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8 (1846) Kaaba bis Ligne
Entstehung
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479
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Lacroix (Paul) Lacroix (Sylv. Frans.) 479

sehr bald in entschiedene Opposition gegen das Directorium. Am 18. Fructidor (1797)verhaftet, kam er erst nach dem 18. Brumaire (>790) wieder in Freiheit. Bonaparte er-nannte ihn 18»<> zum Mitglied des Bureau der Presse und 1810 zum Censor. In daSInstitut wurde erl8Il ausgenommen und bei derNeorganisation desselben, nach der zwei-ten Restauration, zum Präsidenten der franz. Akademie ernannt. Kurze Zeit darauf erhielter die Professur der Geschichte an der pariser Universität und später den Adel. Seines Cen-soramtes wurde er 1827 entsetzt, weil er in der Akademie die Bittschrift gegen das Preßge-seß mit unterzeichnet hatte. Der von Nabaud-Saint-Etienne begonnene, aber nur bis zumEnde des ersten Bandes fortgeführte, dann von L. übernommenekreds de I'Iiistnire dala revolution trau;." (6 Bde., Par. 18016) erwarb Letzterm zuerst einen geachteten Na-men als Historiker und steht beiweitem höher, als seine später geschriebenen Geschichten derfranz. Revolution. Sein bestes Werk dürfte dieÜistoire de Vrance pendant iss Fuerrosllo la religion" (-1 Bde., Par. 181416) sein. Auch seineDistoire de Vrsnce Pendantle 18ieme siede" (6 Bde., Par. 1808) ist nicht ohne Verdienst, doch mangelt es L. an dernöthigcn philosophischen Bildung, um den Geist des > 8. Jahrh. zu beurthcilen und zu ver-stehen. Dagegen brachte ihm die Fortsetzung dieses Werks, dieDistoire de la revolutionIran;, stiscpl'au 18 et 19 Drumsire" (9 Bde., Par. 182126) wenig Ehre. Besser warwieder seineDistoire de Vrauce depnis la restauration" (3 Bde., Par. 182934).

Lacroix (Paul), auf den Titeln seiner Romane ?. D. äacol,, Dibliopliile genanntund unter diesem Namen am bekanntesten, wurde am 27.Febr. 1806 in Paris geboren, woer auch seine Studien machte. Er nimmt als Geschichtskundiger und franz. Philolog eineehrenvolle Stelle ein, wie dies seine mit schätzbaren Erläuterungen begleiteten AusgabenvonMarot, Rabelais, Malfilatre, Dangcau, und noch mehr seine gelehrtenDissertation»sur rpldlpies points curieux de 1'üistoirc de Trance et ds l'liistoire littersire" (Par.183438), sowie seineDistoire du 16ieme »iecle en Vrance" (Par. 1834, fg.), undseine mit H. Mcwtin verfaßteDistoire de la ville de Soissons" (2 Bde., Par. 1837) be-weisen. Auch seine historischen RomaneD'asssssinat d'un roi" (2 Bde., Par. 1825);De convsot de Daisns" (Par. 1829);Des deux fous" (Par. 1830);De roi de»Dibsuds" (2 Bde., Par. 1832);Da dsnss macsbre" (Par. 1832);Des Vrancs-1'supins" (2 Bde., Par. 1833);Da solle d'Orleans" (2 Bde., Par. 1836);Digno-l roi" (2 Bde., Par. 1836), und historischen NovellenDes soirees de VV. Scott ä Daris"(2 Bde., Par. 182930);De bon vieux temps, suite de» Soirees" (2 Bde., Par.1834);Nedianocdes" (2 Bde., Par. 1835);<7onl.es a »es petits enssotr" (2 Bde.,Par. 1832) verdienen bei unverkennbaren Mängeln in nicht als einer Hinsicht das größteLob. Die Sprache bietet das Eigene dar, daß sie in jedem Romane diejenige der Zeit ist,worin der Roman spielt; doch sind in den Schriften der letzten Jahre die ganz unbekanntenWörter und Wendungen mehr vermieden. An seine historischen Romane reihen sich in ge-wissem Sinne die erdichtetenAemoires de Oakrielle d'Dströes" (4 Bde., Par. 1829)

. und diediemoires du csrdinsl Dubois" (4 Bde., Par. 1829). Seine übrigen RomaneI kommen den historischen an Werth keineswegs gleich; soVertu et temperament"

l (2 Bde., Par. 1832);Dln divoroe" (Par. 1832);tzuand j'etsis seune" (2Bde., Par.

> 1833);Dlne semme malkeureuse" (2 Bde., Par. 1836) ;De pres et de loin" (2 Bde.,

I Par. 1837) u. s. w. Auch ist L. Verfasser einer Tragödie, eines Dramas und desLiosellistnrique du gäneral Vox" (Par. 1825). Als Journalist nahm er an mehren Zeitschrif-ten Theil, besonders an dem altenVigaro"; er redigirte seit 1829 mit Pichot den)Ier-cure du I 9ieme siöde" und gründete 1830 denKastronome" undKarde national". Sein jüngerer Bruder, Jul. L., geb. 1809, ebenfalls ein Mann von Kenntnissen undTalent, häuft in seinen Romanen Greuel auf Greuel.

Lacroix (Sylvestre Franc.), einer der ausgezeichnetsten Mathematiker der neuernZeit, geb. zu Paris 1765, erhielt durch seines Lehrers Monge Empfehlung eine Stelle alsLehrer der Mathematik an der Marineschule zu Rochefort, doch scbon 1786 berief ihn Con-dorcet als seinen Suppleanten am Lyceum nach Paris zurück. Im nächsten Jahre erhielter eine Lehrcrstelle an der pariser Kriegsschule, und als diese 17 88 einging, eine Professur