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4 (1845) D bis Entern
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©m«mtel I.

röbet, folget, Schott, ©uvfr, Dtfo, Silie u. 31. Sie ©rünbe für biefe 3ftiftcf)f werben gefugtin bem fjiftortfcfyen Stechfe, weld)e« bic JTirdje auf bie ©chule tjafac; in ber 3bce ber Jtivdje,welche allumfaffenb fei unb bie 3bee ber Schute in fid) begreife, wobitrd) eine naturgemäßeinnere unb äußere Slbhängigfeit ber ©d)ulc oon ber Jtirchc begrünbet werbe; in ber burcf)©mancipation ber @d)ule i>erbeigcfüi)tten ©efäbrbung ber Sieligion; in bem Sntcreffe bc«Staat«; in ber im Stttgemeincn noch niebern SSitbung be« Sehrerfianb«; in äußern 23er*hältniffen, namentlich auf bem 2anbe, woburch eine ©mancipation ber 23olf«fcf)ulc non berJfirc£>e pcaf'tifrf) unmöglid) werbe, wenn man bic erfterc nicht ber SBillfür ber £ ehret ^)rci«geben wolle. SBeber bie ©rünbe für noch bie gegen bie ©mancipation ber 23otf«fd)ule finb al«burd)au« unhaltbar anjufchen, unb ba« 2Bal)re für bie gegenwärtige 3eit möd)te in folgen*bem liegen. ©ie ©cfjule, infofern baruntcr bic ©efammtljeit aller S3i(bung«anftalten oer«fianben wirb, hat jwar benfelben lebten 3wecf wie bie ilircf>e, nämlid) ben, bem ÜJfenfdjenbic Streichung feiner 2eben«befiimmung möglich ju machen, aber beibe wenben bei ber ©r«ftrebung biefe« legten 3wecf« nicht burchgdngig biefelben Spittel an, unb jebe gc!)f babei aufcigenthümliche 3lrt ju SBerte. ^)ierburd) wirb eine SSerfc£)iebent)eit in ben nähern 3wcden bei*ber begrünbet, unb für bie @d)u(e bie Siothwenbigfeit einer fclbftänbigcn Stellung, bei allerinnern ÜZBecbfelbejiehung, weldse jwifchen ihr unb ber jtird)e fiattfinbet. ©a$u fommt, baß.Kirche unb ©eiftliche al« fold)e bem ©tubium ber mehr unb mehr wiffenfehaftlid) ftd> bc*grünbenben, oiel oerjweigfen fPäbagogif unb ber Unterrichtdwiffenfchaftcn nidjt folgen fönnett,ba ihr eigentlicher SSeruf ihre Shätigfeit hinlänglich in 3lnfprud) nimmt, unb baß alfo einefachgemäße unb gcbeihlidje Seitung ber ©chule burch firchliche 33ef)örben unb ©eiftlicf)c jegtnidjt wohl möglich ifi; fttner, baß bie ©chule nicht gebeten fann, wenn bic Sehrer, wa« ihreneigentlichen SSeruf ober ben Unterricht unb bie ©chulbi«ciplin betrifft, bem ©ittbünfen ber©eiftlid)en ohne äBeiterc« hütgegeben finb. ©e«ljalbifi e§ ftcfjer anbergett, l) baß bie 2.tolf'ö=fchullehrcr nicht mehr al« .Kirchenbiener einer niebern Drbnung, fonbern al« ©lieber be«£eh=rerftanb« überhaupt gelten, bie gebührenben ©tanbe«red)te erhalten, in ihrem Slmte felbfiän«biger gefiellt unb oon ihrem eigentlichen SSerufe nicht attgemeffenen niebern itirdjenbienften,j. 33. bem Jfüfieramte, bem ©lodenläuten u. bgl., befreit werben; 2) baß bie Slngclegenhei»ten ber 23olt«fchulc »on ©achfunbigen geleitet unb jur ©chulaufftcbt©lieberbe«äMt«fd)ul=lehrerftanb« felbfi mit herange^ogen werben. ©urch biefe 3ugef!änbniffc würbe ba« 33anbjwifdjen ©chule unb .Kirche, fo weit e« auch gegenwärtig noch h e üfam ift, nicht .jerriffen, fon«bem nur fefier gefnüpft, jumal wenn bie S3olföfct>utc, wa« ihr 33eruf ift, bie religiö«=ftttlicheS3ilbung fiel« al« ben ©entralpunft ihrer ^hätigfeit betrachtet, ©etbfi ber ©rnfluß ber ©eift=liehen auf bie Sanbfchulen, ber ftcher nicht Wohl entbehrt werben fann, würbe baburd) nichtaufgehoben werben. 3n ben meijten, namentlich ben großem beutfehen Staaten ifi übrigen«ba« SBerf ber ©mancipation ber 2?oIf«fcf)ule wirflid) begonnen, theil« burch Slufftellung be«fonberer ©chulbehörben auch für ba« 58olf«fcf)ulwefen, theil« burd) ÜbcrWeifung ber Schul»eermaltung an weltliche S3el)örben unb Slnfiellung fachfunbiger ©chulreferenten bei benfel»ben, unb bie $rettnbe g ec ©mancipation ber ©chule bürfen ftd) ber Hoffnung, baß ihre 3tn»ficht weitern ©ingang ftnben würbe, um fo mehr hingeben, je mehr fte fiel) t>or ju weitgreifen«ben 3lnfobcrungen hüten, unb bic innere 3lbl)ängigfeit ber Schule oon ber .Kirche aufrechtju erhalten fuchen.

©manuell., .König oon Portugal, ber ©roße, auch l>cr ©lücfliche genannt,geh. am 3. SDtai 1409, beflieg al« ber ©nfcl .König 6bnarb’«, Stoffe 3llfon«’V. unb @efd)Wi»fierfinb unb Schwager Solenn’« II., nach be« £egtern $£obe 1495 ben portug. Sh ron -erhielt in Spanien bie forgfältigfie 3lu«bilbung feiner großen 3lnlagen unb führte oorfeiner Sh^onbefleigung ben Sütel eine« -£>erjog« oon 33eja. ©ine feiner erften ^Regierung«*hanblungen war bie jäufammenberufung ber ©orte«, ohne welche er auch fpä’tcr nie etwa«2Bid)ttge« unternahm, ©ann bereifte er perfönlid) bie ^rooinjen, orbnete bie SScrwaltungunb ließ ein ©efegbuch anfertigen, ba« unter feinem Stamen befannt ift. Sngleich wudenauf feine Slnorbnung ©djulen für« 93olf unb für höhere 33i(bung gegrünbet unb au«ge$eicf)*nete Salente auf Steifen nach ®eutfcf)lanb unb ^rantreid) gefenbet unb an feinem heitern,in Sitte aber ftrengen öpofe alle bebeutenbe Jtünftler unb ©eiehrten oerfammelt. Siffigauf bie ©rhaltung ber Steligion bcbacht, machte er ebenfowol bem Zapfte Sllepanbcr VI.