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13 (1847) Schouw bis Suetonius
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759
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Südpreußen Sudras 759

ist, genauer die Küste zu untersuchen. Südwestlich davon liegen in der südlichen Breite von76" die Alexandersinsel, zwischen 57°und 69° 43^ westl. L., und die Pctersinscl,zwischen 69° 57^ und 72" westl. 8-, die 1821 von Bellingshausen entdeckt wurden und beidejedenfalls nichts als die südwestliche Fortsetzung derKüste der obenerwähnten Halbinsel und so.mitThcile des Südpolarcontinents sind. WeiternachWesteubestehtnoch cineLückc in unsererKenntniß von der Küste desSüdpolarcontiuents, der hier wahrscheinlich zu sehr nach Südenzurücktritt, als daß es den Schiffahrern bis jetzt gelungen wäre, dahin vorzudringen. Erstmit >62" westl. L. wird die Küste des Continents wieder sichtbar, die sich von da an, immerziemlich in der Richtung des Polarkreises, bis zu 255" westl. L. zieht, und hier mit dem ge.meinsamen Namen Wilkesland belegt worden ist. Die Haupkentdecker dieser Küstesind Dumont d'Urville (s. d.) und Sir James Clark Roß (s. d.), von denen jenerzwischen 66° und 67° südl. Br. und 266° und 266° westl. L. 1846 ein ausgedehntes Landfand, welches er Ade'lienlan d nannte, dieser aber östlich von jenem in den I. 1841 nnd1842 zwischen 72° und 76° südl. Br. über 166 M. weit eine Küste verfolgte, welcher er denNamen Victorialand gab, und auf der er einen >2666 F. hohen Vulkan, welchen erErebus benannte, unter 193° westl. L. und 77° südl. Br., sowie einen andern erloschenen,welchen er Terror nannte, .entdeckte. Weit er westlich von Wilkesla nd zwischen 286° und366° westl. 8. und 67° südl. Br. finden.sich Kempsland und das I83l von Biscoeentdeckte Enderbysland, die beide ebenfalls wahrscheinlich Theile des Südpolarconti-nents sind. Alle diese Länder gleichen in ihrer Natur, soweit man sie hat beobachten können,ganz dem geschilderten Dreieinigkcitslande. Außer dem antarktischen Continent gehören auchnoch mehre Inseln zu den Südpolarländcrn; die bedeutendsten davon sind das >675 vonLaroche entdeckte und im 18. Jahrh. von Cook untersuchte, 26 M. lange und 23 M.breite Südgeorgien (s. Neugeorgien), eine stets mit Schnee bedeckte Insel, fastohne alle Vegetation, doch reich an Scevögeln und sonst auch an Seesaügethiereu, doch ohnealle Landsäugethiere; ferner südöstlich von dem vorigen das 1775 von Cook entdeckte, >816von Bellingshausen untersuchte Sand wich land unter 16" westl. 8. und 58°60° südl.Br., aus fünf großem und einigen kleinern vegetationslosen, von ewigem Schnee bedecktenund fast stets in Nebel gehüllten Inseln bestehend; endlich die > 822 von Weddel besuchten,zwischen 66°und61°südl.Br. und 44° und 46°westl.L. gelegenen Südlichen Orkadenund die >816 von Smith entdeckte, jedoch schon 1569 von einem Niederländer geseheneInselgruppe von Neusüdshetland (s.d.), die in ihrer Natur ganz dem Sandwichlandgleichen. Alle diese Inseln, sowie auch der südlichere Continent sind sämmtstch unbewohnt.Als Entdecker und Untersucher dieser Länder haben wir die Ai^MderCook (s. d.), Capi-tain Jam. Weddel, LapiLamLoster,.Sir Asm es Clark Roß, die Franzosm.Freycinet(s. d.) und Dumont d'Urville, sowie den ruff. Capitain Bellingshausen zu nennen.

Südprenßen, eine ehemalige Provinz des Königreichs Preußen, gebildet aus einemTheile der Landstriche, welche durch die zweite und dritte Theilung Polens 1793 und 1796an Preußen sielen, umfaßte fast alle südlich von der Netze liegende Theile des heutigenGroßherzogthums Posen und den von der Weichsel und der Pilika eingeschlvssenen Theildes heutigen Königreichs Polen. Es wurde von Schlesien, West- und Ncuostpreußen undGalizien umgrenzt, enthielt 958 LlM. mit 1,348666 E. und war in die Kammerdeparte-ments Posen, Kalisch und Warschau getheilt. Im I. 1867 wurde es zuyz.GroßherzogthumWarschau geschlagen und nur ein kleiner Theil davon, das jetzige Großherzogthum Posen(s. d.), kam 1815 an Preußen zurück.

Sudras bilden die vierte oder untersteKaste desind. Staats, welcher sich außer dieserin die vier Haupkstände der Brahma« en (s. d.). oder Priester, der Kschatrijas oder Krieger,und der Waisjas oder Gewerbtreibenden theilt. Während die Waisjas vorzüglich Ackerbauerund Kaufleute sind, beschäftigen sich die Sudras vornehmlich mit den Handwerken und derBedienung der obern Stände; sie sind Tischler, Steinmetzen, Schuhmacher, Maler, Schrei-den, Tagelöhner, Bediente und bilden den großen Haufen des ind. Volks. Vom Studiumder Wedas sind sie ausgeschlossen; doch gibt es fiir sie andere Religions- und Sittenbücher,welche verständlicher und anziehender sind, sodaß ihre geistige Bildung durch jene Aus-schließung nicht leidet. Die Sudrar sind nach ihren verschiedenartigen Beschäftigungen in