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Alaaf mein Köln! : eine Karnevalsglosse
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Maas mein Köln!

Das Nahen des Festzuges.

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gendcn Sonntag, begann der eigentlicheKarnevalszauber.

Scherz, Lust und Spott das warendie drei Grundtöne in verklungenen Tagen,und sie sind es noch heute. Da wurdenund werden unter scherzhafter, geistreicherForm bittere Wahrheite»Hesagt. Da schwingtder lachende SchalksnkiVr die Geißel undvermöbelt die Torheit der Welt, ihre Schwä-chen und Dünkel, und seine Schellen klingelnDuckmäuserei, Protzerei und die Miserendes Daseins aus dem Tempel der Freude wenigstens für etliche Tage. Doch hier-mit nicht genug! Zum Beginn des vori-gen Jahrhunderts trat zum ersten Male dasBestreben in die Erscheinung, die Mas-

keraden und Umzüge einer gemeinsamenIdee dienstbar zu machen. Prächtige Mas-kenfahrten, die sich alsbald eines Weltrufeserfreuten, Karnevalszeitungcn und -Alma-nachs wurden gegründet, Zusammenkünftezur Pflege und Festigung des einzig da-stehenden Volksfestes gehörten zur Tages-ordnung, aus der typisch gewordenenBütt",überragt von Minervens Vogel, sprudelteder Born des kölnischen Volkswitzes in HellenKaskaden, und selbst ein Mann wie Alt-meister Goethe erkannte die Berechtigungund die Bedeutung Seiner prinzlichen Tolli-tät in aller Feier und Form an. Auch ertrat in die Reihen der lustigen Käuze, derwackeren Kämpen, die gegen die Verkehrt-