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hatte. Eie überfielen die Einwohner unvermuthet mit ungefähr ir.oosMann, suchten den Ort mit Feuer und Schwert auf das schrecklichsteheim» ermordeten den größten Theil der Bewohner» auch Weiber, Kin-der, Greise, so daß von den 8000 Einwohnern'zooo entkamen, und zo-gen, nachdem fle auch sogar das Mausoleum desJman zerstört hatten , mitder ungeheuersten-Beute, womit stc 400 Komehle beladen hatten, davon,ohne im mindesten von dem Pascha von Bagdad, der noch Zeit genug Nach-richt davon erhielt, verfolgt zu werden. Bloß allgemeines Schreckenwar die Folge; selbst der Hof des Königs von Persien legte 40 Tagelang Traucrkleider an, — statt die kräftigsten Maßregeln gegen dieseVprschrikte zu ergreifen. So drangen sie nun im folgenden Jahr (imJuli 1803) noch mehr vor; und 50,000 Mann stark, griffen sie auchMecca an, und eroberten es ohne vielen Widerstand, plünderten —wenn auch vielleicht nicht unter Begehung so vieler Grausamkeiten —die Häuser, und selbst das heil. Haus, worin sich Mahomcds Gradbefindet, zogen sich aber nach einiger Zeit aus dieser Stadt, und end,lieh auch ganz in ihre alte Heimath — vielleicht weil sie sich nicht rechtsicher glaubten—zurück. Ihr Anführer, Abdul Wech ab., wurdeendlich gegen Ende des Jahres >8oz von einem eifrigen Muselmann,Jladgi Osmann , ermordet. Dieser, um die Asche des Prophe-ten, welcher jener entweiht hatte, zu rächen, zog auf ei»em Drome-dar durch die Arabische Wüste, drang in fein Zelt, als derselbe ebensein Gebet verrichtete, und stieß ihm einen Dolch durchs Herz; derherbeicilende Bruder wurde auch von ihm durchstoßen » bis erst dieübrigen Soldaten herbei sprangen, und diesen Marterer in Stückenhauten.
Seoud , der Sohn Wechabs, folgte ihm in der Regierungund erfüllte ebenfalls alles mit Schrecken und der Pascha von Bag-dad rüstete ein großes Heer gegen ihn aus. Au gleicher Zeit aberhielten nun auch die Schecks der Arabischen Stamme, gereiht durchSeouds Strenge , e>ne Versammlung, verließen seine Paniere undentflohen, an 16,000 Familien stark, zu dem Pascha von Bag-dad. Dennoch verschaffe sich Seoud wieder neue Anhänger und amEnde des I. 1804 öfnete ihm auch Medina die Thore— die-se Einnahme war der Todesstoß der Türkischen Macht in Arabienund mehrere Versuche, die Whaabys zu vertreiben» fielen fruchtlosaus. Seoud, welcher nun sogar die Erwähnung des Rahmens desGroß - Sultans in den öffentlichen Gebeten unkerfagte, und statt des-sen den Seinigcn setzte, ließ, da auch selbst sein Oheim Abdallah einePartei gegen ihn gebildet hatte, seinen ältesten Sohn» auch Abdal-lah genannt, gegen Ende des I. 1805 zu seinem Nachfolger erklären:dieser griff im April 1806 mit einem zahlreichen Heere Imam - Ali,eine wegen des heiligen Grabes wichtige Stadt, ganz unvermuthetan; doch ward er zurückgcschlagcn; und mehrere Angriffe auf andereStädte mislangen ebenfalls. Da indessen srin Later, Seoud, wichtigeSiege über die Pilgrimme zu Mekka davon getragen hatte, und ersich auch anmaßte, der Führer derEaraoanen zu sein, so mußte sichder Troßherr aufS neue gegen ibn rüsten, und in der Umgebung vonDamask wurden nun seit ,806 große Zulüstungen gemacht, wozu