Alaaf mein Köln!
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flimmert und flirrt zuGürzenich, und cs wogtdurcheinander von schönenFrauen und Mädchen —gerade wie damals! TieBecher winken und werdenvon zarten Händen kredenzt,launige Einfälle, Scherz undKurzweil sind Tisch- undTafclgenossen — geradewie damals! Ein ständigesKommen und Gehen, einHofieren und Narren, einScherzen, Kichern und Kosen— und der Hanswurst stehtauf ragender Tribüne undläßt immer aufs neue seineGeistesfunken brillieren undleuchten. Das ganze vor-nehme Köln feiert undjubelt — weniger Protz-Köln, aber das geistig-reg-same Köln.^, Lachen, Bei-fallsrufe und Tusch! — In ausgelassenen
Vorreiter vom Wallenstein-Wagen.
„Maricche, Marieche —
Wo eß dann dinge Jung ...?!"
und also, unter Singenund Tanzen, von denSchwingen der Begeisterunggetragen, geht es weiterund weiter, bis der jungeMorgen Grau in Grau undverschlafen durch die hohengotischen Fenster auf daslustige Treiben hcrabsicht.
Ein nüchternes Zwinken!—und so ist cs Aschermitt-woch geworden: der Tagder Einkehr und des Aschen-kreuzcs.
Vergrämclt flüstert undgurgelt der Rhein an denalten Stadtmauern vorüber,die hohen Domtürme ragenernsthaft in den feuchtenMorgenncbel hinein und
schütteln unwirsch die stei-nernen Häupter, denn übermütige Papier-Scharen zieht es vorüber, die Musik setzt schlangen, flatternde Überbleibsel der ver-zum Büttenmarsch ein, über 2000 Hände flossencn Tage, haben sich kecklich um Krab-schlagen den Takt dazu,^,Tün von ben, Wasserspeier und Fialen gehäkelt undDüx" kommandiert, und mächtig klingt suchen hier einen Nachkarneval kraft cigc-cs durch die glanzvollen Räume: neu Rechtes und auf eigene Faust zu ver-
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Prinz Karneval im Festzuge.(Aufnahme von Adolf Fischt jr. in Köln)