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Ruhm, da er kn den frühen, Zeiten der Revolution einer der heftig,
Pen Volksredner bei den Cordcliers war. Als Mitglied der Munioi-palität trat er mit seinem Haß gegen den Hof ganz laut hervor, undman rirth daher dem letzter«, ihn durch Bestechungen zu gewinnen,ob nun gleich Danton von dieser S ite nicht ganz unzugänglich ge-wesen sey» mag, da er in der Folge s-lbst einmal äußerte, ,,daß beieiner so großen Begebenheit, wie die Revolution, einige kleine Sum-men, die man für sich dehalre, nicht in Anschlag kommen könnten"
— so war er doch nicht zu bewegen, etwas für die Hvfpartei zu un-ternehmen, sondern blieb seinen Grundsätzen, welche auf den gänzli-chen Umsturz deS Thrones gerichtet war, treu. Er nahm den tbatig-sten Anthcil am io. August; veranstaltete, oder hinderte als Justiz-minister wenigstens nicht, die cmpöaenden September^cenen; machteals D pukirter im Nationalconvent die wüthendsteu Motionen, undverband sich auf das Innigste mitRobespierre und Marat. Erglaubte den zerrütteten Staatskörper erst in volle Gährung setzen zumüssen, ehe eine Palingeneste desselben bewirkt werden könnte, undverabscheute dcßwcgen die halbenMaßregeln der immer zwischen Schre-cken und Mäßigung hinschwankenden Girondcpartei. Ganz Paris zit-terte (im Srpt. ,792) vor der Ankunft der Preußen; der Conventwar entschlossen, seinen Posten zu verlassen, und stch an einen andernOrt zu begeben; alles hatte den Muth verloren, nurD aut 0 n nicht.
Er bot die ganze Stärke seiner Beredsamkeit auf, und flößte dadurch !den Furchtsamen so viel Zuversicht ein, daß man cinmükhig beschloß,Paris nicht zu verlassen. Ein Mann von so ausgezeichneter Uner-schütterlichkcit und Energie würde vielleicht, wenp sich einige ein-sichtsvolle und rechtschaffene Männer an ihn angeschloflen, und seine» >Muth mit ihrer Klugheit geleitet hatten, der Ordnung der Dinge eineganz andere L.nkung haben geben können. Aber cs geschah nicht, undDanton sah wohl ein, daß man ihn im Grunde verachtete, und nurso lange benützte, als man Vorth.il von ihm zu ziehen hoffte. Seine !eigentlichen Anhänger wurden größtenthcils entweder ein Opfer der !Gegenpartei, oder sie mißbrauchten die große Gewalt, die er ihnenselbst eingeräumt hakte, und arbeiteten aufseinen eignen Ruin. Dai^-lon konnte wohl die kühnste,, Plane entwerfen, und auch anfänglichmit vielem Glück aussührcn: aber es f.hlte ihm die »öthige Beharr-lichkeit und Geduld, »m alles bis ans Ende zu verfolaen. Zufrieden,die Bahn gebrochen zu haben , überls ß er die weitere Ausführung sei- §nrn Anhängern, und pflegte der Ruhe und des Genusses. Er befandsich unter den Französischen Commiffarien. welche in die Niederlandegeschickt wurden; eine Gelegenheit, sich zu ber.ichern, die er in demdollsten Maße benutzte. Gegen Ende des Sommers ,79z kehrte ek ^höchst mißvergnügt über die Tyrannei der herrschenden Partei, welchedamals den General Cüstine und die Königin Antoinette zur Guillo-tine führte, vielleicht auch, um den Übeln Eindruck, den sein Betra-gen in den Niederlanden erregt, durch diese Entfernung desto eher ver-löschen zu lass'n, in seinen Geburtsort zurück, und entwarf daselbst instündlicher Ruhe wahrscheinlich neue Plane, wodurch eine andereOrd-lnng der Dinge herbeigeführt werden sollte. Aber es war zu spät