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©htenhetger Ätaufe (g^tenfclö
neg"(Glberf. 1 SOS; 2. 5tufT. r I S22) bag ©egenftücf. SBie fdjarf G. bic fttflidhen .Straffe betSeele unb bie tiefem Neigungen, befonberg bet hohem (Staffen beamtet (jat, beweifen feine„Sieben an gebilbcte SDlenfcijen über bic {jeiiigfien Slngclegenheifen beg ©eiffeg unb $erjengin unfern Sagen" (3 Sbe., Süffelb. 1802—4), „Silber beg Sebeng" (3 Sbe., Glberf.1811 — 15; 2. Stuft., 1831) unb „Gufebia, Slätterfür bie taugliche 3lnbacf)t" (2 Sbe., Spj.1838). Slufierbem »erbienen genannt ju »erben ber „©eifi ber reinen Sittlichkeit in Sejie*hung auf bie Serebelung ber menfrf>tief>en 9 f latur ,/ (Semgo 1802) unb „Guphranor; über bieSiebe" (2 Sbe., Glberf. 1805—6; 2. Slufl., 1809—17). Sen pt)itofopt)ifct)en Slicfmitftetem ^)infc^ducn auf bag »irfliche Seben beurfunbefen befonberg feine Schriften „ÜbetSenfen unb S>»cifeln Jur Slufflärung einiger SfRig»erfiänbniffe in ber f»h ern ^5^iIofopt)ie / '(#alle 1801), „SSaljrheit unb Sichtung über unfere gorfbauer nad) bem $obe" (Spj. 1803),„Sag Scfjiäfal" (Glberf. 1805), „Sie praftifrfje Sebengweieheit" (2 Sbe., 1805—6) unb„gür grot»e unb Srauernbe" (gpg. 181S; 3. SJlufl., 1835). Unter feinen fPrebigfen jeirfjnenficb aug bie „Sefrad)tungen über bie »id)tigfien SIngelegenheiten beg religiöfcn Sinneg unbSebeng" (Serl. 1812), fowie mehre feiner »ielen ©elegenheifgreben.
©^renbetgetÄIaufe, ein in früher Seit fei» feffer^unftinSEirol am Sech, benanntnach ber benfelben bef)errfchenben gcfie Ghrenberg, »urbe 1552 »om .Sfurfürft-Worifc »onSadjfen umgangen, ber in golge ba»on beinahe ben .Raffer dtarl V. in Snngbruä gefangengenommen hatte. 3m Sreifigjährigen Jtriege »urbe fte 1634 »om^erjoge oon äßeimar »er*gebeng belagert; bagegen 1703 »on ben Saicm unb kttrj nachher »icber »on ben dfaiferlichererobert. 2Bäf)renb beg 9te»olutiongfriegg »urbe fte gefcfjleift.
®^rett9rciffbctn, eine »icbtige ^efiung am rechten Ufer beg Sibcin, -Stoblenj gegen*über, auf einem 800 g. hohen greifen, »ar »ahrfcheinlicf) fd»n Jur Seit ber Slömer ein be*fefligteg Gaftell unb »urbe um bie -Witte beg 12.3ahrf). »om Grjbifdjof »on Srtcr, Hermann,neu erbaut unb fpäter anfetjnlidE) erweitert. 3n ber fpäfern Seit, namentlich im Sreifjigjähri*gen .Kriege, »ar fte »on grofer2Bid)tigfeit. 2Bäl)renb ber griebengunterhanblungen ju 9ta*flabt »urbe fte 1798 »on ben granjofen »ölferrecf)tg»ibrig eingefcbjtoffen, enblid) nachnatlicher Slodabe am 29.3an. 1799, aug SRanget an Sebengntitteln, übergeben unb 1801gefprengt. Webfi bent an ihrem gufie liegcnben Stäbfchen Shalehrenbreitftein, nochim 17. 3ahrf). SRülheim im Shal unb bann futje Seit ^>ljilipp#tb)al genannt, »o bag ehe*malige furtrietfcf)e, jegt ju militairifchen S'reien »er»enbetc 9teftbcnjfd)lofj ftch bcfinbet,unb mit bem ganzen baju gehörigen Slntte fant fte 1803 alg Gntfdjäbigung an ben gürffen»on 9laffau=2Betlburg, in golge beg wiener Gottgreffeg aber an fPreufen, worauf fte unterber Seitung beg fe^igen prettf. ©encralg »on Elfter (f.b.) feit 1815 »ieberf)crgejMt unbbebcutenb »erfiärft »urbe. (S. itoblenj.) $öd)fi intereffante unb grünblidje SDRitttjeilun«gen über G. enthält ber „Wheinifchc Slntiquariug" (Sb. 2, Sief. 1, Jtoblenj 1843).©hbbMctflürunq, f. St'b bitte.
©hrettfel# (3of. 9Rid> »on), ein um Schaf* unb Sienenjuchf fe^r »erbienterfKannunb genialer Sd)riftfMer, geb. ju SBien, »ar »on Sugenb auf mit grofern Gifer berSanbwirthfchaft jugefhan. Sbwol er für feine Sehren nicht ben minbcflen Slnffang fanb,fo lehrte er bod) nicht »on bem einmal betretenen fPfabc juritcf, fonbern fampfte nurum fo mehr für bag Surd)brtngen feiner 3tnftcf)ten, bie aber fdjon beghalb feinen Gin*gang ftnben konnten, »eil !£hacr benfelben entfliehen entgegentrat. Surch feine Schrift„Schn ©ebote ber hohem Schafjucht" bewirfte er weiter nicfjts, alg baj? ber .Stampf jwifchettben Parteien nur um fo heftiger entbrannte. SBie jur Serbefferung ber Schafzucht fcheiter*ten auch feine *piane jur Serbefferung ber Sienenjuchf. Ser $)lan, bie Sienenjucht burchSlctien augjubreiten, fanb feine Unterfiü^ung, unb felbft ber auf eigene .Stoffen angelegtegrofeSienenfianb mufte, nad)bent er »aljrenb begÄriegg jweimal jerflört unb »ieberherge*flellt worben »ar, 1815 aufgegeben »erben. 3lud) fein Slnfrag auf Grridhtung einer Sie*nenfchttle fanb bei ber Scl)örbe fein ©ehör, unb alg er bamit »or bag publicum traf, eineuttgünffige Seurtheilung. Slupcr ber Schaf* unb Sienenjudjt ntadife er ftd) auch um bieGrhebung beg Sauernflanbcg baburch »erbienf, baf er an »ergebenen Drfcn herabgefom*mene flehte Sauem»irthfd)aften faufte unb fte »ieber in guten Stanb fegte. SngbefonbereGon». = fcr. Neunte Tfufl. IV. 3S