Xere« sie Is Frontera, eine große und wohlgebaute Stadtin Andalusien auf der Straße von Madrid nach Cadix, wo vortrefflicherWein wächst.
Leris, eben so viel als Cherif. S. dieses.
Lerophagie, (Griech.) das Essen trockner Speisen; daher inder ersten christlichen Kirche gewisse Tage, wo nur Brod und Salzgenossen werden durfte, den Nahmen Xe r 0 pH a ßin erhielten.
Terophthalmie, (Griech) eine trockne Augenentzündung.
Lereres I. ein Sohn des Dari us HystaSpis, bestieg im J -486vor Christi Geburt den Thron von Persien. Im Serail als einWeichling erzogen, wußte er bloß nur die Königswürdc zu repräsen-tircn, ohne wirklich König zu sepn. Nach einjähriger großer Zurü-stung eroberte er Egypten, und, übermüthig dadurch gemacht» rüsteteer sich nun mehrere Jahre lang zu einem Kriege gegen Griechen-land, und schloß, um die sammtlichen Griechen in Europa zu unter-jochen, ein Bündniß deßhalb mit den Charthaginen scrn, die