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2 (1845) Balde bis Buchhandel
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BasiS

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ich Leben und seiner Lehre" (Strass. I8Z5). — Bas ilius, Bischof von Ancyra, dasHauptrm der Semiarianer, deren Lehren er gegen EudoxiuS mit großem Eifer vertheidigtc, wurde,

'de ungeachtet er bei dem Kaiser Konstantius hoher Gunst genoß, 380 durch das Concil zu

en- Konstantinopel abgesetzt und nach Jllyrien verwiesen.

^>r Basis nennt man überhaupt die Grundlage einer Sache. In der Geometrie ver-

ich- steht man darunter diejenige Seite einer geradlinigen Figur, oder diejenige ebene Grenz-fläche eines Körpers, welche als die unterste gedacht wird, sodaß die ganze Figur oder derdas ganze Körper darauf ruht. Im gleichschenkligen Dreieck nimmt man gewöhnlich die un-

der gleiche Seite zur Basis, im Prisma immer eine von zwei parallelen und congruenten Grenz-

be- flächen, sodaß also im Parallepipcdum jede Grenzfläche zur Grundfläche genommen werden

ück- kann, u.s.w. — In der Geodäsie ist die Basis eine gerade Linie von beträchtlicher Länge,

am z. B. von einer halben oder ganzen Meile, auch wol darüber, die auf der Oberfläche der

des Erde mit größter Sorgfalt, meist mit Meßstangen, gemessen und an welche dann durch

von Rechnung und Beobachtung ein noch viel weiter ausgebreitetes Netz von Dreiecken gelegt

-12, wird. Der Zweck dieser Operationen ist entweder dieVermeffung eines ganzen Landes oder

lter- die Bestimmung der Größe eines Meridiangrades und somit zugleich der Größe und Gestalt

und der Erde. (S. Meridianmcssung.) Die Basis muß in einer freien, übersehbaren Ge-gen ; gend auf einem so viel als möglich horizontalen, ebenen Boden genommen werden. — In

l das der Militairsprache versteht man unter Basis einen Landstrich von unbestimmter Länge und

lus- gewisser Breite, auf dem sich eine oder mehre Reihen Festungen befinden, welche am besten

n ist durch einen großen Strom verbunden sind. Von dort aus werden die Operationen gegen

den vorwärts oder zur Seite bclcgenen feindlichen Staat eingcleitet, weshalb eine solche Reiheanz, Festungen auch wol richtiger eine Operationsbasis genannt wird. So z.B.istderNhcin

men von Koblenz bis Wesel als eine preuß. Operationsbasis gegen Belgien und derselbe Strom

wird von Manheim (Rastadt) über Mainz bis Koblenz, als eine deutsche gegen Frankreich an-

vor- zusehcn. Die auf der Basis liegenden festen Plätze oder Hauptorke heißen die Subjecte;

mein der im feindlichen Lande liegende Punkt, gegen den eine Operation gerichtet ist, heißt das

ürch- Object, deren cs auch mehre geben kann; die Linie, welche von einem Subject nach einem

lter! Object führt, und deren es ebenfalls mehre geben kann, heißt die Operations-, Verbin-

andi, dungs- oder Communicationsliniez der Winkel, unter welchem zwei oder mehre Opera-wlkei tionslinien im Object zusammentrcffen, der Operationswinkel. So viel von den Wort-, sich, erklärungen, deren Sachbegriffe folgende sind. Jedes im freien Felde operirende Heer hatzwei Hauptbedürfnisse, nämlich den Unterhalt und die Ergänzung seiner Verluste. Dieseunter beiden Bedürfnisse müssen zu jeder Zeit Befriedigung finden können, wenn die Operatio-

:stadt nen nicht ins Stocken gerathen sollen. Wenn man nun auch den Unterhalt während des

Schon Vorrückens im feindlichen Lande finden sollte, z. B. durch Requisitionen, so werden die Er-

> Bi- gänzungen an Menschen, Pferden, Waffen und Schießbedarf doch immer nur aus dem ci-

louft genen Lande bezogen werden können, und hieraus geht die Nothwendigkeit sicherer Verbin-

sthm, dungslinien mit der Basis hervor. Die Basis wird ferner am besten aus großen und star-

Got- ken Festungen bestehen müssen, in welchen jene Ergänzungsstoffe schon beim Ausbruch des

:Pre- Kriegs aufgehäuft und dort als Depots niedergelegt werden. Von hier aus werden als-

:iami dann die Bedürfnisse dem operirenden Heere auf guten Landstraßen oder auf schiffbaren

g de! Strömen nachgeführt. In der vortheilhaften Anlage der Basis liegt mithin eine Haupt-

n ge- bedingung für das Vorschreiten einer Operation. Von einem solchen Heere sagt man, es sei

utzhei- gut basirt. Ob die Basis dabei eine gerade oder eine krumme Linie bilde, sowie überhaupt

ch der die geometrische Gestalt derBasis gehören zu den secundären Vortheilcn, wenn sonst nur die

in gab Communicationen zwischen den Subjecten unter sich und den Objecten hinreichend gesichert

je den sind, und der Feind das Nachführen der Hecresbedürfniffe nicht stören oder gar unterbre-

z, der chen kann. Je ausgedehnter und reicher die Basis ist, und je näher sie an dem operirenden

it, ob- Heere sich befindet, desto leichter wird auch der Unterhalt und die Ergänzung des letztern

Schrif- bewirkt werden können. Rückt das Heer so weit vor, daß der Nachschub zu schwierig wird,tinern so muß man eine neue Basis anlcgen, sich von neuem basieen. Der Begriff der Opera-

asttti- tionsbasis ist so alt wie der Krieg selbst und von den größten Feldherren aller Zeiten in dem

stiiil»' angedeutcten Sinne verstanden worden. Nur erst in neuerer Zeit hat man den Gegenstand

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